Sonntag, 17. Dezember 2017

Journalistin: Die Weihnachtsheuchler, die nur an Heiligabend in die Kirche rennen, machen mich wütend...!

Miriam Khan, Journalistin der Hamburger "Morgenpost", fährt in einem aktuellen Artikel schweres Geschütz auf: "Weihnachtsheuchler machen mich wütend" - so lautet die Schlagzeile, die man auch beim "FOCUS" findet. - Die Dame ist stinksauer auf die Leute, die sich das ganze Jahr über nicht in der Kirche blicken lassen, dann aber an Heiligabemd in die Christmette stolzieren.
"Das ganze Jahr legen sie keinen Wert auf Gott, aber an Heiligabend rennen sie in die Kirche, als gäbe es Freibier" - und nehmen womöglich den regelmäßigen Kirchgängern die Plätze weg, lässt sie mal kräftig Dampf ab... ---> HIER !

Diese Diskussion taucht ja auch alle Jahre wieder neu auf,
bis hin zu Forderungen, man solle doch den Stammgästen vorab im Pfarrbüro Sitzplätze reservieren. - Aber darf die Kirche so streng
zu den eher am Rande stehenden Mitchristen sein?

Kommentare:

  1. Ich kann die Dame nachvollziehen. Diese Weihnachtsheuchler, für die die Christmette nicht mehr bedeutet als ein Theaterbesuch, sorgen zu allem Überfluß noch dafür, daß regelmäßige (auch ältere) Kirchgänger in diesen besonderen Gottesdiensten stehen müssen.

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  2. Diese Pseudokritik an den sog. Weihnachts-U-Bootchristen gab es schon vor 40 Jahren. Sie ist theologisch falsche und nur noch öde. Heute kommt das nur noch von Linken und Tradis.

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  3. Na ob die JOurnalistin selbst denn öfter in die Kirche geht?
    In der Bibel steht, wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein!

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  4. Die Journalistin schreibt Unsinn!
    Diese Quartalskatholiken haben den Platz in der Christmette
    mit der jährlichen Kirchensteuer von 200 - 300 Euro teuer
    bezahlt, so sieht's aus!

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    1. Genauso ist es. Die Arroganz des Herrn Arminius, diese Menschen verächtlich als "Heuchler" zu brandmarken, ist sowas von abstoßend. Woher nimmt Arminius die Gabe, anderen Menschen in ihr Herz zu schauen?

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  5. Ich zitiere aus einer Weihnachtspredigt von Fulbert Steffensky (ehemals Benediktinermönch, später evangelischer Religionspädagoge):

    "Viele, die Weihnachten in die Kirche gehen, glauben nicht. Aber sie sehen zu, wie andere glauben. Und das ist wohl auch ein Stück Glaube. Ein Glaube auf Zeit, und ein Glaube bei Gelegenheit! Wer wollte ihn verachten! Viele von uns spielen den Glauben, den sie verloren haben. Sie haben Adventkränze und Kerzen, hören und singen die Lieder, hören das Weihnachtsoratorium. Wer wollte das verachten! Den Glauben und die Hoffnung zu spielen, ist eine Form des Glaubens, eine dürftige vielleicht, aber man soll sie nicht verachten, wenn man nicht mehr hat."

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    1. Das sind wunderbare und zutiefst wahre Worte. Sie haben viel mehr vom Evangelium verstanden als all die eiskalten Katechismusdeklamierer und Glaubensoberlehrer.

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  6. Wer so über ander Menschen herzieht, ist wohl der größte Heuchler und hat von Evangelium wenig verstanden.

    Der folgende Kommentar passt vielleicht dazu:

    http://www.kath-2-30.de/2017/12/16/jubelzeit/

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    1. Der besagte Prediger ist wohl eher ein Träumer.
      Er behauptet doch allen Ernstes, alle Leute, die
      die "Weihnachtsmärkte" besuchen, warteten sehnsüchtig
      auf Weihnachten.
      Meine Mutter würde sagen: Wer Alkohol getrunken hat,
      sollte sich besser ins Bett legen.
      Wo sind denn all die "Sehnsüchtigen", wenn man nach
      dem Hl. Abend in die Kirche guckt?

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    2. Wenn mir in der Kirche so Menschenfreude wie Matthis begegneten, würde ich mich auch aus dem Staub machen.

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  7. Auch ich ärgere mich alle Jahre wieder über das "Theaterpublikum". Doch sollten wir die Situation als eine der wenigen Chancen zur Mission begreifen, die die Kirche in Deutschland hat und wahrnimmt. Eigene Unbequemlichkeiten sollten wir an diesem einen Tag hinnehmen und darum bitten, Gottes Wort möge fruchten. In zwanzig Jahren werden wir womöglich wehmütig an die vollen Kirchen zum Fest zurückdenken.

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