Dienstag, 20. Februar 2018

Priester unter Schock: Aschenkreuz gespendet - Gottesdienstteilnehmer dadurch verletzt!


Das habe ich auch noch nie gehört, und der betreffende Priester steht laut Bericht des "Schwarzwälder Boten" offenbar regel-
recht unter Schock und kann es nicht fassen: Nach dem Austeilen des diesjährigen Aschen-
kreuzes zeigten sich in der Ortschaft Weilers-
bach deutliche Spuren von schmerzhaften Verätzungen - auch der Pfarrer selbst wurde dadurch leicht verletzt, wie es heißt.
Man steht vor einem Rätsel. - Hat jemand
eine Idee? ---> HIER !

Exerzitien: Päpstlicher Seniorenausflug...

Wir sind bei den heutigen Fundsachen, und da sind zu-
erst mal die gestern Abend vom Vatikan offiziell übermittelten Video-Aufnahmen von der Abreise der päpstlichen Grup-
pe zu den Fastenexerzitien in Ariccia. Fast alles alte Herren, wie man sieht, aber wie man es bei Papst Franzis-
kus beeindruckend erlebt,
kann ein 81-Jähriger viel mehr Mumm haben als ein 25-Jähriger, der nichts zustande bringt. - Insofern ist die Bemerkung "Seniorenausflug" wohlwollend gemeint! --->  HIER !

Der Dompfarrer eröffnet ein Modehaus ---> HIER !
Ein bekannter Prälat - ins Gespräch vertieft ---> HIER !
Die Kirche will vielen eine Stütze sein ---> HIER !
... und zum Schluss: Wie die SPD ihre Mitglieder befragt --> HIER !

TERMINSACHE! - Der nächste Weltuntergang ist übrigens für Montag, 19. März vorgesehen!

Das kommt mir eigentlich ziemlich ungelegen, weil ich an diesem Tag schon was vorhabe:
Die lange Liste der vorgeschlagenen Weltuntergänge ist für dieses Jahr
um gleich zwei Termine bereichert worden, um den 19. März, an dem Jesus wiederkommen soll, und ent-
sprechend einer "biblischen Formel" am 24. Juni.
Das Sortiment wird ja jedes Jahr er-
weitert, und die Liste wird lang und länger.

Man lese und staune darüber 
bitte ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Da wäre eigentlich Trauer-Beflaggung angesagt, oder...?

Als Vater und Großvater sind das immer ganz furchtbare Nachrichten, wenn ich so etwas lese. Was wird uns dereinst
der himmlische Richter sagen?

Was für eine Trauer herrscht bei den hilflosen Müttern und Familien?  ---> HIER und HIER !

Papst Franziskus musste einen Rückzieher machen: Kritisierter Bischof in Nigeria ist zurückgetreten!

Da hat letztlich
auch das massive Einwirken des Papstes nicht ge-
holfen; angesichts des weiterhin bro-
delnden jahrelangen Konfliktes um einen umstrittenen Bischof in Nigeria hat Papst Franziskus schließ-
lich nachgegeben und den überraschenden Rücktritt des Bischofs jetzt akzeptiert - eine kluge Entscheidung angesichts der verfahrenen Lage.

Man lese ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Priester sammelt Spenden für den Kirchbau - mit sehr ungewöhnlicher Methode...!

Heutzutage muss man pfiffig sein, wenn man etwas erreichen will, und das gilt insbesondere dann, wenn man etwas vom Liebsten haben will, dass die modernen Menschen besitzen, nämlich das Geld!
Um an genug Spenden für sein ziemlich groß dimensioniertes Kirchbau-Projekt zu kom-
men, hat sich dieser Priester der Petrusbruderschaft (FSSP) - nicht zu verwechseln mit den Piusbrüdern! - etwas Originelles einfallen lassen; sogar die Presse und das Internet stürzten sich auf seine Geschichte:

So fährt er z.B. mitten im Getümmel eines Wintersport-Gebietes Dudel-
sack-spielend die Abfahrt hinunter
- echt sehenswert!  -
Sein Kirchbau-Projekt ---> HIER !

                                      Man schaue das Video hier:

                                  Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Was nun? - Die AfD liegt in einer Wähler-Umfrage erstmals knapp vor der SPD!

