Freitag, 22. Dezember 2017

Schmerzhafter "Treffer" für Papst Franziskus: Wichtigster Berater mit Finanzskandal!

Da kann er einem schon richtig leid tun: Gestern erst schimpfte Papst Franziskus auf die "Ver-
räter"
im Vatikan, und aus-
gerechnet am gleichen Tag platzte die Bombe: Sein wich-
tigster Berater, Kardinal Maradiaga, ist in einen Finanzskandal verwickelt.
Ich schrieb darüber...
Bitte ---> HIER !

Heute beschäftigte sich die "TAGESPOST" auch mit
dem schmerzhaften Thema unter der Schlagzeile "Die Sphinx hat zurückgebissen!"
Papst Franziskus hatte nämlich gestern in seiner Ansprache an die Kurie erklärt, Reformen im Vatikan durchzuführen sei ungefähr so, wie wenn man die Statue der Sphinx nur mit einer Zahnbürste reinigen wolle.

Nun bekam er also ganz postwendend nach seiner deftigen  Rede demons-
triert, dass die "Verräter" keineswegs speziell im Lager der "Tradis" bzw. Konservativen zu suchen sind.
Es sind mitunter seine besten Freunde, die dafür sorgen, dass man sich fragen muss, wie weit die Heuchelei im Vatikan eigentlich gehen darf und wann "sanfte" Konsequenzen fällig sind... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Während sich hier die Gewitterwolken immer dichter zuziehen, wirft Radio Vatikan munter Nebelkerzen und läßt sich darüber aus, wie schlimm es ist, AFD zu wählen.

    Da fällt mir nur ein: Setzen! Sechs! Thema verfehlt!

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  2. Wie ich gestern schon dazu schrieb:
    Wie der "Kreuzknappe" schon richtig bemerkt:
    1.) Solche Raffzähne gab es immer und wird es immer geben,
    und
    2.) ist nicht zu erkennen, was das mit den Reformen von
    Papst Franziskus zu tun hat.
    Soll er ihn eben auch "sanft entfernen" von seinem
    Posten, und aus die Maus.
    Der Hinweis des "Kreuzknappen", dass es beim Vorgänger
    Papst Benedikt ebenfalls solch einen gierigen nächsten
    Berater gab, zeigt die ganze Tragik der Kurie auf.

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    1. Da hatte ich aber schon widersprochen.

      Natürlich ist zu erkennen, was das mit den Reformen von
      Papst Franziskus zu tun hat. Immerhin war Maradiaga der von Papst Franziskus eingesetzte Koordinator für diese Reformen. So harmlos ist das nun auch wieder nicht (aber ich weiß schon, manchmal geht der Strafverteidiger mit Dr. Boer durch :-)

      Ist nicht böse gemeint, aber die Geschichte mit dem traditionellen inchino, der natürlich gaaaar nichts mit der Mafia zu tun hat, war für mich schwer zu schlucken. Stattdessen ein regenscheuer Priester, ist ja auch vieeel wahrscheinlicher ;-)

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  3. Ja, mir tut Papst Franziskus auch leid.
    Es ist ja nicht das erstemal, dass er sich entgegen
    den Ratschlägen mit falschen Freunden umgibt.
    Man denke an die junge Dame, die Vatileaks auslöste;
    die hatte der Papst höchstpersönlich ausgesucht.

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    1. Da wird er halt den einen oder die andere "zartfühlend" wieder entfernen müssen.

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  4. Gleiches Recht für alle!
    Dieser Mann gehört alsbald abgesetzt, wenn die vom
    Papst angeordnete Überprüfung seines Freundes entsprechend
    belastend ist.
    Ironischerweise war es ausgerechnet Kard. Maradiaga,
    der den Mund immer ganz voll genommen hat, wenn er Kritiker
    des Papstes mit seinen Sprüchen herabsetzte.
    Und nun hat er wahrscheinlich reichlich Dreck am Stecken.
    Darf man vermuten, dass die Untersuchungen nichts
    ergeben werden? Der Papst wird seinen Freund doch nicht
    zu Fall bringen.

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    1. Die Entlassung Maradiagas ist doch schon auf dem Wege.
      Gerade wegen dieses Zeitpunkts wurde die Sache ja jetzt an die Öffentlichkeit gebracht. Maradiaga wird am 29. Dez. 75 Jahre alt und muss ein reguläres Rücktrittsgesuch stellen. Der Papst wird dieses Gesuch voraussichtlich annehmen. Da das seltsam wäre, wenn M. nichts verbrochen hätte, da er bisher zu den engsten Beratern gehörte, wurde seine Schuld jetzt öffentlich gemacht, damit jeder weiß, warum der Papst den Rücktritt annimmt.

      Das wäre meine Vermutung für die Zukunft des Kdls.
      Dass er beim Weihnachtsempfang für die Kurie schon gar nicht mehr aufgetaucht ist, wäre ein Indiz dafür, dass meine Annahme stimmt.

