Montag, 1. Januar 2018

Der Knopf für Atomwaffen auf dem Schreibtisch in Nord-Korea und die Warnung des Papstes

Wenn's knallt, kann es sich leider nicht nur um Silvesterböller handeln. Papst Franziskus hat in seinem Ausblick auf das Jahr 2018 eindringlich vor den Schrecken eines Atomkrieges gewarnt. Dazu benutzte er, um das anschaulich zu machen, sogar die Veröffentlichung eines schockierenden Fotos aus dem Jahr 1945: Da trägt ein japanischer Junge seinen kleinen toten Bruder
zur Leichenverbrennung! ---> HIER und HIER !

Unterdessen geht das politische Spiel zwischen der Andeutung der Dialog-
bereitschaft und wilden Drohungen im Konflikt um Nord-Korea weiter. Machthaber Kim Jong-un schlug in seiner Silvesteransprache schon
fast versöhnliche Töne an, worauf er prompt von Südkorea gelobt wurde.

Politik hat wohl auch viel mit Psychologie zu tun... ---> HIER !
Wie das weitergeht, weiß kein Mensch. Die Lage ist allerdings alles andere als erfreulich, und die Mahnung des Papstes sollte alle Verant-
wortlichen daran erinnern, dass es nicht um Kriegsspiele, sondern um Abertausende von ganz konkreten Menschenleben geht...

Kommentare:

  1. Da steht Papst Franziskus gottlob ganz in der Tradition
    seiner Vorgänger.
    Allerdings wird die praktische Haltung der Vatikan-Diplomatie
    manchmal auch gerügt, weil man "zu diplomatisch" ist;
    das werfen manche chinesischen Katholiken bekanntlich auch
    dem Vatikan vor, der sich mit der dortigen Regierung anzu-
    freunden versucht.

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    1. Traditionstreuer2. Januar 2018 um 13:52

      Da ist nichts "gottlob". Der Vatikan hat sich aus Fragen der Politik rauszuhalten und sich um das Heil der unsterblichen Seelen zu kümmern. Was ein Herr Kim u.a. machen, geht die Kirche gar nichts an.

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