Ich betone es immer wieder: Meinungsumfragen muss man mit Vorsicht genießen, denn es sind immer nur Momentauf-
nahmen
und Stimmungsbil-
der, die zwei Monate später ganz anders ausfallen können.
Wir haben alle noch den me-
dialen Höhenflug von Martin Schulz (SPD) in Erinnerung, wo man eine Zeitlang glauben konnte, er würde Angela Merkel vielleicht sogar als Kanzler ablösen können. Inzwischen spricht man kaum noch von ihm und Merkel sitzt noch fest im Sattel...

Dennoch ist es insbesondere für die SPD ein Schock, dass aktuell die AfD mit 16 % Wähler-Zustimmung knapp vor der SPD liegt (15,5 %), was den derzeit desaströsen Zustand der "Volkspartei" SPD widerspiegelt. Schaut man nur auf Ostdeutschland, wird der Schock noch größer:
Die CDU liegt dort bei 26 %, die AfD aber hat die SPD längst hinter sich gelassen und liegt mit der CDU fast gleichauf mit 25 Prozent.

Ich schätze mal, das kann man nicht als besonders große Zufriedenheit mit der aktuellen Bundespolitik deuten...
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !:

Zur Diskussion über die Problematik der AfD haben sich bereits viele meiner Leser geäußert; man schaue ---> HIER und HIER !

Macht die "Tagesschau" sich gerade lächerlich? - "Wir sind Kirche" als Interview-Partner zur Bischofsversammlung in Ingolstadt

Nein, lächerlich macht sie
sich nicht, aber man darf schon die Frage stellen, wie "objektiv" Dinge eingeordnet werden:
Da tagt gerade die Vollver-
sammlung der deutschen Bischöfe in Ingolstadt, und ausgerechnet die prominente  "Tagesschau" macht (unter anderem) ein sicher viel be-
achtetes Interview mit dem Vorsitzenden der Gruppierung mit dem merkwürdigen Namen "Wir sind Kirche" ---> Video HIER !
Nun steht es der Tagesschau frei, x-beliebige Personen zu x-beliebigen Themen zu befragen, meinetwegen auch eine Marktfrau zum Thema Welt-
wirtschaft, aber Profi-Journalisten in so herausragender Position darf man wohl die Frage stellen, ob sie da eine einseitige Gewichtung vornehmen.

Während ein bundesweit Aufsehen erregender Mord (---> HIER und HIER !) angeblich nach Tagesschau-Einschätzung "nur von regio-
naler Bedeutung"
war und darüber erst nach öffentlicher Empörung be-
richtet wurde, hält man Herrn Weisner vom Grüppchen "Wir sind Kirche" also für den richtigen Ansprechpartner für ein Gespräch über die aktuelle Lage der Kirche.

Dazu sollte man wissen, dass diese Organisation tatsächlich mitglieder-
mäßig so unbedeutend ist, dass man sogar bei einer Bundesversamm-
lung nur ein paar Dutzend Teilnehmer
aufweisen kann.
Man schaue nur mal
---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Vielleicht sollten gewisse Nachrichten-Journalisten mal überprüfen, inwieweit sie ihre eigenen (kirchen-)politischen Präferenzen in die Entscheidungen zur Berichterstattung einfließen lassen?!

Montag, 19. Februar 2018

Kardinal Marx heute mit Rolle rückwärts? - "Habe nie von Homo-Paar-Segnung gesprochen!"

Vor fast drei Wochen war es
ein Aufreger in den Medien, und Kardinal Marx hat dem die ganze Zeit nicht widersprochen, soweit mir bekannt.
Es geht um den "Zuspruch" für Homo-Paare, den man an-
gesichts der vorhergehenden Diskussion nur als Segnung verstehen konnte. ---> HIER !

Der Druck auf Marx ist offenbar größer geworden, auch durch die heute veröffentlichte Stellungnahme der beiden Bischofskollegen (siehe meinen Artikel).
Überraschend erklärte Marx heute, er habe doch gar nicht von einer "Segnung" gesprochen. 
Kardinal Marx weiß schon (wie manche Politiker), warum es vorteilhaft ist, sich nur umschreibend auszudrücken...
Man lese ---> HIER und HIER !

Papst em. Benedikt XVI. sieht schlecht aus!