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  5. Papst Franziskus hat jemand in höchster Ämter gehievt,
    der wahrscheinlich korrupt ist.
    Mit der Menschenkenntnis scheint es nicht ganz weit her zu
    sein beim derzeitigen Papst.
    Traurig finde ich, wie katholische Medien damit umgehen,
    manche schweigen sich völlig dazu aus, wie schon der
    Leser "Arminius" oben erkannt hat.
    Will man erst abwarten, was man schreiben soll oder nicht?

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    1. Seine Menschenkenntnis ist allemal besser als die seines Vorgängers. Der hat Nazi-Bischöfe in den Schoß von Mutter Kirche heimgeholt, und am einem korrupten Staatssekretär festgehalten, der ihn gezielt ins Verderben stürzte.

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    2. Günter, Sie behaupten Dinge, die vor Gemeinheit
      nur so triefen. Wer ist denn bitte ein "Nazi-Bischof"?
      Was die Menschenkenntnis von Papst Franziskus betrifft,
      so braucht man ja nur daran zu erinnern,
      dass er entgegen dem Rat der Kurie eine der Haupt-
      verdächtigen von "Vatileaks" selbst in Amt und Würden
      gebracht hat!
      http://de.radiovaticana.va/news/2016/07/05/vatileaks2_haftstrafen_f%C3%BCr_die_hauptangeklagten_gefordert/1242080

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  6. So ultrafair wie Dr. Boer meint, ist der Hinweis des Kreuzknappen aber auch nicht, jedenfalls wenn und insoweit er sich die bösartige Interpretation der Tagespost zu Eigen macht. Die stellen das ganz bewusst so dar, als seien die Worte des Papstes allein an das Lager der 'Tradis' bzw. Konservativen gerichtet gewesen, und anschließend sei er von den Enthüllungen über den Mann aus seinem eigenen Lager überrascht worden. Also quasi eine "Strafe Gottes" für vorlautes Reden.

    Diese Interpretation ist natürlich demagogischer Humbug.
    Der Papst wusste längst vom "Verrat" Maradiagas und hat die Untersuchungen ja selbst angeordnet. Dass Fittipaldi das zeitgleich mit seiner Weihnachtsrede an die Öffentlichkeit bringt, mag ein Kalkül des Investigativjournalisten gewesen sein, kann aber genauso gut von den papstnahen Kreisen, mit denen Fittipaldi verkehrt, veranlasst sein. Jedenfalls ist es im Sinne des Papstes, dass das zeitgleich rauskommt. Die "Tradis", "Lebensschützer" bzw. Papstgegner wussten davon bisher ja nichts, sonst hätten sie das längst veröffentlicht, spätestens in dem Diktator-Buch.

    Es ist also ziemlich eindeutig, dass der Papst diesen Fall bei seiner Ansprache bereits im Hinterkopf hatte und mitgemeint hat. Besonders die Rede vom "Verräter des Vertrauens" lässt sich ja im Nachhinein klar auf Kdl. Maradiaga beziehen. Die Häme der Müller-Schreiberlinge ist also bloß intrigante Stimmungsmache gegen den Papst und spricht wieder mal nicht für Müllers viel beschworene Loyalität.

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  7. Jorge:
    Ihr Motto lautet wohl "hätte, hätte, Fahrradkette"?
    Sie ergehen sich hier in wilden Spekulationen, was alles
    sein könnte. Den "demagogischen Humbug" verbreiten also Sie
    und nicht die "Tagespost".
    Gerade las ich den Artikel des "kreuzknappen", dass der
    Blog von "Radio Vatikan" das Thema totschweigt.
    Wenn das alles vorher so klar war - warum dann wohl?

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    1. Nein, das weise ich zurück.

      Demagogie und kreative Faktenverdrehung gegen besseres Wissen betreibt die Tagespost.
      Ist bekanntlich eine Spezialität dieser Truppe.

      Ich spekuliere ein bisschen, das stimmt, aber ich beziehe mich dabei auf Fakten und versuche die Sache unvoreingenommen und logisch aufzudröseln.

      Natürlich immer mit einer Grundsympathie für den Papst. Die fehlt manchen halt und macht sie blind für die Wirklichkeit und anfällig für demagogische Manipulationen durch die "Tagespost".

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    2. "Jorge" setzt seinen beleidigenden Stil fort
      und zeigt, wessen Geistes er ist.
      Offenbar von Weltverschwörungstheorien infiziert,
      sieht er überall böse Tradis, die sich jetzt sogar
      in Truppenstärke militärisch organisiert haben.
      Ich empfehle einen schönen Urlaub mit viel frischer Luft!

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    3. Böse und unlogisch argumentiert hier aber nur einer, und das ist Eltzerberg.

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