Dienstag, 12. September 2017

Ist die Kirche wirklich nicht mehr zu retten? - "Düstere Prognose" für Mitgliederzahlen

"Die Kirche ist nicht mehr zu retten", verkündete nicht ganz ohne Eigen-
interesse der "Humanistische Pressdienst" be-
reits im Jahr 2015.
Man sollte aber Argumente nicht einfach wegwischen, bloß weil sie von unpassender Seite kommen. - Die Schrumpfungszahlen politischer Par-
teien sind zwar mindestens ebenso dramatisch (die SPD verlor etwa die Hälfte ihrer Mitglieder), aber das Pech der anderen hilft uns Gläubigen auch nicht wirklich weiter.
Der Trend ist nicht zu leugnen: Die Kirche wird in den nächsten Jahr-
zehnten wohl mindestens ein Drittel ihrer Mitglieder verlieren;
ich bitte jetzt von Erbsenzählerei abzusehen! ---> HIER !

Von einer großen "Selbsttäuschung" der evangelischen Kirche schreiben auch dort einige, die schwierige Zeiten kommen sehen ---> HIER !
Eine "düstere Prognose" gilt auch schon seit Jahren für die Katholiken: Schätzungen besagen z.B., dass statt der 24.500 Kirchengebäude des Jah-
res 2000 im Jahr 2040 wahrscheinlich nur gerade mal knapp 2.000 (!) übrigbleiben werden. ---> HIER !
Organisationsberater schätzen grob, dass bei anhaltendem Trend statt 13.000 Priestern im Jahr 2050 vielleicht nur noch knapp 1.000 (!) Dienst tun würden - vorausgesetzt, man "importiert" keine aus anderen Ländern.

Zum Vergleich: Das größte katholische Bistum der Niederlande rechnet damit, dass es dort statt 300 Kirchengebäuden langfristig in der ganzen Diözese nur noch etwa 20 (!) geben wird. ---> HIER !
Weitermachen wie bisher scheint also keine gute Idee zu sein.  

Kommentare:

  1. So wird es kommen: Deutschland wird heidnisch!
    Sehr besorgt scheinen unsere Bischöfe nicht darüber,
    wenn man sich so die Tagesordnung der letzten Voll-
    versammlungen betrachtet.
    Diesmal geht es ab 25.9. auch wieder um so wichtige Themen
    wie den Umweltschutz... ;-)

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    1. Googlekontenloser meint:
      Keine Sorge, Deutschland wird nicht heidnisch!
      Mittags wird flächendeckend zum Gebet GERUFEN werden ;-)

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  2. Die düsterndste Prognose der Christenheit stand ganz am Anfang derselben. Jesus tot. Die Jünger verzweifelt und zerstreut. Was ist daraus geworden? Nach über 2000 Jahren werden die Worte des Herrn immer noch millionenfach zitiert in den hl. Messen rund um den Erdball. Und selbst wenn in nur einer Kirche hierzulande das Opfer gefeiert wird, lebt die Kirche ungebrochen bis zum Ende der Tage.

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  3. Keine Sorge, auch den Stuhlkreis-Katholiken und
    den jeder-verfahre-nach-bestem-Wissen-und-Gewissen-
    Katholiken wird es nicht gelingen, die Kirche Christi
    zu Fall zu bringen.

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