In letzter Zeit hatte Papst
em. Benedikt XVI. ja schon erklärt, er bereite sich auf
seine letzte Pilgerreise vor,
in Erwartung des Todes.
Eine akute Gefahr bestehe nicht, betonte der Vatikan
nach einigen aufgeregten Pressemeldungen.
Man sollte es nicht dra-
matisieren,
aber das erste der nachfolgenden Fotos zeigt, wie an-
geschlagen
er körperlich ist. Manch einer wird für ihn beten...  Man schaue ---> HIER und HIER !

Knalleffekt vor der DBK-Vollversammlung - gegen Kardinal Marx: Weitere zwei Bischöfe gegen Segnung von Homo-Paaren!

Da glaubt wohl niemand an einen Zufall: Unmittelbar vor Beginn der Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen Bischöfe erfährt man in einigen Zeitungen, dass sich zwei weitere Bischöfe deutlich gegen die Idee von Bischof Bode und Kardinal Marx ausgesprochen haben, man könne doch "im Einzelfall" Homo-Paare kirchlich segnen.
Erzbischof Burger und Bischof Fürst ließen über "dpa" verlauten, dass sie dies strikt ablehnen. -   Wie ich schon andeutete: Innerhalb der Bischofskonferenz gibt es verschiedene Lager...

Man lese ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Ein VATIKAN-RICHTER zu 14 Monaten Haft verurteilt: Besitz von KINDER-PORNOGRAFIE !

Es sieht momentan leider
nicht danach aus, als würde die Exerzitien-Woche des Papstes für den Vatikan eine besonders ruhige Woche: Wie zahlreiche Medien melden, ist ein Rich-
ter des Vatikans zu 14 Mo-
naten Haft
auf Bewährung verurteilt worden: Ihm konnte der Besitz von kinderporno-
grafischem Material sowie die Belästigung eines 18-Jährigen
nachgewiesen werden.

Dass einige Tradi-Blogs jetzt fast so tun, als sei Papst Franziskus höchst persönlich dafür verantwortlich, ist meiner Meinung nach allerdings nicht sonderlich fair.
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER  und HIER !

Jetzt geht's los mit der Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Ingolstadt...

Wie üblich: Gleich um
14.30 Uhr wird Kardinal Marx der Presse für ein erstes State-
ment zur Verfügung stehen, und dann geht's los mit der diesjährigen Vollversamm-
lung
im aktuell von einem Finanzskandal erschütterten Bistum Eichstätt.

Ich habe mir angewöhnt, von solch einer Versammlung nur wenig zu erhoffen; das hat den großen Vor-
teil, dass man nicht allzu enttäuscht wird und vielleicht sogar mal positiv überrascht. 

Wie immer, so muss man auch diesmal zwischen der offiziellen Tagesord-
nung und den manchmal noch wichtigeren Gesprächen am Rande unter-
scheiden ---> HIER !

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Der Pfarrer in Weiden (Oberpfalz) entscheidet: Kein Weihwasser mehr in der KIrche!

Klingt auf den ersten Blick einleuchtend: Ein katholischer Pfarrer in Weiden hat veran-
lasst, dass wegen der aktuellen Grippewelle die Weihwasser-
becken in der Kirche geleert werden. Auch der Friedensgruß soll wegen der Ansteckungs-
gefahr nicht mehr gegeben werden.
Man schaue zur Info darüber  ---> HIER und HIER !

Im Prinzip als vorübergehende Maßnahme nicht falsch. Ich frage mich nur, ob er wohl auch daran gedacht hat, kurzzeitig auch die Kirchen-
türen auszubauen
, die jeder mit den Händen anpackt...?

Papst Franziskus: Die schwarze Aktentasche muss sogar mit in die Kirche...!

Ich fürchte, wer sich nun irgendwas "Giftiges" über Papst Franziskus erhofft hat, wird mit meinem Artikel bitter enttäuscht: Über seine berühmt-berüchtigte schwarze Aktentasche, die er eigentlich immer dabei hat und auch immer selbst trägt, wird ja
viel gerätselt. Man schaue ---> HIER
und HIER und HIER !

Jedenfalls ist sie sein ständiger Begleiter,
und so war es auch gestern Abend beim Eintreffen zu den Fasten-Exerzitien (siehe meinen gestrigen Artikel) in Ariccia. Nachdem der Papst aus dem Bus ausge-
stiegen war, ging er als erstes, so wie es
sein sollte, in die Kirche des Exerzitienhauses - und da musste die
schwarze Aktentasche eben mit. Finde ich gut... ---> HIER !

