Samstag, 2. Dezember 2017

Ein Marken-Experte rät den Kirchen, sich nicht so sehr dem Zeitgeist anzupassen!

In der freien Wirtschaft gibt es den Begriff des KERN-
GESCHÄFTES, auf den sich ein Unter-
nehmen konzen-
trieren sollte, statt sich zu verkleckern und sich nicht von anderen Mitbe-
werbern abzuheben. Die Marken-Experten raten, Unternehmen wie auch Gruppierungen sollten einen klaren MARKENKERN pflegen,
an dem sie eindeutig erkannt werden und unverwechselbar sind. 

Dies rät der Markensoziologe Dr. Oliver Errichiello, der als Berater in der Werbebranche fungiert, auch den großen Kirchen in Deutschland: Sie würden sich nach seinem Eindruck zu sehr dem Zeitgeist und Mainstream anpassen, wodurch den Menschen nicht klar werde, wofür nur sie stehen - Kaffeetrinken könnten sie auch woanders.
Anstatt dass die Kirche sich immer mehr an die Konsumgewohnheiten anpasste (z.B. durch kurze und nicht zu inhaltsschwere Gottesdienste), sollte sie ihr Image als Stütze für Menschen aufpolieren: Wenn du persönliche Hilfe brauchst, komm zu uns! 

Man lese ---> HIER und HIER und evtl. ergänzend das Video HIER  ! 

Kommentare:

  1. Dieser Rat wird bei den Kirchenverantwortlichen in Deutschland sicher nicht auf offene Ohren stoßen.

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  2. Das stimmt ja auch alles nicht. Bei der kath. Kirche wissen die Leute sehr gut, wofür diese - im Unterschied zur evangelischen Kirchen - steht:
    Abtreibung ist Mord - Pfarrer nur Männer - Ohrenbeichte - klare moralische Gesetze, Sex außerhalb der Ehe und Verhütung verboten - Homosexualität schwere Sünde - Fegefeuer, außer den Heiligen kommt keiner erstmal in den Himmel - Der Papst ist unfehlbar, wenn er ex cathedra spricht, etc.pp.

    Alles Inhalte, die gegen den sog. "Zeitgeist" sehen. Aber nützen tut es der kath. Kirche offensichtlich auch nichts.

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    1. Wie darf ich Sie verstehen, Frau Schuster? Meinen Sie etwa, daß Abtreibung KEIN Mord ist?

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    2. Erstens habe ich die antizeitgeistigen Essentials der kath. Kirche nicht bewertet, sondern nur darauf hingewiesen, dass diese Inhalte der Kirche offensichtlich nicht helfen in dem Sinne, dass dadurch mehr Menschen zu ihr kämen.

      Zweitens ist es unter Fachleuten hoch umtritten, ob Abtreibung Mord ist oder nicht. Gesetzeslage ist, dass Abtreibung kein Mord ist - sonst müssten Millionen Frauen in Deutschland lebenslang hinter Gittern sitzen.

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    3. Was ist die Tötung eines wehrlosen Menschen anderes als Mord?

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    4. Frau Schuster, in Deutschland war es auch mal Gesetz, dass Juden Menschen zweiter Klasse waren und in KZ umgebracht wurden. Hatte das Gesetz damals Rechtskraft? Was sagen die Fachleute heute über diese Rechtssprechung?

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    5. Ich stelle fest, die Herren Arminius und Franken wollen erreichen, dass Millionen deutscher Frauen, die nach ihrer Rechtsauffassung brutalste Mörderinnen sind, lebenslang hinter Gitter gesperrt werden.

      Saubere Katholiken das.

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    6. Ich stelle fest, dass MAGDALENA offensichtlich
      nicht weiß, dass die katholische Kirche die Abtreibung
      als Todsünde und schweres Verbrechen gegen das von
      Gott geschenkte Recht auf Leben sieht.
      JEDER DER AN EINER ABTREIBUNG IRGENDWIE BETEILIGT IST,
      ZIEHT SICH AUTOMATISCH DIE TATSTRAFE DER EXKOMMUNIKATION ZU !

