Mittwoch, 20. Dezember 2017

Stehen laut Papst Franziskus KINDERLOSE EHEPAARE mit dem Teufel im Bunde?

Ich formuliere drastisch und überzogen,
aber in der Konsequenz des Papstwortes aus der gestrigen Frühmesse läuft es doch darauf hinaus: Ehepaare, die freiwillig kinderlos blieben, seien vom Egoismus geprägt.
Der Teufel wolle Sterilität und wolle, dass jeder nur für sich selbst lebe und nicht für andere. Gott wolle jedoch spirituelle und materielle Fruchtbarkeit, er wolle, dass wir das Leben weiterschenken - und nicht den "demografischen Winter", der eine "häss-
liche Krankheit"
sei. 

Man lese ---> HIER !
Da hat der Papst mit der Warnung vor Egoismus als Gefahr für Leben und Gesellschaft sicher nicht unrecht...

Kommentare:

  1. Na, wenn unsere fortpflanzungsobsessiven Tradis nicht mal jetzt den Papst loben, dann geht wirklich die Welt unter!

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  2. Na, gesagt hat er das so nicht, aber wenn der Teufel
    Unfruchtbarkeit will und die Menschen Unfruchtbarkeit
    bewusst wollen, dann sind sie Helfer des Teufels,
    oder etwa nicht?
    Normal bin ich nicht so ein Papstfan, aber wo er recht hat,
    hat er recht, ich sehe das auch mit großer Sorge.
    Bei uns in der Straße leben ca. 200 Leute, darunter nur
    noch ca. 10 - 12 Kinder. Fast alle Paare sind beide ganztags
    berufstätig und sagen das auch klar:
    Wir wollen leben, so intensiv wie möglich, und viermal im
    Jahr in Urlaub, denn wir leben nur einmal!

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    1. Und was ist an dieser Haltung so böse, wenn man fragen darf?

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  3. Neben dem von Papst Franziskus angesprochenen Egoismus der Eheleute spielen sicher aber auch noch andere Motive eine Rolle:
    Angst vor der Zukunft z.B. oder das Gefühl, der Verantwortung für Kinder nicht gewachsen zu sein oder ihren seelischen Bedürfnissen nicht gerecht werden zu können. Dazu kommt noch der Leistungsdruck, der schon auf den Kindern und damit auch auf ihren Eltern lastet.
    Wenn ich mir ganz bewusst die Menschen anschaue, die mir auf den Straßen, im Einkaufscenter, in Bus und Zug begegnen, fällt mir immer wieder auf, wie wenig froh und zuversichtlich die meisten von ihnen aussehen.
    Aus Menschen wurden Konsumenten, die ihre Pflicht erfüllen, oftmals müde und gestresst.
    Vielleicht denken also auch viele potentielle Mütter und Väter: Sollen wir in diese Welt ein Kind setzen?

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