Es sind übrigens viele Katholiken - in Köln konnte man das vor der verschärften Personenkontrolle, die das Mitbringen von Gegenständen nicht mehr dulden will - z.B. ganz gut im Dom beobachten: Da gab es immer wieder Reisende, die vor der Weiterfahrt im Dom auftauchten, mitsamt Gepäck, und viele besuchen auch in einer Arbeitspause mal
die Kirche. Finde ich auch gut...

Zum Schmunzeln: An Gottes Segen ist alles gelegen - aber muss es gleich so viel sein?

                                Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Sonntag, 18. Februar 2018

"Lobrede auf den Durst" - Heute Abend beginnen die Fastenexerzitien des Papstes!

Bis zum Freitag dauern die traditionellen Fastenexerzitien des Papstes, zu denen er mit ausgewählten Kurienmit-
arbeitern jetzt wieder zum Tagungshaus nach Ariccia fährt.
Diesmal wird auf Wunsch des Papstes der portugiesische Dichter-Priester Josef Tolentino de Mendonca die Besinnungstage leiten.
Ob diesmal auch wieder Tebartz-van Elst mitfahren darf? - Das sorgte in den vergangenen Jahren bei manchen Deutschen für einiges Erstaunen, um es mal so auszudrücken.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Jeder, der mal das Glück hatte, Exerzitien mitmachen zu dürfen, die diesen Namen auch verdienen, wird dem Papst für diese Unternehmung Gottes Segen und geistlichen Gewinn wünschen.

Papst Franziskus steht schon auf der Warteliste für die Heiligsprechung!

Papst Franziskus hat jedenfalls Humor, das muss man ihm lassen. In einem In-
terview äußerte er einmal, als er zum nächsten Konklave befragt wurde, er hoffe, dass es "katho-
lisch"
werde, und er hoffe, dass er "es nicht aus der Hölle" mitverfolgen werde...
Am Donnerstag hat der Papst beim Treffen mit den Priestern Roms so einiges gesagt, und unter anderem verkündete er, dass Papst Paul VI. noch in diesem Jahr heiliggesprochen werde.
Laut vatikanischem Presseamt fügte er dann hinzu - es sollte ein
Scherz sein!
- :"Benedikt und ich stehen auf der Warteliste. Betet für uns!" ---> HIER !

Das ist STRENG VERTRAULICH... !

            Direktlink: Predigt zum 1. Fastensonntag B ---> HIER !
:
Ich weiß nicht, wie oft ich es noch wiederholen soll: Ja, Sie können sich bei E-Mail-Zuschriften an mich 100 % darauf verlassen, dass ich diese auf Wunsch streng vertraulich behandele.
Mir ist durchaus bekannt, dass z.B. Priester mächtig Ärger bekommen können, wenn rauskommt, wen sie schon mal mit Informa-
tionen versorgen.

Wie es der Zufall (?) so will, warnten mich gestern Abend gleich zwei Leser in solchen ver-
traulichen Mails vor der AfD, es sei doch klar ersichtlich, wie sehr die-
se inzwischen nach rechts drifte, und da müsse man als Demokrat alle Anstrengungen unternehmen, um darüber aufzuklären. Ich solle mich
also bitte deutlicher dagegen positionieren.

Wie Sie, liebe Leser, durch meine Artikel merken, nehme ich kein
Blatt vor den Mund, denn ich bin unabhängig und lebe ohne Angstschweiß zwischen sämtlichen Stühlen, und das zuweilen augenzwinkernd. Auch ist hinlänglich bekannt, dass ich weder AfD-Mitglied noch AfD-Wähler bin. Ich beobachte die Partei kritisch, so wie ich manches andere
in der bundesdeutschen Politik ebenfalls kritisch beobachte.

Meine Bitte an meine Leser:  Teilen Sie mir Ihre Sorgen mit, was die deutsche Politik und auch was die Kirche betrifft, das sind für mich hilf-
reiche Orientierungspunkte. 

          Ihnen allen einen schönen und gesegneten Sonntag!

Achtung Fahrgäste, Bahnstreik in ganz Deutschland...!

Nicht nur Papstworte muss man nicht immer wörtlich nehmen, auch bei den Fundsachen aus dem Internet heißt es: Gehirn einschalten beim Lesen, dann ist die Aufregung über den angekündigten Bahn-
streik ab 29.2
. nur eine Luftnummer... ---> HIER !
Dieses Verkehrsschild will ich erst gar nicht verstehen!---> HIER !
Einmal nicht aufgepasst: So ein Mist! ---> HIER !

