Dienstag, 5. Dezember 2017

Kardinal Woelki fordert mehr Flüchtlinge!

Laut Kölner "domradio" möchte Kardinal Woelki noch deutlich mehr Flüchtlinge ins Land holen.
Unter der Schlagzeile "Mehr Flüchtlinge in die EU holen..." heißt es, er habe in Brüssel erklärt, man müsse mehr Flüchtlinge in der EU aufnehmen, aber diese sollten dann auch fair verteilt werden. 

Er ahnt jedoch, dass die "Betroffenen" auch darauf schauen, wo ihnen die besten Bedingungen geboten werden, und so ist Deutschland mit seinen relativ großzügigen Sozialleistungen bei Flüchtlingen heiß begehrt (siehe meinen gestrigen Artikel ---> HIER !).
Woelki meinte, nach seiner Erfahrung könne die faire Verteilung aber
"nur dann funktionieren, wenn sie von den Betroffenen akzeptiert wird", und deshalb müsse man die "Bedürfnisse der Schutzsuchen" auch be-
rücksichtigen.

Es  geht also nicht nur darum, Flüchtlinge vor Not und Verfolgung zu retten, sondern auch noch darum, ihre Ansprüche zu berücksichtigen, wohin sie denn genau nachher möchten. 
Erfahrungsgemäß kann dies jedoch zu regionalen Überlastungen führen, und so gibt es, wie der Kardinal sicher auch weiß, vereinzelt schon Städte
in Deutschland, die zur Zeit keine Flüchtlinge mehr aufnehmen, während in anderen Gegenden Flüchtlingsheime teilweise leerstehen.

Man lese ---> HIER !

Kommentare:

  1. Der Kardinal hat genau nicht kapiert!
    Indem er immer mehr Flüchtlinge aufnehmen will, zerstört
    er in Afrika die Grundlagen für die Zukunft.
    Mein Onkel arbeitet an einem Entwicklungsprojekt in Tansania
    und erzählt, wie schlimm es ist: Die jungen, arbeitsfähigen
    Männer haben nur noch einen Gedanken - ab nach Deutschland,
    ins gelobte Land.
    Die Alten und Kranken bleiben zurück. Solange nicht ganz
    strikt NUR KRIEGSFLÜCHTLINGE aufgenommen werden, wie es das
    Asylrecht vorsieht, machen deutsche "Gutmenschen" wie Woelki
    Afrika kaputt.
    Und noch was sagt mein Onkel: Da dort das Geld viel mehr wert
    ist wegen der niedrigeren Löhne, ist es auch ökonomisch effektiver, direkt in Afrika für die Zukunft der Menschen zu investieren. Was man in Deutschland für 1.000 Euro bekommt, ist in Afrika 7 mal so viel wert, man kann also 7 mal so viel
    dafür anschaffen, z.B. Maschinen usw.

    AntwortenLöschen
  2. Jetzt ist Herr Woelki komplett durchgeknallt.
    Man fragt sich, auf wessen Seite er steht, auf der des Herrn, oder auf der des Durcheinanderbringers und Fürsten dieser Welt...

    AntwortenLöschen
  3. Jetzt werden die üblichen verdächtigen Wölfe wieder fletschend über den Kardinal herfallen...

    AntwortenLöschen
  4. Ich würde seiner Eminenz gerne einmal sagen, daß auch wir Deutschen das Recht auf einen eigenen Staat haben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wen meinen Sie denn mit "wir Deutschen", werter Cherusker? Die Bayern oder die Fischköppe? Wir Bayern fühlen uns nämlich ehnisch in jeder Hinsicht den Tiroler und überhaupt den Österreichern hundertmal mehr verbunden als den drögen Norddeutschen. Nach Ihrer Logik müssen die Ösis dann auch zu "uns Deutschen" gehören. Hätten wir 38 bis 45 schon.

      Löschen
  5. Nunja, irgendwie kann ich die Flüchtlinge verstehen, dass sie nicht unbedingt in ein menschenfreundliches Land im Osten Europas wollen, bei den Atheisten in Deutschland ist es für sie einfach sicherer als bei den Katholiken im Osten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zumal sie ja eine Einladung Mutti haben ...

      Löschen
  6. Ich bin selbst in der Flüchtlingshilfe bei der Caritas
    ehrenamtlich aktiv, mit gut 5 bis 6 Stundnen Minimum pro
    Woche. Es ist auch für mich selbst eine Bereicherung, mit
    manch einer Flüchtlingsfamilie zu tun zu haben und deren
    Hintergrund kennenzulernen. Sogar eine Freundschaft ist
    daraus entstanden.
    Das ändert aber nichts daran, dass der Ansatz des Kölner
    Oberhirten schlicht falsch ist. Das Asylrecht ist auf
    Verfolgte und Kriegsflüchtlinge ausgelegt, nicht aber auf
    Wohlstandsflüchtlinge.
    Und was ich da erlebt habe, spottet jeder Beschreibung und
    tut wirklich weh. Schöne Kleidung wird weggeschmissen, weil
    sie nicht topmodern ist und über das Essen wird von einem
    Teil auch gemeckert.
    Wer flüchtet, sollte doch dankbar sein, wenn er überhaupt
    irgendwo aufgenommen wird und nicht noch Bedingungen stellen,
    in welcher Ortschaft.
    Also - es gibt solche und solche, wie bei uns Deutschen auch,
    und der Kardinal täte gut daran, vorsichtiger zu reden!

    AntwortenLöschen
  7. Wenn man es sarkastisch sieht: Kardinal Woelki wünscht sich noch mehr Elend auf der Welt, damit möglichst viele Flüchtlinge nach Europa kommen.

    AntwortenLöschen
  8. "Bedürfnisse der Schutzsuchenden" - falls Woelki das wirklich so gesagt hat, hat er mit nur 3 Worten 2 Euphemismen zustande gebracht. Ich beziehe mich nicht auf alle Migranten, es sind ja viele echte Flüchtlinge darunter. Aber hey, ich hab auch das Bedürfnis (nach mehr Geld) und bin schutzsuchend (vor Staat und EZB, die mir meinen Lohn zu erheblichen Teilen wegnehmen, um es an "Schutzsuchende" aus Afrika, Griechenland, im Staatsapparat und bei Lehman Brothers &Co zu verteilen.)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann wandern Sie doch nach Polen oder Ungarn aus, wo der Staat Ihr Geld nicht an "Schutzsuchende" zweckentfremdet.
      Wir haben Freizügigkeit in der EU, das können Sie locker machen. Dort ist es ja eh noch christlich im Unterschied zum linksgrünversifften Deutschland.

      Löschen
    2. Bizarrer Neidkomplex der Besitzenden.
      Eher geht ein Kamel usw.

      Löschen
    3. Jaja, Ironie (zumal mit einem Schuss Sarkasmus) ist nicht jedermanns Stärke...

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================