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    7. @Magdalena
      Von "brutalsten Mörderinnen" redet momentan nur Magdalena. Also noch mal tief durchatmen und lesen. Dann erst schreiben.

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  3. Ordinariatsgeschädigter2. Dezember 2017 um 18:11

    Was der Experte meint,
    sieht man sehr schnell, wenn man mal in eine hl. Messe
    in der "alten" Form geht.
    Das ist Anbetung, das ist Verehrung Gottes - und nicht
    Selbstdarstellung diverser Lektoren, Grüppchen und Vortänzer.
    Unser Pfarrer hat mich letzte Woche überrascht: Er war in
    Urlaub und erzählte mir "ganz im Vertrauen", er habe dort
    die alte Messe besucht. "Ach", seufzte er, "jetzt weiß ich
    wieder, was wir verloren haben!"

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  4. Stütze für die Menschen und gegen den europäischen Mainstream auch für Flüchtlinge da ist die Kirche natürlich gerade im konservativen Lager nicht, da schwimmen die Tradis mit dem Pöbel in der Masse. Verlass ist da nur auf Franziskus

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  5. Das ist ja nicht der erste Rat in dieser Richtung.
    Die deutschen Bischöfe haben sich auch m.W. mal
    auf einer Vollversammlung dazu beraten lassen, aber
    sie sehen nach wie vor das Heil darin, möglichst nah
    am Mainstream zu schwimmen, vor lauter Angst, noch
    mehr Geldbezahler (Kirchensteuer) zu verlieren.

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  6. Der Experte hat recht!
    Man "schminkt" den öffentlichen Auftritt der Kirche
    ein wenig zurecht, weil man Angst hat, die Leute könnten
    die Botschaft Jesu nicht vertragen.
    So macht man aus gesunder Vollwertkost ein Knatschbrot-
    Angebot:
    "Sondern, was man versucht, ist, so ein bisschen an der Oberfläche das Ganze – man sagt es heutzutage in der Werbewelt – sexy zu machen, also dafür zu sorgen, dass ich das Gefühl habe, es ist eigentlich eine bessere oder eine etwas tiefere Disco, wo ich ein bisschen Spaß haben kann"
    Zitat des Experten

    Auf gut deutsch: Dann macht man halt mal einen Jugend-
    gottesdienst mit Schlagzeug und Verstärker und modernen
    Liedern, damit die Jugendlichen denken, ach, die Kirche
    ist ja echt modern,
    und dann wundert man sich, dass diese Konsumenten zum
    normalen Gemeindegottesdienst nicht mehr kommen.
    Das ist naiv.
    Die Oberhirten haben alle Warnungen in den Wind geschlagen.

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  7. Das hat die Kirche sich selbst eingebrockt!
    Wer redet denn heute noch vom Seelenheil, wer predigt
    denn noch, dass es Himmel UND HÖLLE gibt?
    Die Bischöfe haben eine schwere Schuld auf sich geladen!
    Dem gläubigen Volk wird die Fülle des katholischen
    Glaubens vorenthalten.

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    1. Genau! Es ist wichtiger, von der Hölle zu reden als vom Himmel, und wichtiger, vom Teufel zu reden als von Christus.

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    2. Ich finde es lustig, dass ausgerechnet diejenigen mehr über die letzten Dinge wie Himmel und Hölle etc. hören wollen, die bei anderen Themen längst gezeigt haben, dass sie auf der dunklen Seite der Macht stehen. Wer Ressentiments gegen Ausländer hat, kommt sowieso in die Hölle, da helfen auch keine altmodischen Predigten oder Gottesdienste.

      Ressentiments, Missgunst und böses Geschwätz gegenüber Armen und Fremden sind doch gerade das Kriterium dafür, ob man rechts oder links vom Heiland steht. Für das Seelenheil sehe ich da schwarz.

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