Mit 12 Followern ging es los...  ---> HIER
Zeitgleich mit der Freilassung von Deniz Yücel ---> HIER
... und zum Schluss: Geistlichen Herren kann man nur raten:
Vorsicht bei Pressefotos! ---> HIER !

Vom INTERNET keine Ahnung! - Manchmal verstehe ich diesen Papst einfach nicht...

Erst vor wenigen Tagen (---> HIER !) erklärte Papst Franziskus in einem seiner zahlreichen Interviews, "aus Gründen der mentalen Gesundheit" lese er grundsätzlich keine Internetseiten, die ihn kritisieren.
Gestern Abend kam dann, herausgegeben vom Vatikanischen Presseamt, zum Thema "Internet" die nächste Papst-Nachricht:
Bei einer Versammlung der Priester Roms, deren Ortsbischof der Papst ist, erklärte Papst Franziskus unter anderem, er könne mit dem Internet nichts anfangen: "Internet und all diese Dinge - ich weiß nicht, wie man die benutzt!"
Mit den sozialen Netzwerken kenne er sich nicht aus und er habe noch nicht einmal ein Smartphone bzw. Handy. - Wenn er z.B. mal eine E-Mail beantworten müsse, dann "schreibe ich das per Hand, gebe das an meinen Sekretär weiter und der leitet es weiter", so der Papst. ---> HIER und in vielen anderen Medien, z.B.  HIER !
Das ist schon o.k. und ihm angesichts seines hohen Alters wirklich nicht vorzuwerfen, und jedem halbwegs Informierten war immer schon klar, dass die täglichen Twitter-Botschaften von "Papst Franziskus" sowieso nicht von ihm stammen, sondern das macht irgendein Monsig-
nore im Vatikan.

Verwirrend finde ich aber, dass der Papst erst erklärt, er lese keine kritischen Seiten, um sich zu schützen, und kurz darauf erfährt man,
dass er gar nichts im Internet liest
. - Das gibt in dieser Sache doch ein etwas anderes Bild.  Ob der päpstliche Pressesprecher und sein Team mit solchen Veröffentlichungen immer ein glückliches Händchen hat oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt...

Samstag, 17. Februar 2018

Das ist aber eine Gemeinheit!

Ich lasse den Tag gerne ohne Aufregung ausklingen. Die heutigen Fundsachen sind daher ausschließlich humorvoll, zumindest sind sie so ge-
dacht. Viel Spaß damit!

Gott sprach: Es werde Licht!          ---> HIER !
Viele Probleme sind nur auf den ersten Blick unlösbar! ---> HIER !
Das ist aber gemein! --> HIER !
Für die Menge ist das aber günstig! ---> HIER !
... und zum guten Schluss:             Häufig im Leben lohnt sich ein zwei-
ter, genauerer Blick! ---> HIER !

Aktueller Fall: Pfarrer sperrt zwei Opferstock-Diebe in der Kirche ein - darf er das überhaupt?

            Direktlink zu Predigt und Linktipps für den 1. Fastensonntag ---> HIER !
:
Ein katholischer Priester in Tirol beobachtete zwei Kirchenbesucher,
die ihm verdächtig vorkamen, weil sie sich immer hinten in der Nähe des Opferstocks aufhielten.
Er vermutete bei den beiden Unbe-
kannten daher Diebe.
Der Pfarrer handelt rasch: Er sperrte
die beiden ruckzuck in der Kirche ein
und sah sich dann die Aufzeichnungen der laufenden Video-Überwachung an, und siehe da: Man konnte erkennen,
wie die beiden Rumänen sich mit einem Werkzeug am Opferstock zu schaffen machten. Klarer Fall - der Pfarrer rief die Polizei, die sich um die Gauner kümmerte.

Man lese ---> HIER und HIER !
Juristische Frage: Durfte er das überhaupt? 
Darf der Pfarrer jemanden eine Zeitlang in der Kirche einsperren - oder ist das eine strafbare Freiheitsberaubung? - Ich vermute, er hat alles richtig gemacht, denn... ---> HIER und HIER !

