Montag, 6. November 2017

Wöchentliche Empörungsroutine? - Diesmal prangert Kardinal Woelki die Kinderarmut an!

                      Bonn: Bettel-Verbot vor katholischer Kirche in Bonn... ---> HIER !
                Pressemeldung: Gott wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet ---> HIER !
.
Nicht alle Jahre wieder, sondern offenbar jede Woche wieder: Kardinal Woelki empört sich!
Wohlgemerkt - ich finde es richtig und gut, dass unsere katholischen Bischöfe öffentlich den Mund aufmachen und Zu-
stände kritisieren, unter denen Menschen zu leiden haben. - Was aber nicht nur mich etwas nervt, sondern angeblich auch manche seiner Bischofskollegen (---> HIER !), ist bei Kardinal Woelki eine gewisse Einseitigkeit und die Häufigkeit. - Oder andersrum formuliert: Wer jede Woche neuen Alarm gibt, der läuft Gefahr, als Populist eingeordnet oder nicht mehr wirklich ernstgenommen zu werden!

Dabei ist das aktuelle Anliegen - die Kinderarmut in Deutschland - durchaus auch eines, das auch mir selbst sehr auf den Nägeln brennt.
Aber vielleicht gilt für öffentliche Appelle: Weniger ist manchmal mehr...!
Man schaue --> HIER und HIER und HIER und HIER

... und wenn ich das Ihrer Meinung nach alles ganz falsch sehe, liebe Leser, dann lassen Sie es mich bitte wissen!

Kommentare:

  1. Ersetze Woelki durch Feuermelder Kreuzknappe und es wird ein Schuh draus ;-)

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    1. Ich verstehe ja, dass die Linksgrünkatholiken vom Blogger "Kreuzknappe" nicht begeistert sind, aber wenn man schon kritisiert, dann sollte man wenigstens den VERSUCH machen, ein echte Argument zu bringen!

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    2. Mir fielen ein paar Argumente ein, woran es liegen könnte, dass immer wieder der Herr Studiosus innerhalb kürzester Zeit dem Kreuzknappen zur Seite springt, ;-)))

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    3. Da dürften Sie vergeblich warten,
      Leser Studiosus, denn überzeugende Argumente sind bei
      dieser Spezies ganz klar Mangelware.
      Deren Spezialität sind eher Gerüchte, Vermutungen,
      Behauptungen und böswillige Unterstellungen.
      Aber warten wir's ab...

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    4. Ein Münchner auf Erden6. November 2017 um 15:05

      Da ist ein Leser nach über eineinhalb Stunden
      mit seinem Beitrag der gleichen Ansicht wie der
      Blogger "Kreuzknappe", und schon werden übelste
      Gerüchte verbreitet.
      Schade, denn gerade hier im Blog findet oft eine
      lebendige Diskussion statt, die sich wohltuend von
      Blabla der Schubladendenker abhebt.
      Es wäre toll, wenn der "Feuerlöscher" daher die
      Qualität seiner Beiträge in Zukunft anheben könnte.

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  2. Dass die Bischofskollegen sich darüber aufregen,
    sagt ja schon genug über die Hyperaktivität des Kölner
    Oberhirten aus.
    Für ihn trifft aber auch der Papstappell von wegen der
    Doppelmoral zu: Was hat Kardinal Woelki denn konkret gegen
    Kinderarmut unternommen - außer anderen gute Ratschläge
    zu geben?!

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  3. Viele Leute nehmen Kard. Woelki doch nicht mehr ernst!
    Jede Woche eine neue Nörgelei - und das seit Monaten.
    Ich habe mich beim verlinkten Video mal durchgeklickt,
    es wurde von der Kölner "Medienzentrale" des Erzbistums
    produziert, und wenn man sich da die Zahlen anschaut,
    wer sich dafür überhaupt noch interessiert,
    dann sieht man die Wahrheit über die Bedeutung dieses
    Oberhirten:
    Die Videos werden jeweils so um die 300 mal angeklickt,
    und davon dürften manche Priester oder Ordinariats-
    mitarbeiter sein. Im Grunde guckt das also kaum jemand!

    https://www.youtube.com/user/MedienzentraleTV/videos

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    1. Teure Wichtigtuerei. Statt Substanz. Die ist verloren.

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  4. Ordinariatsgeschädigter6. November 2017 um 11:04

    Es ist durchaus bei Insidern bekannt, dass nicht alle
    den Polit-Aktivismus von Kardinal Woelki gut finden,
    um es mal vornehm zu formulieren.
    Da ist diese Äußerung nur die Spitze des Eisberges

    https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/gummersbach/pauels-kritik-an-kardinal-woelki--das-haette-auch-sahra-wagenknecht-sagen-koennen--24984140

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  5. Woelki & Co. KG fördern doch die Kinderarmut durch ihre Politik. Was also soll das Gerede?
    Von den ganz persönlichen Erfahrungen mit den realen neokatholischen Doppelstandards einmal ganz abgesehen. Die Zustände in der Kirche sind auch diesbezüglich katastrophal und die Propaganda sucht genau das zu verdecken. Und noch schlimmer: Es ist weit und breit niemand in der Kirche in Sicht, der auch dieses Problem zu lösen auch nur denken kann. Die fallen dann wieder in sozialistische und etatistische Agenden und Aktionismus, bei denen sie sich am Ende vor allem selber die Taschen voll machen. Wie es schon seit Jahrzehnten geht, wobei es jedoch noch nie so entsetzlich und widerlich war wie heute.

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  6. Wenn sich Kardinal Woelki über die tatsächlich bedrückende Kinderarmut (Armut generell) betroffen zeigt und inhaltlich ja auch stimmt, was er darüber äussert, so frage ich mich doch: Was empfindet ein hochgestellter Mann der Kirche, wenn er seine Kontoauszüge prüft und feststellen darf, dass sich sein Kontostand dank des allmonatlich überwiesenen -sicher nicht geringen- Salärs vermutlich kontinuierlich erhöht?

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  7. Tradis, wie sie leiben und leben: wenn es gehen Geflüchtete geht, denen "das Geld nachgeworfen" wird, dann entdecken sie ihre soziale Ader und reden gerne von Armut in Deutschland. Wenn ein missliebiger Kardinal das tut, wird er als Polit-Bischof geschmäht. Das ist katholische Bigotterie.

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  8. Ein Großteil der Kinderarmut in diesem Lande ist importiert.

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