Freitag, 22. Dezember 2017

Diakonie schickt 100-Euro-Spende für "die Tafel" zurück: Spender ist AfD-Abgeordneter!

Sooo nötig hat man Spenden für notleidende Mitbürger offensichtlich doch nicht, dass man auch Geld von Menschen annimmt, die in politischen Fragen teilweise anderer An-
sicht sind als man selbst.
So könnte man jedenfalls die erstaunliche Reaktion der Diakonie beschreiben: Ein AfD-Bundestags-
abgeordneter hatte die örtliche "Tafel" besucht und dabei eine 100-Euro-Spende gegeben.
Die Diakonie-Verantwortlichen unterscheiden offenbar sehr genau, wer Geld gibt, welcher politischen Partei der angehört - jedenfalls schickten
sie das Geld mit einem Begleitschreiben zurück; man wolle sich vom "Menschenbild" der AfD "klar abgrenzen".

Wenn das Schule macht...  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Jorge Sensenbrenner22. Dezember 2017 um 12:14

    Das ist richtig, meine ich.
    Rechtsextreme spenden gern für soziale Zwecke, um das dann für sich auszuschlachten.

    In Spanien hatten wir erst kürzlich den Fall, dass eine offen rechtsextreme Gruppierung Geld an eine Tierschützerin spendete, die sich für Straßenhunde einsetzt (Tierschutz ist ein Feindbild der Rechten in Spanien und wird mit "Gutmenschentum" assoziiert). Als sie die Spende zurückwies, wurde sie in der Presse und in den sozialen Netzwerken von der Gruppe diffamiert. Das sind gezielte Provokationen.
    http://lacronicadelpajarito.com/region/neonazis-murcia-amenazan-a-una-protectora-animales-por-rechazar-una-donacion-comida

    Auch im Fall der "Tafel", die ausgerechnet von der AfD bedacht wird, ist die Instrumentalisierungsabsicht ja klar.

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    1. Wo soll die AfD bitte schön rechtsextrem sein ? Bringen Sie Beweise! Ansonsten hören Sie auf die AfD und alle Menschen, die AfD gewählt haben, zu verunglimpfen. Sie Hassprediger!

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    2. Jorge Sensenbrenner22. Dezember 2017 um 19:29

      Die AfD ist noch immer und trotz der wiederholten Rechtsrucke ein relativ heterogener Verein und sicherlich nicht in allen Teilen so rechtsextrem wie diese spanischen Neonazis, aber in Teilen eben doch. Das reicht ja schon.

      Der Spender ist auch kein harmloser Wähler dieser Partei, sondern Mitglied und Funktionsträger.

      Außerdem ging es gar nicht darum, ob die AfD rechtsextrem ist, sondern es ging um diese Masche, die eben typisch ist für Rechtsextreme.
      Man spendet halt ganz bewusst, um zu provozieren, an eine wohltätige Organisation, die in den eigenen Reihen total verhasst ist (die Kirchen und mehr noch Diakonie und Caritas sind ja offene Hassobjekte der AfD und werden als "Flüchtlingshelferindustrie" diffamiert). Und wenn die die Spende dann ablehnen, hat man einen Grund, um scheinbar empört zu tun und zu hetzen. Ein alter Trick.

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    3. Die AfD ist die einzige Partei die echte christliche Werte vertritt. Die AfD ist nicht rechtsextrem. Dies ist eine Diffamierung. Die AfD hasst niemanden. Aber die Linken und Grünen, die genderbesoffenen und Homosexuellen, hassen die AfD. Warum wohl? Die AfD ist ein großer Segen für Deutschland, für das deutsche Volk und unserer christlichen Nation.

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  2. Da wäre ich aber mal auf die genaue Begründung gespannt,
    warum das Geld eines AfD-Mannes (es ist ja keine offizielle
    Parteispende) abgelehnt wird.
    Steht irgendwo im AfD-Programm, dass man dort Sozialhilfe-
    empfänger und Alleinerziehende nicht unterstützen will?
    Hier ist ganz klar FREMDSCHÄMEN angesagt,
    und die Diakonie kriegt von mir keinen Cent mehr,
    und ich erzähle das auch weiter...

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  3. Man muß halt unterscheiden, woher das Geld stammt. Wäre es eine Spende der heimischen Muhammed-Atta-Moschee gewesen, hätte man es mit großem Palimpala öffentliche entgegengenommen.

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  4. Das Verhalten der örtlichen Diakonie ist an Peinlichkeit
    kaum zu überbieten und dürfte auch vereinsintern die Telefon-
    drähte zum Glühen gebracht haben.
    Wer sich auch nur ein bisschen in der Politik auskennt,
    weiß auch, dass Bundestagsabgeordnete im Rahmen ihrer
    konkreten Arbeit an der Basis diverse Stellen aufsuchen,
    um von deren Sorgen und Nöten zu hören, um Anregungen zu
    sammeln usw.
    Das macht jeder Abgeordnete so, auch die AfD.
    Selbstverständlich wird dann von den Besuchten auch eine
    Anerkennung für ihre Arbeit erwartet, die neben einem Lob
    natürlich auch eine Spende umfasst. So macht das jeder
    Abgeordnete, und jeder Empfänger ist dankbar dafür.
    Dass hier seitens der Diakonie ein Fall von Diskriminierung
    vorliegt, dürfte auf der Hand liegen.
    Eine Entschuldigung ist das Mindeste, was jetzt nötig ist.

