Mittwoch, 6. Dezember 2017

Wien: Verzicht auf den Nikolaus mit Bart, denn der kann bei Kindern Angst auslösen...

Wer bekommt die Lufthoheit über Meinungen zum Niko-
lausfest in Kindergärten und Schulen von Wien?
Da wird derzeit eine Fehde ausgetragen, zwischen einer schlagzeilenfreudigen Zeitung, der Stadt Wien und einer an-
deren österreichischen Zeitung. Es geht um die Frage, wie Niko-
laus in den Kindergärten und Grundschulen gefeiert wird, und da gehen die Meinungen - und Behaup-
tungen
- ganz weit auseinander. Während die eine Seite ein Quasi-Verbot des Nikolauses ("Nikolo") wahrnimmt, meinen andere, dem sei doch gar nicht so, allerdings macht man einige Abstriche, was die Gestaltung des Themas betrifft.
So dürfe z.B. kein Außenstehender den Nikolaus spielen, und schon gar nicht mit dem typischen Bart, wie auch die Kinder ihn kennen dürften: Nein, das könne bei den Kindern Angst auslösen, verkünden Erzieherinnen.  ---> HIER und HIER und HIER !

Halleluja, da sollte man aber ganz schnell das Silvester-Feuerwerk verbieten, das dürfte noch viel mehr Angst auslösen, und die bebilderten Märchenbücher bitte sofort einstampfen...!

Kommentare:

  1. Das scheint eine FPÖ-Propaganda-Kampagne gegen Türken zu sein.

    Ausgerechnet zum Nikolausfest gegen Türken zu polemisieren,
    die die Nikolaustradition immer als besonders schönes Symbol für
    deutsch-türkische Identität gepflegt haben, ist natürlich ganz
    besonders pervers.

    Aber wir sind ja hier in Österreich und nicht im Ruhrpott.

    Wusstet ihr eigentlich, dass ein Schwager von kath.net aus dem Opus-Dei-Clan Bonelli ein enger Berater des neuen Machthabers Kurz ist?
    Deshalb hat Gandalf diesen Kurz schon seit Monaten immer so
    unübersehbar beworben.

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    1. 'Caesarea'kommentiert:
      Sie haben den Salto Mortale zum Opus Dei einmal mehr hin gebogen.
      Ich frage mich schon länger, ob Sie vielleicht auf diese Weise eine offene Rechnung mit der Personalprälatur begleichen möchten?

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    2. Nein, glücklicherweise ist da keine Rechnung offen.
      Fürs Werk habe ich nie gespendet ;-)

      Wenn es da Leichen im Keller gäbe, könnte ich auch nicht so offen über die Truppe reden, weil die ihre Stasiakten sehr genau führen und einen gleich beim Wickel haben.

      Ex-Mitglieder halten deshalb normalerweise lieber den Mund.

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    3. 'Caesarea' fragt:
      Glauben Sie das selber, was Sie geschrieben haben?
      Es gibt 1. diverse Innternetforen ehemaliger Mitglieder, wo so offen geschrieben wird, dass Mitglieder die Personen identifizieren können und 2. gehört die Unterstellung der Verfolgung in einen Thriller und entspricht nicht der Realität.
      Herr Jorge, ich finde einmal mehr Ihre Revolvergeschichten dazu geeignet, den Intellekt Anderer zu beleidigen.

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    4. Es geht nicht um Revolvergeschichten, sondern ums OD.

      Dessen Arbeitsweise ist mir von Kind an vertraut.
      Da gibt es wenig Geheimnisvolles und auch keine Revolvergeschichten, aber viel Korruption und Netzwerkerei und natürlich krasse Druckausübung auf unliebsame Plauderer, sofern man etwas in der Hand hat. Du darfst gerne mal versuchen, zum Bsp. Bücher von OD-Kritikern über Amazon zu bestellen. Deshalb sprach ich davon, dass bei mir glücklicherweise kein Angriffspunkt da ist.
      Deutsche begreifen oft nicht, wie solche Netzwerke arbeiten und wie breit die aufgestellt sind. Für mich als jemand, der in opusverbundenen Kreisen und Ländern zu Hause ist, ist das klarer und vertrauter.

      Konkret haben wir aktuell die Situation, dass das Werk innerhalb der Kurie kürzer treten muss, die ältere Garde auch intern an Macht verliert, die jüngere Generation (die sich vordergründig oftmals gar nicht mehr OD-typisch verhält) nun aber verstärkt in die Politik drängt.
      Darauf wollte ich hinweisen. In Österreich und NRW haben wir neuerdings Regierungen, die direkt von Opus-Dei-Exponenten beeinflusst werden. In Spanien gehört ein Drittel der Minister zum Werk, kurioserweise ist das in Katalonien trotz der politischen Gegensätze kaum anders. In Berlin haben wir jmd. im Kanzleramt, der den Bestrebungen von Kurz eher im Wege steht und auch eher kein Tagespost-Abonnent ist. Trotzdem gibt es Verbindendes. Das fällt vielen hierzulande nicht auf, für Ausländer mit entsprechendem Hintergrund ist es aber offensichtlich.

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  2. Eines hat die erstgenannte Zeitung jedenfalls erreicht:
    In Österreich gibt es aktuell eine intensive Debatte darüber,
    wie christlich das Land eigentlich noch ist. Auch auf Facebook
    war dies jetzt eines der wichtigsten Themen.
    Un mal ganz unter uns: Wer so einige linksgrüne Kindergärtne-
    rinnen kennt, der ahnt, wie vermeintlich "tolerant" mit dem
    Thema umgegangen wird.
    Auch Zeitungsredaktionen verwechseln offenbar das Nikolaus-
    Fest bisweilen mit dem KARNEVAL; man schaue nur mal das
    verlinkte Foto, dass eine als "Nikolaus" verkleidete Be-
    triebsrätin in der Redaktion der eigentlich ganz angesehenen
    "WELT" zeigt. Ich erspare mir dazu jeden Kommentar...

    https://twitter.com/ulfposh/status/938348922975784960

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  3. Das linksgrüne Elend fing bereits an, als man vor Jahren den lieben Gott nicht mehr mit Bart zeichnen liess in Kindergarten und Volksschule.

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    1. Gott hat einen Bart? Echt jetzt? Und wer anderer Meinung ist, der ist linksgrün?
      Wieder was dazugelernt :-)

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  4. À propos Angst der Kinder vor dem Nikolaus mit Bart?
    Das Foto auf dem verlinkten oe24-Artikel zeigt aber etwas
    ganz anderes.
    Es sind durchweg fröhliche Gesichter, die ich da sehe.
    Angst kann ich bei keinem der abgebildeten Kinder erkennen.

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