Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wirbt der Limburger Bischof für Abtreibung? - Bistum prüft Anzeige gegen Internetportal!

            Predigtgedanken zum Fest der Heiligen Familie folgen heute Nachmittag!
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Ich schrieb vor über einem Monat schon über eine ver-
zwickt-peinliche Angelegen-
heit, die dem Bistum Limburg passiert ist: Das Bistum hatte einen Prospekt veröffentlicht, auch online, in dem auch eine Hilfsorganisation steht, die ganz klar darauf hinweist, dass sie auch Beratungsscheine für eine Abtreibung ausstellt - das ist höchst ärgerlich und auch rechtlich fragwürdig... ---> HIER !
Dass sich das Bistum jetzt darüber ärgert, dass einige Katholiken
es so darstellen, als sei Bischof Bätzing jemand, der Abtreibung fördere, kann ich nachvollziehen, denn das ist eine bösartige Unterstellung gegen denjenigen, der für die Veröffentlichungen des Bistums die Letztverant-
wortung trägt.
Andererseits frage ich mich angesichts des aktuellen Berichtes bei "katholisch.de", in dem das Bistum rechtliche Schritte gegen ein be-
kanntes konservativ-katholisches Internetportal androht, ob man nicht auch mal vor der eigenen Türe kehren sollte, z.B. mit der Frage, wie
das passieren konnte,
dass das Bistum solch einen problematischen Prospekt-Eintrag herausgegeben hat. - Liest eigentlich niemand im Ordinariat die Schriften aus dem eigenen Hause? 

Wäre das der Fall gewesen, dann wäre uns allen dieser das Ansehen schädigende Streit erspart geblieben...
Artikel bei "katholisch.de" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ein Beratungsschein bedeutet eben nicht, dass die Beratung pro Abtreibung verläuft. Tradis Sturm im Wasserglas.

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    1. Da gibt es nichts zu beraten. Die werdende Mutter hat das Kind auszutragen. Nach der Geburt des Kindes kann man sie beraten. Ein sogenannter Beratungsschein soll Verschleiern, dass die Mutter das Kind auch abtreiben darf. In manchen Fällen wird sie sogar bedrängt, dies zu tun. Es geht in den aller meisten Fällen immer um pro Abtreibung.

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    2. Nicht in kirchlichen Einrichtungen! Und auch in dieser Frage gibt es eben nicht schwarz und weiß, wie Adanus meint. Es gibt eben individuelle Schicksale, die pastoral betrachtet werden müssen. Das bringt Franziskus aber den Tradis schon noch bei ;-)

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    3. Aber, aber, Adanus,
      mit katholischen Standpunkten dürfen Sie den
      Linkskatholiken bitte nicht kommen.
      Die kriegen Schnappatmung oder sind beleidigt.
      Zum Glück ist Papst Franziskus da ganz klar mit seiner
      energischen Ablehnung der Abtreibung. Er ist sogar mal
      ein Stück des Weges mit dem "Marsch für das Leben" in
      Rom mitgegangen. Toll!

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    4. Das Tradi-Oberdogma von einer abstrakt-lebensfernen "in sich schlechten Handlung", die immer und überall und bei jedem Menschen "in sich schlecht" ist, lehnt der Papst aber klar ab, s. AL. Toll!

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  2. Tja, dumm gelaufen für Bischof Bätzing!
    Da waren wohl ein paar Mitarbeiter im wohlverdienten
    Bürotiefschlaf...
    Aus der Politik gibt es einen guten Tipp,
    den die Bistumsleitung offenbar nicht kennt:
    Manchmal sollte man über die eigenen Dummheiten und die
    Dummheiten anderer einfach Gras wachsen lassen.
    Indem man dies jetzt nochmal hochpuscht, macht man auch
    den letzten Neugierigen auf diese Schlamperei im Ordinariat
    aufmerksam.
    Manchmal muss man schweigen, oder wie Politiker wissen:
    Das Problem einfach aussitzen...

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  3. gegen dummschwätzerpresse28. Dezember 2017 um 18:25

    Es wird mit harten Bandagen gekämpft,
    in die auch die Lokalpresse eingreift, indem man behauptet,
    Abtreibungsgegner bedrängten den Bischof.
    Klar sind die betreffenden Spezies auch gegen Abtreibung,
    aber die sind so ziemlich gegen alles.
    Diese aber speziell als "Abtreibungsgegner" einzuordnen,
    grenzt schon an eine Falschmeldung.
    Christliche Abtreibungsgegner benehmen sich niemals so!!!

    http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Limburg-Hetzkampagne-gegen-Bischof-Georg-Baetzing;art680,2864083

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  4. ein Priester (76 Jahre)28. Dezember 2017 um 19:51

    Man verwechselt Ursache und Wirkung.
    Auslöser der Misere ist die Schlampigkeit im Bistum.
    Es ist mir unbegreiflich, wie solch ein dicker Fehler
    einfach ungesehen "durchlaufen" konnte.
    In fast jedem Pfarrbüro ist es so, daas zu veröffentlichte
    Texte gegengelesen werden, denn vier Augen sehen mehr...

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  5. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Ihr Kommentar ist rechtlich grenzwertig,
      sagt mein Anwalt; er könnte missverstanden werden.

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