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  5. Na, da haben die Diakonie-Bürokraten aber einen gewaltigen
    Bock geschossen!
    Die intelligente Lösung wäre gewesen, die Spende freundlich
    anzunehmen und im Brief darauf hinzuweisen, dass man die
    mit besonderer Freude für die Flüchtlingsarbeit einsetzen
    wird.
    Nun aber werden sich die Bürokraten dafür verantworten
    müssen, warum sie den Hilfsbedüftigen 100 Euro vorenthalten
    haben - und in den Medien sind sie auch noch die Dummen.
    Das erinnert mich daran, wie die Pharisäer sich zur
    Zeit Jesu verhalten haben, insbesondere auch unter Be-
    rücksichtigung dessen, dass die Gehälter der Spenden-
    Verweigerer in Anbetracht der heftigen staatlichen Zuschüsse
    für die Diakonie auch von AfD-Mitgliedern mitfinanziert
    werden. Da hat man dann aber nichts dagegen...

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  6. Mit der Logik haben es die beiden Einzeltäter (Unterzeichner)
    des Diakonischen Briefes ja wohl nicht so besonders:
    Sie lehnen eine Spende ab, weil denen die Ansichten von
    AfD-Mitgliedern nicht passen (was im einzelnen noch zu durch-
    leuchten wäre).
    Gleichzeitig aber geben sie Sachspenden in der Tafel
    an alle weiter - und damit auch an AfD-Mitglieder.
    Es hätte nicht geschadet, wenn man zuerst mal kurz nachge-
    dacht hätte, bevor man einen dummen Brief schreibt.

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  7. Man sollte wissen,
    dass die Diakonie auch z.B. bei der Beratung
    bei Schwangerschaftsabbruch hilfreich zur Seite steht.
    Für einen Katholiken hat sich das damit geklärt.
    Schämt euch!

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    1. Keine Spende mehr an die Diakonie. Wer die Abtreibung von Ungeborenen unterstützt macht sich mitschuldig.

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  8. Ich bin alt genug, um die Wirren der Nazi-Zeit
    noch als kleines Kind in schlimmer Erinnerung zu haben.
    Diese Schikanie der Diakonie
    erinnert mich stark an "Kauft nicht bei Juden!"
    Mein Sohn ist als Marketingleiter auch für die Schaltung
    von Inseraten bei Wohlfahrtsorganisationen zuständig,
    die seine Firma auch bei der Diakonie vergibt.
    Er hat mir gesagt, dass sie nach Weihnachten darüber
    reden werden, ob unter diesen Bedingungen eine Anzeigen-
    unterstützung für die Diakonie noch verantwortbar ist.
    Das freut mich sehr.
    https://sciencefiles.org/2017/12/22/nimm-keine-spenden-vom-juden-re-nazifizierung-mit-der-diakonie/

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  9. Ich spende nicht für Hassprediger22. Dezember 2017 um 17:48

    Es wird höchste Zeit für Richtlinien der Diakonie,
    nach welchen Kriterien überhaupt noch Spenden akzeptiert
    werden; man denke nur an die kirchenfeindlichen Äußerungen
    von einigen Linken und Grünen.
    Die sollten sich in acht nehmen und keinen Spenden-Versuch
    unternehmen!
    Aber im Ernst: Es ist das gute Recht der Diakonie,
    Spenden anzunehmen oder aber abzulehnen.
    Die Begründung in diesem konkreten Einzelfall ist ganz
    sicher nicht Allgemeingut bei der Diakonie und wird noch
    interne Maßregelungen nach sich ziehen.

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  10. Dieser bekannte Blogger bringt es auf den Punkt:
    "Diakonie lässt Bedürftige lieber hungern als Spende
    von der AfD an diese weiterzugeben"
    https://philosophia-perennis.com/2017/12/22/diakonie-afd/

    Ich war nie AfD-Wähler und werde es auch nie sein.
    Aber das Geld abzulehnen, ist eine Schweinerei und
    Heuchelei.
    Dann müsste man das Geld der kirchenfeindlichen
    Grünen und Linken erst recht ablehnen!

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    1. Jorge Sensenbrenner22. Dezember 2017 um 19:58

      Lustig.
      Dass nun ausgerechnet David Berger darauf abfährt,
      der erst vor wenigen Tagen durch einen gefakten Weihnachtsbaum auf sich aufmerksam gemacht hat,
      beweist genau meine oben dargelegte Theorie.

      Das ganze ist eine Masche, bewusst darauf angelegt,
      anschließend gegen den "undankbaren Spendenempfänger"
      hetzen zu können.

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  11. Der Diakonie scheint schon garnicht mehr bewusst zu sein,
    dass nicht sie der Spendenempfänger ist, sondern die Armen.
    Die Diakonie ist lediglich die Annahmestelle und die Ver-
    teilstation.
    Wer den Armen eine Spende vorenthält, beraubt sie.
    So sehe ich das.
    Die persönlichen Eitelkeiten der Büroangestellten hätten in
    diesem Falle zurückstehen müssen!

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