Dienstag, 26. Dezember 2017

Weihnachtspredigt: Kardinal Woelki verärgert über zu wenige preiswerte Wohnungen!

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich möchte Kardinal Woelki da ausdrücklich zustimmen, denn es ist ein Drama, was sich insbesondere in den großen Städten auf der Suche nach preisgünstigem Wohnraum abspielt, gerade für Familien.
Unser ältester Sohn musste vor ein paar Jahren aus beruflichen Gründen für gut zwei Jahre nach Hamburg ziehen; sein Kampf um eine Woh-
nung für die fünfköpfige Familie ist mir noch in lebhafter Erinnerung;
Die Leute reißen sich die Zeitungen mit den Annoncen aus den Händen, und er selbst erinnert sich an Ver-
mieter mit mehr als 100 Interes-
senten, die oft ganz dringend eine Wohnung suchen und bis zum Erfolg monatelang über lange Strecken pendeln müssen.

Ob es gerade die Weihnachtspredigt sein muss? - Aber immerhin besser, als wieder das Thema Flüchtlinge aufzugreifen... ---> HIER !
Ganz unaufgeregt darf man feststellen, dass der massenhafte Zuzug von Flüchtlingen und deren Wohnungssuche das Problem verschärft hat!
Außerdem dürfte auch dem Kölner Kardinal bekannt sein, dass die Kirche selbst auch nicht immer mit leuchtendem Vorbild vorangeht; die kirch-
lichen Bürokraten, die das Immobilienvermögen verwalten, erklären mit schöner Regelmäßigkeit bei kritischen Anfragen, die Kirche habe nichts
zu verschenken und passe sich selbstredend dem üblichen Preisniveau an.

Aber nur mal so zum Nachdenken, gar nicht als Kritik... ---> HIER
und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Man kann nicht gleichzeitig die halbe Welt nach Deutschland umsiedeln wollen und erwarten, daß hier die Mieten sinken.

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    1. Das tut ja auch keiner. Sollen doch die, die hier unzufrieden sind, nach Syrien gehen!

      Im Ernst: Unsere hochzynische politische Nomenklatura (zu der Woelki gehört) macht doch alles richtig. Die, die in Deutschland leben wollen, sind eingeladen - und die, die hier immer nur meckern und unzufrieden sind, werden ausgeladen. So hat die Regierung schon bald das Volk, das sie auch haben will.

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  2. Wir wollen schon mal dankbar sein, dass der Kardinal
    das ausgelutschte Lieblingsthema kurzzeitig verlassen hat.
    Man hat den Eindruck, er prangert jede Woche etwas Neues
    an und ist dankbar für aktuelle Themen, damit er in die
    Zeitung kommt.
    Dem Kreuzknappen und seiner Familie möchte ich noch frohe
    Weihnachten wünschen.

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  3. WEihnachtsgottesdienste sehen mittlerweile
    Parteitagen der Grünen sehr ähnlich...

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    1. Interessant. Die Kritik an explodierenden Mieten ist also "grün". Offenbar leben unsere Tradis allesamt in großen Altbau-Eigentumswohnungen, so dass sie sich so einen Schwachsinn leisten können zu behaupten.

      Wenn dieses Thnema "grün" wäre, müssten die Grünen bei 60% liegen.

      Im übrigen, werter Sebastian: Keiner zwingt Sie, einen Weihnachtsgottesdienst zu besuchen, wenn das für Sie wie auf dem Grünen-Parteitag ist. Bzw. dann sind Sie augefordrt, zu einer der vielen Freikirchen in den Weihnachtsgottesdienst zu gehen, wo noch Klartext gegen die schlimmen Sünden Homo, Abtreibung, Sex ausserhalb der Ehe, Scheidungen, Selbstbefriedigung etc.pp. gewettert wird. Da wird es Ihnen weihnachtlich.

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  4. Einer Kirche, die einem dasselbe erzählt wie der
    Nachrichtensprecher der Tagesschau, kehren die Menschen
    massenhaft den Rücken.
    Ich habe es schon hinter mir und habe es nicht bereut.
    Meine Spende geht an die Piusbrüder und an die Legionäre
    Christi, da wird noch Nachfolge Jesu gelebt.

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  5. Ganz aktueller Bericht
    "KIRCHEN HORTEN MILLIARDEN"
    https://www.focus.de/finanzen/news/wo-fliesst-das-geld-hin-deutsche-bistuemer-sie-horten-milliarden-und-bezahlen-mitarbeiter-unchristlich_id_8113223.html

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