Samstag, 30. Dezember 2017

Ein guter Aufsatz von Pater Lothar Groppe SJ über "Gnade und Auftrag, Würde und Bürde des Priestertums"

Danke, liebe Bloggerkollegin Felizitas Küble!  - In ihrem interessanten Blog "CHRIST-
LICHES FORUM"
fand ich heute einen langen, aber emp-
fehlenswerten Aufsatz von Pater Lothar Groppe SJ anlässlich seines 90. Geburts-
tages.
Der Aufsatz stand zuerst in
der Zeitschrift "THEOLO-
GISCHES"
(---> HIER !), ist aber dankenswerterweise online als Blog-
beitrag komplett veröffentlicht.

"Über Gnade und Auftrag, Würde und Bürde des Priestertums" schreibt der lebenserfahrene Pater, und was er da schreibt, trifft m.E. den Kern des Priestertums, aber auch den Kern der Probleme mit der heutigen Glau-
bensverkündigung. 
"Dem Priester ist das göttliche Wort anvertraut.", schreibt P. Groppe,
"Es ist etwas Erschreckendes um diesen Auftrag, denn er muß das Wort verkünden, ob gelegen oder ungelegen, und die Menschen haben es bis-
weilen nicht gern..."
      
Man lese ---> HIER !

Kommentare:

  1. Das ist ein Priesterbild aus dem 19. Jahrhundert,
    der Priester als der einsame Held und Führer.

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    1. Genau das ist das Priester- und Kirchenbild der hier dominierenden Traditionalisten, die die sog. Moderne radikal ablehnen.

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  2. Bravo, Pater Groppe!
    Ich hatte schon befürchtet, dass sämtliche Jesuiten auf
    strammem Bergoglio-Kurs schwimmen.
    Richtig erkannt, es gibt eben nicht die "fröhliche Botschaft",
    pieppieppiep, wir haben uns alle lieb, sondern das Evangelium
    ist HERAUS-FORDERUNG im wahrsten Sinne des Wortes!
    Warum laufen der Kirche denn die Leute in Scharen davon?
    Weil die Kirche unglaubwürdig ist und so tut, als sei man
    eine Unterabteilung der GRÜNEN und der Gewerkschaften!
    Jesus aber wollte keine Bewunderer,
    sondern Jünger, die ihm täglich aufs Neue nachfolgen!

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    1. Nach Ihrer Meinung wären vor 1962 die Menschen nicht scharenweise von der Kirche weg-, sondern ihre scharenweise zugelaufen.
      Was schlicht nicht stimmt. Bereits vor dem bösen "Konzil" gab es einen großen inneren und äußeren Exodus aus der Kirche. Kann man z.B. in einem bekannten Aufsatz eines gewissen Professor Ratzinger von 1958 nachlesen.

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  3. Besonders gelungen im Aufsatz finde ich das Zitat
    über ein Gespräch eines Bischofs mit einem Schauspieler,
    wo der Bischof sich erkundigt, warum so viele Leute von
    Schauspielern begeistert sind, von den Priestern aber nicht.
    Der Schauspieler: "Das kommt wohl daher, dass wir von er-
    dichteten Dingen wie vcn wahren Dingen sprechen die Prediger
    hingegen sprechen von wahren Dingen wie von erdichteten!"

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