Freitag, 1. September 2017

Klärungsbedarf: Papst Franziskus war sechs Monate lang in psychoanalytischer Behandlung

Wie einige Medien berichten, gab es für Papst Franziskus früher auch Zeiten, in denen er gewissermaßen über Gott und die Welt persönlichen Klä-
rungsbedarf
hatte.
Wie z.B. "katholisch.de" berichtet, begab er sich deshalb für die Dauer von sechs Mona-
ten einmal wöchentlich in psychoanalytische Behandlung. - Und wer nun denkt, dass ich vorhabe, mich darüber lustig zu machen oder zu empören, der irrt, und zwar gründ-
lich. Wenn man körperliche Beschwerden hat, geht man ganz selbstver-
ständlich zum Arzt bzw. Facharzt.
Ich finde es gut, wenn Menschen dies auch so handhaben, wenn sie see-
lische Beschwerden haben, und darum ist ein Besuch bei psychothera-
peutisch qualifizierten Fachleuten sinnvoll und ratsam.

Und wenn Papst Franziskus das ganz selbstverständlich öffentlich zugibt, tut er auch all jenen einen Dienst, die immer noch meinen, sich mit Pro-
blemen verstecken zu müssen... 

Man lese z.B. ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Danke, werter Kreuzknappe!
    Solch einen Artikel sucht man bei den meisten
    "katholischen" Bloggern wohl vergebens!

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    1. Das sehe ich auch so,
      ich empfinde diesen Artikel des Bloggers
      als einen Mutmach-Artikel.
      Mein Bruder hat nach dem völlig überraschenden
      Selbstmord seiner Frau auch solche Hilfe in
      Anspruch genommen, und ich kann aus eigenem
      Erleben nur sagen, es hat geholfen!

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  2. Bekennender Dunkelkatholik1. September 2017 um 14:41

    Nun, es gab ja schon etliche Vorgänge in diesem erratischen Pontifikat, wo sich der nüchterne Beobachter fragen musste, wie es um den Geisteszustand dieses Papstes bestellt ist.
    Insofern eine Nachricht, die niemanden erstaunt.

    Erstaunlich allein ist, wie die Herren Eminenzen so einen zum Pontifex Maximus wählen konnten.

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  3. Wenn solche Behandlungen allerdings zu früh abgebrochen
    werden, ist der Behandlungserfolg mehr als fraglich.
    ;-)

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  4. "Die Psychologie ist die Krankeit, für deren Therapie sie sich hält." (Karl Kraus)

    Damit ist alles gesagt.

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  5. Und die meisten körperlichen Beschwerden haben ihre Ursache in der Psyche, nur da trauen sich die meisten nicht ran, weil sie Angst vor dem haben, was da in ihnen schlummert ;-)

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  6. Besonders "originell" ist in diesem Zusammenhang,
    dass Papst Franziskus seinerseits seinen Kritikern
    so allerhand vor den Kopf knallt, man denke auch
    an seine Behauptung von den Krankheiten der Kurie.
    Aber man kennt das ja:
    Wer mit dem Finger auf andere zeigt,
    der zeigt vor allem auf sich selbst!

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