Freitag, 17. März 2017

Kardinal Müller: In der Kirche darf sich nicht alles um den Papst drehen!

So sensationell neu ist das Thema des Artikels bei "katholisch.de" meines Erachtens nicht: Heute liest man dort von einer Buch-
vorstellung: Kardinal Müller präsentierte sein neues 608-Seiten-Buch über das Papsttum... ---> HIER !

Der Einfachheit halber schauen meine Leser einfach mal auf meinen Artikel heute vor einem Monat... ---> HIER !  - "Radio Vatikan" schrieb dazu... ---> HIER !
Gerade in heutiger Zeit, die sehr medienorientiert ist, laufen wir Gefahr, die Dinge zu vereinfachen, griffig zu machen. Das sieht man auch an der katholischen Kirche (und an meinem Blog) - was der Papst sagt oder tut,
das ist fast immer wahnsinnig wichtig und interessiert auch viele Leser. Kaum hat er bei einer Audienz ein Kind auf den Arm genommen, wird in der Presse darüber berichtet.  -  Vielleicht sollten wir alle da ein wenig umdenken...?

Kommentare:

  1. Unsinn - gerade das Papsttum ist ausdrücklicher
    Wille Gottes und auch der Schlüssel zum Erfolg und
    Zusammenhalt der katholischen Kirche!
    Das ist ebenso natürlich wie wenn man immer über Merkel
    berichtet, denn wer interessiert sich schon für einen
    Staatssekretär oder Ministerialrat?

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  2. Kurze Würdigung des Buches
    durch Kardinal Koch:

    http://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-koch-uber-das-buch-der-papst-sendung-und-auftrag-von-kardinal-muller-1695

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    1. Das ist lesenswert, danke.

      Wirft nicht unbedingt das allerbeste Licht auf Müllers Theologie, aber was soll man machen. Wie viele konservative Dogmatiker (einschl. Ratzingers) bastelt er sich da vieles selber zurecht, bis es passt, ohne auf die geschichtliche Wahrheit Rücksicht zu nehmen. Das ist die Crux vieler wenn nicht fast aller Dogmatiker. Einerseits kämpfen sie vehement für die Anerkennung der "Wahrheit" und gegen "Relativismus", andererseits entstellen sie die hist. Wahrheit mit selbstgewisser Herablassung und achten sie nicht wirklich als unverfügbare Vorgabe, betreiben also selber "Relativismus" vom Feinsten.

      Wenn Müller sagt, die universalistische Papstideologie der großen Päpste des westlichen Mittelalters gehöre nicht zum katholischen Glauben, die verklemmte Sexideologie des hl. Johannes Paul II. sei dagegen unverfügbarer Bestandteil der 2000-jährigen kirchlichen Lehre und könne von keinem Nachfolger relativiert werden, finde ich das komplett unglaubwürdig.

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