Dienstag, 9. Januar 2018

Geheimnisverrat? - Wussten Sie, was sich Nacht für Nacht im Kölner Dom abspielt...?

Hat der "Kölner Stadt-Anzeiger" jetzt ein Geheimnis ausgeplaudert? - Na, so schlimm wird's schon nicht sein, aber das wusste ich z.B. auch nicht (ich weiß so vieles nicht...): Zwei Bedienstete schieben Nacht für Nacht im Kölner Dom Wache, einer davon als "Nachtwächter".
Außer seinen regelmäßigen Rundgängen,
bei denen er in alle Ecken guckt, ob sich
z.B. niemand dort versteckt hält, hat er noch allerhand Arbeiten zu erledigen, zu denen man nicht kommt, wenn der Dom für Be-
sucher offen ist, so etwa das schwierige Reinigen der Opferkerzen-Gestelle.
Der Wächter ist übrigens sehr angetan von seiner "meditativen" Arbeit
im stillen, dunklen Dom.
Zusätzlich, so heißt es im Artikel, macht noch ein Angestellter eines privaten Sicherheitsdienstes dort seine Rundgänge.
Man staunt! ---> HIER !

Kommentare:

  1. Sowas kann ganz schön anstrengend sein, 10 Stunden Wache
    schieben im fast dunklen Dom. Irgendwie auch ein bisschen
    unheimlich, das wäre nichts für mich!

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  2. Das wäre was für mich!
    Ich liebe die Stille und das Alleinsein.
    Da ich seit vier Jahren arbeitslos bin (eigentlich ausge-
    bildeter Computerfachmann und Fernsehtechniker),
    wäre mir ein Hinweis hier im "Kreuzknappen" lieb, falls ein
    Leser weiß, ob vielleicht an einem anderen Dom was frei ist.
    Ich bin nicht verheiratet und nicht ortsgebunden.
    Fünf Jahre dienst als Ministrant und Oberministrant.

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  3. Zitat aus dem vom Kreuzknappen verlinkten Artikel:

    „Kürzlich musste er (der Domschweizer/Nachtwächter) hoch auf den Vierungsturm, weil es durchregnete. Einem der Geistlichen war während der Eucharistiefeier Wasser in den Weinkelch getropft.“

    LOL! LOL!

    Daraus könnten manche gegen den Novus Ordo eingestellten altritualistischen Katholiken doch glatt eine Wahn(sinns)geschichte machen, dass nämlich der Himmel mitten im Kölner Dom über den und auf den Novus Ordo herab geweint hat!

    Spontan fiel mir aber noch was Weiteres ein, auch wenn es etwas anders gelagert ist (es sei denn, der Regen, der in den Kelch fiel, sei saurer/giftiger Regen gewesen ;-) ):

    Im Einleitungsteil des alten tridentinischen Messbuch gibt es abschließende eigene und äußerst ausgetüftelte Regelungen „DE DEFECTIBUS IN CELEBRATIONE MISSAE OCCURRENTIBUS“, also zu bei der Messzelebration möglichen Defekten/Mängeln, darin ein Kapitel X über Defekte, die auftreten können bei der Zelebration selbst, beispielsweise heißt es in Punkt 5 + 6 (verkürzt und in meiner sinngemäßen Übersetzung):

    Wenn vor der Konsekration eine Fliege, Spinne oder Sonstiges in den Kelch fällt, muss der Priester den Wein an einem passenden Ort ausgießen und die Messe mit neuem Wein fortsetzen. Wenn so etwas nach der Konsekration passiert, muss der Priester im Fall von Ekel „es“ (also Fliege etc.) herausnehmen, dieses „Es“ mit Wein waschen, nach der Messe verbrennen und dann die Asche sowie den zur Waschung verwendeten Wein ins Sacrarium (einen speziellen Ausguss) schütten. Falls er allerdings keinen Ekel davor hat oder keine Gefahr davon fürchtet, kann er „es“ auch mit dem konsekrierten Wein trinken. Wenn nach der Konsekration etwas Giftiges in den Kelch fällt oder etwas, das Erbrechen auslösen könnte, muss dieser konsekrierte Wein in einen anderen Kelch geschüttet werden, der zudem mit Leinentuch bzw. Werg gefüllt wird, und der konsekrierte Wein wird darin so lange aufbewahrt, bis die Flüssigkeit (die „Weinsgestalt“) ganz vertrocknet ist/sich aufgelöst hat, anschließend Verbrennung von Leintuch/Werg und Schütten der Asche ins Sacrarium.

    Wie dem auch immer sei: Ich find´s eine drollige Begebenheit!

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