Freitag, 5. Januar 2018

Chef von "katholisch.de" meint: Die kath. Kirche braucht eine Hotline für Beschwerde-Anrufe!

                       Predigt zu Erscheinung des Herrn (Sa, 6.Jan.) ---> HIER !
                                Predigt zu Taufe des Herrn (So, 7. Jan.) ---> HIER !
:
Thomas Jansen, derzeit "Chef vom Dienst" beim online-Portal "katholisch.de", steht auf dem Standpunkt, eine Art Callcenter zur Entgegennahme und ggf. Weiterleitung von Beschwerdeanrufen könne der katholischen Kirche gar nicht schaden. Man lese bitte ---> HIER !
Klar, dass man dies sehr verschieden sehen kann. Zum einen wird  z.B. gerne argumentiert, so etwas fördere ja nur die Nörgel-Mentalität,
zum anderen kann man sicher mit einigem Recht darauf verweisen, dass ein Großteil der Beschwerden selbst vom trainiertesten Telefon-Berater nicht so bearbeitet werden kann, dass der Beschwerdegrund beseitigt wird - da sind dann oft ganz spezielle Ansprechpartner nötig, die unmittelbar mit einem kritisierten Sachverhalt zu tun haben und die Details kennen. 

Dennoch: Sooo ganz abwegig scheint mir der Gedanke nicht zu sein, vorausgesetzt, die Beschwerdestelle wird tatsächlich auch mit geeigneten Mitarbeitern besetzt wie etwa bei der Telefonseelsorge.
Etliche Unternehmen (aber nicht alle!) haben in ihren Analysen längst erkannt, dass ein geschicktes "Beschwerde-Management" auch eine gute Möglichkeit der Kundenbindung darstellt; man schaue dazu nur mal ---> HIER und HIER !

Und erfahrungsgemäß reicht es manchmal schon, wenn da einer als Gegenüber am Telefon sitzt, bei dem man mal seinen Frust rauslassen kann. Dass solche Mitarbeiter - auch zum Eigenschutz- psychologisch
gut geschult sein müssen, versteht sich von selbst...

Kommentare:

  1. Ich stelle mir gerade vor, ich rufe da an und beschwere mich, daß unser Pastor mal wieder eine grüne Parteitagsrede als Predigt gehalten hat. Was sollte dabei rumkommen?

    Ich lasse unseren Pastor lieber gleich links predigen und gehe in eine andere Gemeinde zum Gottesdienst.

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    1. Genau. Dorthin, wo der Pastor rechts predigt.

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    2. Dorthin, wo er die Politik links liegen läßt und sich auf die Lehre der Katholischen Kirche konzentriert. Wenn Sie das als rechts bezeichnen wollen, dann ist mir das auch recht.

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    3. Nun, wenn der Pastor gegen die "Flüchtlingsinvasion" zetert in seiner Predigt, ist das für Arminius natürlich ganz unpolitisch und die Lehre der Katholischen Kirche.

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  2. Wenn man sieht, wie z.B. die katholische Kirche mit
    Fernstehen und Ausgetretenen umgeht, dann erübrigt sich
    diese Diskussion. So lange man zahlt, ist man willkommen,
    besonders wenn man schweigt.

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  3. (K)alter Kaffee:
    - Das hat die Kirche schon in einigen Diözesen gemacht,
    als Missbrauchsopfer gebeten wurden, sich zu melden,
    - und das Bistum Limburg hat das im Sommer 2014 gemacht,
    als man ein "Sorgentelefon" freischaltete, bei dem man
    sich über den Ex-Bischof Tebartz-van Elst beklagen konnte.

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  4. Ich würde dieses Telefon besser nicht einrichten. Die Leitung würde dann rund um die Uhr von unseren dauerkirchenschimpfenden Tradis blockiert.

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    1. Bingo!

      Die größten und heftigsten Kirchenkitiker sind heutzutage ja die Traditionalisten.

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