Dienstag, 9. Januar 2018

"Sie sind eine Schande!" - Papst Franziskus ist traurig darüber, wie manche Priester leben!

Immer mal wieder thematisiert Papst Franziskus auch das The-
ma "priesterliches Leben", und auch da nimmt er kein Blatt vor den Mund.
So sagte er im Juli 2013 vor Seminaristen wörtlich: "Aber wirklich, ich sage euch, es schmerzt mich, wenn ich einen Priester oder eine Nonne mit dem neuesten Automodell sehe: Das geht nicht! Das geht nicht!
Ihr denkt wahrscheinlich: Aber Vater, sollen wir jetzt etwa Fahrrad fahren? Das Fahrrad ist eine gute Sache! Msgr. Alfred fährt Fahrrad, er fährt Fahrrad. Ich halte das Auto für notwendig, weil man viel Arbeit erledigen muss und um irgendwo hin zu kommen … Aber nehmt ein be-
scheideneres Modell! Und wenn dir dieses schöne Auto so gefällt: dann denkt daran, wie viele Kinder verhungern. Nur daran! Die Freude stammt nicht, sie kommt nicht von den Dingen, die man besitzt!"
---> HIER !
In der heutigen Frühmesse im Gästehaus "Casa Santa Marta" wurde er auch deutlich: Priester, die ein "Doppelleben" führten, seien "eine Schande".  Es sei eine "Wunde für die Kirche", Priester zu erleben, die "krank" seien und ihre Vollmacht verloren hätten... ---> HIER !
Ohne mit dem Finger auf bestimmte Leute zeigen zu wollen - ich fürchte, Papst Franziskus hat da weitgehend recht...

Kommentare:

  1. Theoretisch ist es auch möglich,
    dass ein Papst eine Schande für die Kirche ist...!
    ;-)

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    1. Hahahahaha!!!!!

      Erztradi Thuriferar überbietet sich mal wieder selbst an peinlichen Witzchen.

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  2. Ich stelle mir gerade vor, sein Spezi aus München führt mit einem Corsa zu einem Termin bei Merkel nach Berlin ...

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  3. Zu fragen wäre aber auch, inwieweit die Kirche in ihrer
    konkreten Ausformung besonders in Europa gerade dieses
    Verhalten fördert, das der Papst so lauthals beklagt.
    Wir haben eine beamtenähnliche Bezahlung, freie Tage, jede
    Menge Urlaub, Zuschüsse zu Auto und Wohnung etc etc.
    Da liegt der Verdacht doch nahe, dass gerade jener Typus
    sich vom Priesterberuf angesprochen fühlt, der sich ver-
    sorgt und unkündbar sehen will und dazu noch einen hohen
    sozialen Status hat.

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  4. natürlich hat der Papst recht, wenn er schlechte Priester
    bitter als Schande beklagt.
    Man muss wohl auf Papst Benedikt verweisen, der öfter von
    "Entweltlichung" der Kirche gesprochen hat, die dringend
    nötig sei.
    Wenn die Priester ihren Lebensunterhalt dadurch bekämen,
    dass sie von der Pfarrgemeinde versorgt werden müssten
    (Rentenzahlung vielleicht ausgenommen), dann würden sie
    sich auch mehr anstrengen und nicht,
    wie gerade geschehen, ab dem Heiligen Abend für zwei Wochen
    das Pfarramt schließen und nur durch AB erreichbar sein.

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  5. ein Priester (76 Jahre)9. Januar 2018 um 19:58

    Papst Franzikus hat zu einem früheren Zeitpunkt darauf
    hingewiesen, wie wichtig der väterliche Beistand des Orts-
    bischofs für die Priester ist.
    Hält er regelmäßig und bei besonderen Gelegenheiten Kontakt?
    Ist er für sie kurzfristig zu sprechen, wenn's brennt?
    Leitet er die Priester zu einer spirituellen Amtsführung an?
    Die Bischöfe tragen für den jetztigen Zustand
    eine Mitverantwortung!

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  6. Was den Luxus betrifft, den Papst Franziskus bei anderen
    so gerne anprangert:
    Er selbst wohnt in einem Vier-Sterne-Hotel und belegt
    dort mehrere Zimmer!

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    1. Googlekontenloser meint:
      Der Papst leitet ja auch eine "Organisation" mit Millionen Mitgliedern, zig-tausenden "Bediensteten", über die er die Oberaufsicht hat und ist diplomatisch mit den Mächtigen der Welt vernetzt, initiert sicher weltweit viele caritative Angelegenheiten usw.
      Das wir man nicht aus einer Vorstadtgarage heraus managen können.

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