Samstag, 13. Januar 2018

Pro und contra: Vielleicht doch kirchliche Beratungsscheine für eine Abtreibung?

                      Direktlink zur Predigt für den 2. Sonntag B ---> HIER !
:
Eigentlich ist der katholische Standpunkt glasklar, sollte man denken: Abtreibung ist ein schlimmes Übel, und jeder, der daran beteiligt ist, setzt sich der Tatstrafe der Exkommunika-
tion
aus.
Papst und Bischöfe haben Klartext gesprochen, und seit dem Macht-
wort von Papst Johannes Paul II. vor genau 20 Jahren ist es klar:
Die Kirche darf keine Beratungs-
scheine ausstellen
, die für eine Abtreibung verwendet werden können! -  Aber  wie das so geht:  In bestimmten Abständen wird die Diskussion darüber mal wieder hochgefahren, so wie aktuell bei "katho-
lisch.de"
, wo zwei Redakteure pro und contra kirchlichem Beratungs-
schein diskutieren.  Man schaue ---> HIER !

Zur kirchlichen Position und für Infos schaue man auch ---> HIER und HIER und HIER und HIER  und "harte" Fotos HIER !

Kommentare:

  1. Ich hoffe, die Kirche bleibt bei ihrer glasklaren Linie, damit wir das Zeugnis nicht verdunkeln und wie Pilatus unsere Hände weiterhin in Unschuld am millionenfachen Kindermord waschen können.

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  2. Was für eine überflüssige Diskussion!
    Die Sache ist doch geklärt!

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  3. Diese Schein-Debatte ist eine Scheindebatte.
    Wenn etwas klar ist, dann der katholische Standpunkt
    zur Abtreibung. Klar könnte theoretisch der Schein
    auch NICHT zur Abtreibung genutzt werden, aber die
    Mehrzahl der Frauen, die in eine Beratung geht,
    wird wahrscheinlich später auch abtreiben.
    Die Gesellschaft redet ihr ja auch dauernd ein,
    wie hinderlich ein Kind ist.

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  4. Das Pilatusbeispiel ist gut, die Kirche wäscht sich die Hände in Unschuld und verweigert eine Beratung für die Kinder, weil die Mütter nun andere Beratungsstellen aufsuchen. Es ist eine Schande, was JPII da verbrochen hat!

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  5. Was soll solch eine Scheindiskussion bringen?
    Außer vielleicht "Klicks" für katholisch.de?
    Aber immerhin hat einer der beiden Herren noch in
    Erinnerung, wie der Standpunkt der Kirche ist.

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  6. Der frühere CSU-Kultusminister von Bayern und bedeutende Politikwissenschaftler Hans Maier berichtet in seinen Erinnerungen, wie er bei einem persönlichen Zusammentreffen Kardinal Ratzinger beschwor, aus der deutschen Schwangerenkonflitberatungssytem nicht auszusteigen. Er verglich die Begründung Ratzingers für den Ausstieg, das kirchliche Zeugnis müsse "rein bleiben", auch wenn Frauen nicht mehr durch katholische Berater erreicht würden und abtrieben, mit dem Unschuldswäscher Pilatus. Darauf habe Ratzinger nur kalt gelächelt und nichts gesagt.

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    1. Ja,ja, so erzählt jeder so seine Histörchen,
      die kein Mensch auf Wahrheitsgehalt überprüfen kann...

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    2. Nun ja, wenn Sie so argumentieren... Dann kann man nicht mal die Tatsache, dass eins und eins zwei sind, auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Dies lässt sich nämlich, wie Mathematiker wissen, auch nicht letztgültig beweisen.

      Hans Maier ist eine höchst seriöse, über alle Partei- und konfessionellen Grenzen hinweg anerkannte Persönlichkeit. Man kann davon ausgehen, dass stimmt, was er berichtet.

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    3. Es soll ja auch Fälle geben, wo Leser
      Promis einfach falsch zitieren...

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    4. Also die kalte Seite Joseph Ratzingers ist sicher keine Erfindung von @Gisela oder Hans Maier. Der leichte Zynismus in seinem Lächeln, der durchaus als "kalt" erlebt werden kann, wird auch von renommierten katholischen Bloggern beschrieben, die Ratzinger verehren und persönlich getroffen haben (hier ein Bsp. aus der Phase, als Ratzinger seinen späteren Nachfolger G.L. Müller zum Bischof "erwählte").
      http://summa-summarum.blogspot.de/2011/06/der-papst-und-theodor.html

      Ich halte diesen für Gesprächspartner und "Opfer" nicht immer angenehme Überlegenheitsgehabe für einen typischen Zug, wie er bei hyperintelligente Menschen oft vorkommt.

      Joseph Ratzinger ist meine ich dennoch ein demütiger Mensch, nur eben nicht einfach zu ertragen für die, die nicht seiner Meinung waren und die er kalt erwischen oder überfahren musste.
      Was ich bei Ratzingers Persönlichkeit nicht recht begreife, ist, warum er trotz seines persönlich nicht einfachen Wesens selber gegenüber Kritikern immer so empfindlich war. Wer austeilt, muss auch einstecken können, habe ich ihm oft gesagt. Da ist sein Nachfolger meine ich souveräner, denn obwohl die Anfeindungen viel schlimmer sind (und ironischerweise oft ausgerechnet aus dem Ratzinger nahestehenden Lager kommen), beklagt er sich nicht, sondern handelt.

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