Mittwoch, 3. Januar 2018

Kommunion-Debatte: Weitere Bischöfe widersprechen "Amoris Laetitia" ausdrücklich

Ich hatte mich schon etwas gewundert, als ich gestern darüber schrieb, dass der Widerspruch der drei Bischöfe (---> HIER !) von den offi-
ziellen katholischen Medien
so an die große Glocke gehängt wurde.
Heute deutet sich an, dass die Redaktionen z.T. wahrschein-
lich schon mehr wussten:
Es bleibt nicht bei den dreien, sondern der Widerspruch zieht Kreise, und darunter ist sogar der ehemalige Nuntius des Vatikans in den USA. - Man darf gespannt sein, was noch alles folgt.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Es wird kein gutes Jahr für Papst Franziskus, scheint mir...

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  2. Das sind ja gewaltige Kreise, die der Widerstand da zieht. Knäppchen ist mit seiner Wortwahl auf Bildniveau, dazu passt der Twitterbeleg. Zwei Rentner wollen noch einmal in die Öffentlichkeit... Franziskus wird vor Angst zitternd in seinem Hotelzimmer kauern ;-)

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    1. Wer Erzbischöfe als Rentner tituliert,
      zeigt nicht nur Respektlosigkeit, sondern mangelnde
      Kenntnis der katholischen Kirche.

      https://www.katholisches.info/2018/01/zwei-erzbischoefe-schliessen-sich-bekenntnis-der-bischoefe-kasachstans-an/

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    2. Studiosus hat offenbar ein negatives Bild von Rentnern. Sonst würde er einen Vergleich mit Rentnern nicht "despektierlich" finden.

      Was haben Sie gegen Rentner?

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  3. Dass jetzt sogar Vigano dahinter steht,
    könnte ein Wendepunkt sein, denn der ist ein erfahrener
    und vom Vatikan leidgeprüfter Mann und hatte zudem noch
    die hohe Position des Nuntius in einem wichtigen Land!

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/papst-abschied-vatikan/komplettansicht

    Meine persönliche Prognose: Es werden sich weitere
    anschließen, insbesondere dann, wenn der Papst unklug und
    polternd reagieren sollte.

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    1. Jorge Sensenbrenner4. Januar 2018 um 14:44

      Dass Viganò da mitmacht, hat mich auch überrascht; es wird wohl an seiner US-amerikanischen Prägung und mglw. den Verbindungen mit Kdl. Harvey liegen, dem Papstfeind Nummer eins im Kardinalskollegium.

      Insgesamt bleibt diese Verlautbarung aber eine unbeachtliche Meinungsäußerung von Ewig-Gestrigen, die argumentativ nichts Neues bringt und sich überdies durch die Verbindung mit dem Engelwerk selbst jede Glaubwürdigkeit nimmt. Dass solche Positionen im US-amerikanischen EWTN-Spektrum durchaus verbreitet und beliebt sind, ändert nichts daran und macht sie nicht überzeugender.

      Das Schöne an der Sache ist aber, dass mit solchen Stellungnahmen immer klarer und deutlicher wird, was heute alles nicht mehr dem katholischen Lehramt entspricht und auch innerkirchliche als Lehrmeinung obsolet geworden ist.

      Was die Bfe. etwa zur außerehelichen Sexualität schreiben, ist heute geradewegs "häretisch", steht jedenfalls im direkten Widerspruch zum Lehramt aller Zeiten, obwohl es über lange Zeit durchaus eine herrschende Meinung im Klerus und unter den Moraltheologen (etwa der 1950er Jahre) war:
      Sexuelle Handlungen zwischen zwei nicht verheirateten Menschen "sind immer gegen den Willen Gottes und stellen einen schweren Verstoß dar", so die Unterzeichner weiter; unter keinen Umständen, auch in Fällen verminderter Schuld, stellten diese "eine positive sittliche Realität" dar.

      Da sieht man, welche großartige Klärung der Papst mit Amoris laetitia geleistet hat und welch bahnbrechende Bedeutung diesem Dokument für das Lehramt der Kirche zukommt. Die Verbreitung von sexualfeindlichen Irrlehren der oben zitierten Art sind heute nicht mehr ohne Weiteres möglich, lassen sich jedenfalls nicht als "katholische Lehre" ausgeben, was noch vor wenigen Jahrzehnten durchaus möglich war. Das bringt die Sexmoralapostel (verständlicherweise) auf die Palme. Ist aber genau auf der Linie Jesu in seinem Kampf gegen die pharisäischen Moralapostel seiner Zeit. Das tut gut zu wissen und lässt sich an solchen Randmeinungen schön nachvollziehen.

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  4. "Die Ehe bleibt unauflöslich, mit allen Konsequenzen"

    https://de.catholicnewsagency.com/story/die-ehe-bleibt-unaufloslich-mit-allen-konsequenzen-erklaren-bischofe-kasachstans-2705

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