Samstag, 30. Dezember 2017

Boshaft oder Wahrheit? - Flüchtlinge gelten daheim als privilegierte Feiglinge...

Die heutigen Fundsachen beginnen mit einer Provokation, die man aber leider nur als Artikelanfang lesen kann; danach wird's kostenpflichtig.
Jedenfalls behauptet die Journalistin der "WELT", dass ein Kenner der Lage in Afghanistan nichts Gutes über die Flüchtlinge zu berichten weiß; warnende Stimmen wolle man in Deutschland aber leider nicht hören ---> HIER !
Deutsche Gesetze gelten nicht für uns - das behaupten laut Polizei einige Migranten in Leipzig ---> HIER !

Ein gut katholisches Foto (hoffentlich sehen die Umweltschützer das nicht!) ---> HIER
Schockierendes über Kreuzfahrtschiffe ---> HIER !
Und zum schlechten Schluss: Bald kann man mit dem Computer auch Handschriften fälschen!  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Wir haben das hier im Blog nun wirklich schon oft genug
    erörtert:
    Es ist einfach der falsche und zu kostspielige Weg, den
    Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen,
    hier bei uns helfen zu wollen.
    Die Hilfe sollte stattdessen vor allem in deren Heimat er-
    folgen, damit dort der Aufbau in Schwung kommt.
    Entwicklungshelfer erzählen immer wieder, wie katastrophal
    die Folgen der Landflucht in Afrika sind. Ganze Dörfer
    werden von den jungen Männern verlassen, und zurück bleiben
    schutzlose Frauen, Kinder und Alte.

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  2. Wenn es die Privilegierten sind, dann sind es ja doch die gut Ausgebildeten, die man hier brauchen kann!

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  3. Feiglinge können wir hier nicht gebrauchen,
    davon haben wir bereits mehr als genug...

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  4. Klar sind es nur geschätzte 3 % oder so ähnlich,
    aber diese machen uns das Leben schwer - und diskreditieren
    auch noch die anderen Flüchtlinge. Schlimm für alle!

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  5. Diese 3% (ich halte die Prozentzahl für viel zu niedrig) sind zwar abscheulich, aber ehrlicherweise müssen wir hoffen, dass sie uns "erhalten" bleiben. Nur so besteht die Hoffnung, dass die AfD als Partei neuen Typs, die endlich wieder den Volkswillen repräsentiert, kontinuierlich wächst und das unselige System der Altparteien endlich zum Implodieren bringt.

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  6. Der vom Kreuzknappen verlinkte WELT-Artikel ist weit, weit differenzierter, als es hier beinahe reißerisch überkommt. Ich fasse ein paar zentrale Aussagen des sehr langen Interviews kurz zusammen – in dem ich übrigens keine „Provokation“ erkennen kann und aus dem für mich auch nicht hervorgeht, dass der betreffende „Kenner der Lage in Afghanistan“ „nichts Gutes über die Flüchtlinge“ zu berichten weiß“ etc.:

    Reinhard Erös, ehemaliger Oberstarzt der Bundeswehr, betreibt mit seiner Familie in Form einer privaten Stiftung seit 1998 ehrenamtlich die Kinderhilfe Afghanistan.

    Auf die Frage, ob Gewalt (wie die jetzt in Kandel) in der afghanischen Gesellschaft verankert ist, weist er zunächst darauf hin, dass es „die“ afghanische Gesellschaft nicht gibt, sondern in 34 Provinzen 20 verschiedene Ethnien mit 15 unterschiedlichen Sprachen und auch unterschiedlichem Rollenverständnis der Frau. In keiner Ethnie aber ist es laut Erös „normal“, dass Jugendliche gleichaltrige Mädchen bedrohen, verletzen oder gar töten. Auch interfamiliäre Misshandlung von Frauen sei nicht „kulturadäquat“. Morde mit Messer seien sehr selten und so wenig normal „wie bei uns“, in Streitfällen könne es aber rasch heftig werden und dann – wie z. B. auch in den USA – schnell geschossen werden, der Besitz von Schusswaffen sei normal.

    Die wenigsten der afghanischen Flüchtlinge seien z. B. von den Taliban verfolgt, es gebe – so sei ihm berichtet gesagt worden – darunter aber auch Kriminelle, die vor staatlicher oder familiärer Verfolgung geflohen seien (ihm selbst aber sei bisher kein solcher Fall persönlich bekannt); vielmehr, so Erös, fliehen die meisten Flüchtlinge (90 Prozent sind junge Männer), weil sie aus ihrer Sicht und der ihrer Familie keine soziale Zukunftsperspektive haben, und dann würde eben ein junger Mann losgeschickt, um etwa in Deutschland möglichst vom ersten Tag an durch Arbeit Geld zu verdienen, für seine eigene und seiner Familie Zukunft. Diese jungen Männer wollten auch nicht dem deutschen Sozialstaat zur Last fallen.

    In der Heimat jedoch würden sie von den meisten beneidet und gleichzeitig verachtet: „Sie gelten als privilegierte Feiglinge.“

    Für den Umgang mit straffällig gewordenen Afghanen rät Erös zu einem fairen Prozess in Deutschland, einer Verurteilung bei nachgewiesener Schuld und zur Verbüßung der Haft in Afghanistan.

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  7. Reinhard Erös wörtlich im Interview
    mit dem Deutschlandfunk:
    "Die Frage ist, welche Dimension muss Unsicherheit in einem Land haben, aus dem wir Flüchtlinge zu uns bekommen haben, damit ich sie dort nicht zurückschicken darf. Aus Afghanistan haben wir vorwiegend, noch mal, nicht Frauen und Kinder und Verwundete und schwerst Kriegstraumatisierte, wie wir sie aus Aleppo etwa haben oder aus Homs hatten, sondern aus Afghanistan kamen im vergangenen Jahr fast ausschließlich, das heißt über 70 Prozent junge kräftige Männer. Und die sind auch nicht vor dem Krieg geflohen in Afghanistan, sondern vor einer Perspektivlosigkeit, die es im Land gibt."

    Da entsteht dann schon die berechtigte Frage,
    warum die derzeitige Bundesregierung so tut, als wären das
    Kriegsflüchtlinge. Ganz klar: Für diese jungen Männer ist das
    Asylrecht nicht gedacht - und damit deren Finanzierung nicht
    legal!

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  8. Ich bin mir nicht sicher,
    ob das eine so gute Idee ist, wenn sich die Leser "Tacheles" und "Sebastian" ausgerechnet auf Herrn Erös berufen.
    Der hat bei allem Respekt vor seinem Lebenswerk doch ein ziemlich eingeschränktes Weltbild, so lassen seine seltsamen
    Reaktionen vermuten.

    http://neckarstudent.de/2012/11/22/eklat-redner-reinhard-eros-verlasst-wutend-den-saal/

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  9. @Tacheles:
    Sie fallen hier leider voll auf die Märchen aus der linksgrünen Mottenkiste herein. NIEMAND aus Afghanistan, wo kein Krieg ist, hat eine Bleiberecht hier. Diese kerngesunden jungen Burschen gehören allesamt rückgeschafft, und zwar prestissimo.

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