Freitag, 8. September 2017

Zeitung: Bischofskollegen sauer auf Kardinal Woelki wegen seiner Flüchtlings-Auftritte!

Was hat es zu bedeuten,
dass eine Zeitung kurz vor
dem Zusammentreffen der deutschen Bischöfe am 25.9.
in Fulda einen Artikel ver-
öffentlicht, der schon in der Schlagzeile erklärt, dass Kardinal Woelki ein Kirchen-
führer ist, der nicht eint, sondern "polarisiert"?

Die "Berliner Morgenpost" schreibt, dass der Kölner Kardinal nicht nur in der Öffentlichkeit sehr verschieden beurteilt wird, sondern hinter den Kulissen auch von seinen bischöflichen Kollegen:
Er ecke damit bei anderen Bischöfen an, liest man da, und er fände nicht nur Beifall, sondern es heiße aus Bischofskreisen auch, mit seinen State-
ments "spiele er sich in den Vordergrund", und er nehme "zu ein-
seitig Partei für Flüchtlinge"
, ohne die "Sorgen in Teilen der Bevölkerung" wirklich ernst zu nehmen.
"Das ist starker Tobak, der nicht jedem passt", beurteilt die Zeitung
die Art und Weise von Kardinal Woelki. 

Man lese den Zeitungsartikel und meinen Artikel ---> HIER und HIER !
Mich würde jetzt interessieren, ob die Zeitung tatsächlich Insiderwissen aus der Bischofskonferenz hat - und ob es etwas zu bedeuten hat, dass der Schuss gegen Woelki kurz vor der Bischofsversammlung erfolgt. Brodelt es tatsächlich in den Bischofsreihen? Hat jemand in kleinem Kreise geplaudert?

Kommentare:

  1. Kardinal Woelki und der Rest der 68er-Spätlese in der DBK sind eigentlich nicht der Rede wert, wenn man sich die Grundlagen veranschaulicht (für Interessierte: nachlesbar unter https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/09/07/die-aufregung-ueber-den-marx-ismus-im-woelkikuckucksheim/).

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  2. Bei Woelki fällt es auch dem frommsten Katholiken schwer, den Respekt vor dem Hirtenamt zu wahren.

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  3. Die "Berliner Morgenpost" ist kein kleines Käseblatt,
    sondern sie gehört als Regionalzeitung mit einer Reichweite
    von ca. 280.000 Lesern zu den bekannteren Blättern, mit
    Rückendeckung der mächtigen Funke Mediengruppe, einem
    Medienkonzern mit 6.000 Mitarbeitern bei diversen Zeitungen
    und Zeitschriften.
    Ob da jemand einem der Redakteure etwas "gesteckt" hat,
    weiß ich nicht, aber man darf annehmen, dass man sich sowas
    als Schreiber nicht aus den Fingern saugt.
    Der "Kreuzknappe" liegt sicher nicht falsch, wenn er darauf
    hinweist, dass es ein Motiv für dieses "outing" geben könnte.
    Einige seiner Kollegen sind es sicher allmählich leid,
    dass Woelki ständig in den Medien präsent ist, und dazu
    noch mit Aussagen, für die auch andere Bischöfe in Ge-
    sprächen wie z.B. bei Visitationen die Schelte kassieren.

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  4. Ich vermute mal, Kardinal Woelki hat heimlich einen
    Vertrag mit der AfD unterzeichnet, um denen noch mehr
    Stimmen zuzuführen.
    Wie kann er nur so etwas Gemeines behaupten,
    Europa interessiere sich nicht für Flüchtlinge und
    wolle nur "dem eigenen Wohlstand frönen".
    Der deutsche Staat, die Kirchen und andere haben etliche
    Milliarden für Flüchtlinge ausgegeben, Herr Kardinal!
    Inzwischen habe ich Verständnis für Katholiken,
    die aus der Kirche austreten.
    Ich bleibe. Noch.

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    1. Diejenigen, die noch nicht so lange hier leben, lassen wir Steuerzahlern uns (, die wir schon länger hier leben,) etwa 30.000.000.000 € pro Jahr kosten. Etwa ebensoviel werden uns diejenigen noch kosten, die noch nicht hier leben, aber über den Familiennachzug nachkommen werden.

      Offenbar ist das dem Herrn Woelki noch nicht genug. Mir dagegen ist das deutlich zu viel.

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  5. Mit dem Evangelium eckt man nun einmal an, das ist bei Woelki nicht anders als bei Franziskus und letztlich auch Jesus. Dass die Ecken auch innerhalb der Kirche stehen, ist der eigentliche Skandal. Die Ecken müssen halt geschliffen werden, das nennt man Kirchenreform, weil da wohl etwas dem Evangelium im Wege steht.

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