Mittwoch, 14. Juni 2017

Modenschau in der Kirche: Kennt man in Köln die vatikanischen Richtlinien nicht?

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Mein gestriger Artikel über die Modenschau in einer katholi-
schen Kirche in Köln hat eini-
gen Wirbel verursacht.
Ein Leser wies mich darauf hin, die Kirche  (---> HIER !) liege doch "in einem Künstlervier-
tel"
, und das Kölner Ordinariat habe die Veranstaltung genehmigt. --  Das mag ja sein, aber das macht es nur noch schlimmer, denn weder Künstler noch Ordinariate sind berech-
tigt, die verbindlichen Richtlinien aus Rom zu missachten.  - Lesetipp:


"Can. 1205 — Heilige Orte sind solche, die für den Gottesdienst oder
das Begräbnis der Gläubigen bestimmt sind durch Weihung oder Seg-
nung, wie sie die liturgischen Bücher dazu vorschreiben."

"Can. 1210 — An einem heiligen Ort darf nur das zugelassen werden,
was der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst, Frömmigkeit und Gottesverehrung dient, und ist das verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist. Der Ordinarius kann aber im Einzelfall einen anderen, der Heiligkeit des Ortes jedoch nicht entgegenstehenden Gebrauch gestatten." 
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