Mittwoch, 3. Januar 2018

FORSA-Umfrage: Mit dem Vertrauen in Papst Franziskus geht es deutlich abwärts!

Nööö, dies ist kein Anti-Papst-Franziskus-Artikel, vielleicht eher im Gegenteil.
Was ich von Umfragen halte,
ist hinlänglich bekannt.
Wie dramatisch Umfragewerte sich innerhalb eines Viertel-
jahres ändern können, das erlebte Vorgänger-Papst Benedikt XVI. im Jahre 2010, als mitten in der Missbrauchs-
debatte seine Werte ("ich ver-
traue dem Papst")
sogar bei Katholiken in Deutschland von immerhin 62 Prozent auf nur 39 % abstürzten. ---> HIER !

Nun hat FORSA mal wieder eine Umfrage veröffentlicht, in welche Personen und Institutionen die Deutschen Vertrauen haben.
Die Momentaufnahme von Dezember 2017 besagt z.B., dass die evange-
lische
Kirche um 2 Punkte zugelegt hat und nun das Vertrauen von 48 %  der Befragten genießt (in Ostdeutschland nur 34 %).
Die katholische Kirche landet abgeschlagen dahinter mit nur 27 %,
hat sich aber im letzten Jahr um einen Prozentpunkt verbessert. 

Einen Absturz erlebten dagegen die Werte von Papst Franziskus: Während ihm im Jahre 2016 noch 60 % vertrauten (also weniger als Papst Benedikt Anfang 2010), sind es 2017 nur noch 54 Prozent, die ihm Ver-
trauen schenken.

Vergleicht man das mit den Werten, die z.B. die Medien erreichten, kann der Papst auf solch ein Ergebnis allerdings stolz sein: Im Osten Deutschlands vertrauen gerade mal 16 % (!) der Menschen dem Fernsehen (Westdeutsche 30 %, weniger als ein Drittel)...  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. ein Priester (76 Jahre)3. Januar 2018 um 18:26

    Man sollte auf Umfragen nichts geben.
    Warum wird z.B. der evangelischen Kirche wesentlich mehr
    Vertrauen geschenkt als der katholischen?
    Antwortversuch: Sie entspricht eher dem Zeitgeist und vertritt
    häufig ein Christentum, das nirgends aneckt.

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  2. Es mag nicht allen aufgefallen sein,
    aber für mich ist besonders interessant, dass Papst Benedikt
    Anfang 2010 höhere Sympathiewerte hatte als sein Nachfolger
    im Jahre 2016 und erst recht 2017.
    In den Medien kommt das ganz anders rüber, dank linksgrüner
    Journalisten.

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