Mittwoch, 8. März 2017

Soll Papst Franziskus für mehr Leser bei der "ZEIT" sorgen?

Zeitungen reißen sich um die Chance, ein Interview mit dem Papst führen zu können, vermutlich nicht zuletzt aus Eigennutz: Dadurch erhöht man im Internet die Klicks,
und in der Druckausgabe die Zahl der Leser und  Abonnen-
ten. 

Derzeit wird von der Wochen-
zeitung "DIE ZEIT" ein Interview mit Papst Franziskus angekündigt - und zwar unter der  Schlagzeile "Ich bin Sünder und bin fehlbar" . - Wie nicht anders zu erwarten, macht "Radio Vatikan" dann auch "ein wenig Werbung für die Kollegen aus Hamburg", so wörtlich nachzulesen. 

Da wundert es auch nicht, dass man derzeit bei der "ZEIT" gleich zum Abonnieren einlädt, ausdrücklich mit dem Hinweis auf eine Gratis-Zusendung der Ausgabe mit dem Papstinterview. Süßer die Kassen nie klingeln...

Kommentare:

  1. Aber, aber, Herr Kreuzknappe,
    dachten Sie vielleicht, die Zeitungen berichten
    aus Nächstenliebe über Papst Franziskus?
    Die Medien sind ein Geschäft, und ein knallhartes
    dazu, in dem es wie anderswo auch zugeht.
    Der "Zeit" ist damit sicher ein Coup gelungen,
    und Papst Franziskus gibt sich bekanntlich immer
    wieder für solche Interviews her. Naja.

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    1. Naja, der Kreuzknappe wählt ja sicher auch
      mit Bedacht Themen wie "Papst" oder "Flücht-
      linge", um damit Interesse und Klicks zu
      erzielen.
      Was man ihm allerdings dabei hoch anrechnen muss:
      Er macht es ehrenamtlich und nicht des Geldes
      wegen.

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  2. Bezeichnend, dass d(ies)er Papst einem Leitmedum der Linksgrünen (Lügen- und Lückenpresse) schon wieder ein großes Interview gibt. In der "Tagespost" oder der "Jungen Freiheit" müssten wir darauf vergeblich warten.

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  3. Für ein Interview mit dem Papst gebe ich gerne Geld aus.

    Wenn er in demagogischen Rechtsmedien wie Tagespost oder Junge Freiheit (oder wie G.L. Müller zuletzt bei Il Timone) auftreten würde, wäre das etwas anderes. Dafür ist das Geld dann doch zu schade.

    Am schönsten wäre es, wenn der Papst dem Kreuzknappen ein Interview gäbe. Dann wäre alles gratis und jeder hätte was davon.

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    1. Naja, wer hat, der hat...
      Ich jedenfalls habe keine 4,90 Euro übrig,
      um mir eine einzelne Ausgabe der ZEIT am
      Kiosk zu kaufen, nur damit ich das Interview
      lesen kann.
      Als Alleinerziehende mit zwei Kindern und 1.300
      Euro netto im Monat rechne ich diese 4,90 Euro
      gleich mal in zwei Brote um, so sieht's aus!
      Ich ärgere mich auch darüber,
      dass dieser Papst, der sonst so gegen die Kapi-
      talisten ist, diese auch noch tatkräftig unter-
      stützt.

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  4. Alles nur Geschäftemacherei.
    Jetzt bietet die "ZEIT" online eine kurze
    Zusammenfassung an und verweist dann auf das
    kostenpflichtige Angebot...
    Genau darin liegt auch meine KRITIK an Papst
    Franziskus: Er hätte darauf dringen müssen,
    dass das Interview für die Leser gratis ist
    und nicht in seinem Namen Gewinne gemacht werden
    sollen!

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-03/papst-franziskus-zeit-interview

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