Freitag, 10. November 2017

"Ehekrach" bei der Bistumsführung in Mainz? - Ex-Generalvikar Giebelmann legt Ämter nieder!

Bischof und Generalvikar sind ein eingespieltes Team, sodass man oft vom "alter ego" des Bischofs spricht.
Es ist das gute Recht jedes Bischofs, sich seine Mannschaft nach eigenem Ermessen zusammenzustellen, und so geht es auch
in Ordnung, wenn er sich  einen neuen Generalvikar sucht.
Unter Kardinal Lehmann war das Prälat Dietmar Giebelmann, der dann vom neuen Bischof Peter Kohlgraf gegen "seinen" Favoriten ausgetauscht wurde. 

Aber auch in der neuen Position für Prälat Giebelmann gab es offenbar häufiger "Ehe-
krach"
bezüglich der "Ausrichtung" des Bistums, sodass dieser nun überraschend das Handtuch geworfen hat. 

Auch in der Kirche gilt, dass es "menschelt" - und auch hier gilt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ein bisschen traurig ist sowas trotzdem immer auch...
Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter10. November 2017 um 15:17

    Ehekrach? - Nein, Ehescheidung!
    Bedauerlich, aber in der Tat langfristig die einzig
    sinnvclle Lösung. Prälat Giebelmann hat meinen Respekt!

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  2. Die Strukturen im Mainzer Ordinariat gelten
    als verkrustet, man war ganz auf Lehmann eingestellt.
    Nun weht ein neuer Wind.
    Wem das nicht passt, der geht besser!

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  3. Giebelmann und Lehmann - das war ein Team.
    Klar, dass neue Besen anders kehren.
    Respekt, dass er seinen Stuhl räumt!

    https://www.youtube.com/watch?v=ZfoVt0X85HQ

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    1. ein Priester (76 Jahre)10. November 2017 um 16:32

      Ich kenne Prälat Giebelmann und kann nur meinen Hut
      vor ihm ziehen!
      Das bringt nicht jeder fertig; leider kleben manche
      der "höheren Herren" an ihren Stühlen.
      Der Schritt kommt mit sechs Wochen Vorlauf zum 31.12.
      und gibt dem neuen Bischof genug Zeit.
      Ich würde mir wünschen, wir hätten mehr "Giebelmanns"!

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    2. Was für eine ölige, schleimige Unterwerfungsrede, die der Herr Giebelmann da auf Youtube seinem Kardinal ums Maul geschmiert hat!
      Gut, dass er das künftig nicht mehr machen kann!

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  4. Giebelmann war als Lehmanns Generalvikar naturgemäß eine Lehmann-Kreatur. Insofern ist dieser "Ehekrach" ein gutes Omen, weil das dafür spricht, das der neue Bischof mit der Abbruch-Ära des Kardinals gründlich aufräumt.

    Bisher galt auch der neue Bischof Kohlgraf eher als Modernist, aber dieses Entwicklung lässt sogar für das Bistum Mainz hoffen.

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    1. Ich hoffe es auch und bete dafür.

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    2. Ich denke, das sind wunschgesteuerte Schnellschüsse.

      Lehmann wollte nicht Kohlgraf, sondern Bentz als seinen Nachfolger haben.

      http://www.allgemeine-zeitung.de/vermischtes/vermischtes/nach-der-bischofsweihe-in-mainz-gilt-in-sachen-udo-bentz-ende-gut-alles-gut_18137905.htm

      Wenn Kohlgraf jetzt Bentz bevorzugt und mit Giebelmann überkreuz liegt, heißt das nicht notwendigerweise, dass er konservativer wäre als Lehmann, sondern könnte genauso gut auch das Gegenteil bedeuten.

      Die Insider, die ja oben schon kommentiert haben,
      können wahrscheinlich genauer einschätzen,
      wo die Konfliktlinien hier verlaufen und ob das nur
      eine persönliche Kiste ist oder inwieweit
      kirchenpolitische Richtungskämpfe eine Rolle spielen.

      Vielleicht war ja Giebelmann den Neuen zu konservativ.
      Vielleicht geht es auch gar nicht um konservativ oder nicht konservativ, sondern um ganz andere Fragen.

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  5. Bekennender Dunkelkatholik10. November 2017 um 18:32

    Wieder ein Modernist weniger.
    So langsam sterben die auch biologisch aus.

    Ein guter Tag für Mainz und die Kirche in Deutschland.

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