Montag, 18. Dezember 2017

Keiner hat's gemerkt: Wenn ein Mann fünf Jahre lang tot in seiner Wohnung liegt...

Die berühmten Einzelfälle, die doch auch etwas aussagen über den Zustand einer Gesellschaft: Aktuell erinnert der "Baye-
rische Rundfunk"
an eine ausführliche Dokumentation über einen Rentner, der fünf Jahre lang unentdeckt tot in seiner Berliner Wohnung lag ---> HIER und HIER !

Kommt nicht alle Tage vor, ist aber auch nicht sooo selten, wie man sieht ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Sowas macht mich immer traurig: Kann man denn wirklich nicht wenigstens ab und zu etwas Kontakt zu seinen nächsten Nachbarn halten? (Bei uns im ländlichen Bereich käme
so etwas sicher kaum vor!)

Kommentare:

  1. Statt für Senioren wird das meiste Geld
    des Sozialstaates für Merkelgäste ausgegeben!
    Es wäre doch leicht zu bewerkstelligen, dass Senioren
    ab und zu von einer Institution besucht würden -
    wenn denn das Personal dafür da wäre!

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  2. Das ist die Konsequenz der Ellenbogen-Gesellschaft,
    wie sie seit Jahren immer mehr angelegt wird.
    Jeder ist sich selbst der nächste, und jeder hat angesichts
    des knappen Geldes mit sich selbst genug zu tun.
    Hinzu kommt die staatliche Missachtung von ehrenamtlichen
    Tätigkeiten, da muss man sich doch nicht wundern!

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  3. Solche Nachrichten schockieren mich immer. Wir leben doch
    in einem sooo reichen Land, und trotzdem (oder gerade deswegen?) kümmert sich kaum jemand um Mitmenschen in seiner Nähe. Wie kann das sein?
    Es fällt aber auch auf, dass es sich bei diesen heimlich Verstorbenen meist um Menschen handelt, die sich selbst isoliert haben.
    Ich rate immer dazu, sich z.B. in Gruppierungen der Pfarrgemeinde einzuklinken, da hat man Kontakte und Abwechslung!

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    1. Die deutschen Pfarrgemeinden sind größtenteils modernistisch und linksgrün unterwegs. Da schicke ich garantiert keinen einsamen Menschen hin!

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  4. Alle Mütter sollen möglichst lang arbeiten (Väter sowieso), Kinder in die Ganztagsbetreuung und den Rest besorgen die neuen Medien...
    Auf dem Lande mags nicht ganz so schlimm sein, aber letzthin klagte eine ältere Dame aus meinem Heimatdorf, dass man heutzutage auf der Strasse niemanden mehr antreffen würde. Ja wirklich, was sind wir für ein armes reiches Land!
    Würde man die Menschen wenigstens einmal die Woche sonntags in der Messe treffen... Aber Hauptsache, sie überweisen brav ihre Kirchensteuer, dann ist alles gut.

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