IMMER SCHÖN LEISE !? - Der Leser-Ärger wegen des 900-Euro-Bischofs bleibt nicht aus!

Heute schrieb ich bereits einen Artikel über den spa-
nischen Bischof, der - in meinen Augen lobenswert -
25 % seines geringen Gehaltes von 1.300 Euro monatlich für soziale Zwecke abgibt;  siehe weiter unten in meinem Blog!

Doch wie das so ist: "Gemeckert" wird immer! - Wenn Bischöfe Tausende von Euro Monat für Monat auf ihr Konto über-
wiesen bekommen, regen sich manche Leute auf. Was könnte mit einem Teil davon alles Gutes getan werden!

Wenn aber ein Bischof, der ohnehin wenig Gehalt bekommt, davon auch noch großzügig abgibt, ist es auch nicht recht. Man soll ja als Christ zwar die Armen unterstützen, aber darüber, dass andere auch davon er-
fahren,
gehen die Meinungen auseinander.  Ein katholischer Pfarrer (er teilte mir seinen Namen mit, aber das ist vertraulich!) findet das gar nicht gut, wie man lesen kann:

Eigentlich geheim: Berliner Grundschüler können kaum lesen und schreiben, aber schon für die Kleinsten gibt's "Sexuelle Vielfalt" als Handreichung des Senats!

Eigentlich sollten die brisanten Daten unter Verschluss bleiben, aber das hat ganz offensichtlich nicht geklappt.
So wissen wir also, dass die Berliner Grundschüler bei Vergleichstests, die in ganz Deutschland mit Drittkläss-
lern gemacht wurden, extrem schlecht abschneiden.
Die Hälfte (!) der Schüler bleibt unter den Mindest-
anforderungen
für Lesen und Schreiben, schreibt die Presse... ---> HIER !
Ein ganz anderer Aufreger ist eine Handreichung, die derzeit an die Kindergärten und Kindertagesstätten verteilt wird, in denen der Berli-
ner Senat dafür wirbt, bereits die Jüngsten mit "Sexueller Vielfalt" zu konfrontieren. 

Die Wogen gehen hoch, und von der CDU verlautet, man wolle ver-
suchen, das Projekt noch zu stoppen. Eltern gehen inzwischen auch auf
die Barrikaden.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und die Broschüre des Senats als pdf ---> HIER !

Dieser spanische Bischof lebt von nur 900 Euro monatlich!

"Gut so!" heißt meine Artikelserie, die in loser Folge erscheint.
Dabei ist es mein besonderes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es viel mehr Gutes und Vorbildliches gibt, als man annimmt.
Heute ist von einem vorbild-
lichen Bischof in Spanien die Rede. Obwohl er als spanischer Bischof regulär ohnehin nur ca. 1300 Euro Gehalt bekommt, reduziert Bischof Xavier Novell das freiwillig noch auf nur 900 Euro.
Mit dem restlichen Geld leistet er konkrete Hilfe in der Not. Spanien ist durch die Wirtschaftskrise besonders getroffen, und viele Familien leiden sehr unter den Folgen von Arbeitslosigkeit. - Siehe auch den Artikel bei "kath.net". ---> KLICKEN !

Im nachfolgenden Video sieht man den engagierten Bischof anlässlich seiner Bischofsweihe, der offensichtlich ein großes Fest folgte:

>
.

Journalist Deniz Yücel ist frei, aber nicht alle können ihre Freude darüber so richtig zeigen!

Mir geht es wie den meisten Deutschen: Ich bin erleichtert darüber, dass Deniz Yücel überraschend aus der langen Untersuchungshaft freigelassen wurde.
Das ganze Ende der Angelegen-
heit ist das ja noch nicht, wie Juristen wissen, aber immer-
hin. Es wird von deutscher Seite beteuert, dass es keinen Deal mit der Türkei gegeben habe - kann sein, kann aber auch nicht sein; man wird das z.B. anhand der Lieferung und Aufrüstung deutscher Panzer in der Türkei vielleicht später beobachten können, vielleicht...

In die Freude mischen sich bei den Beobachtern aber auch Sorge und Bitterkeit, denn etliche Journalisten und auch deutsche Staatsbürger sind noch in der Türkei in Haft.
Dass es jetzt in Deutschland auch Leute gibt, die sich an einige nicht besonders feine Aussagen des Journalisten Yücel erinnern, war zu erwarten; ihm deshalb zu wünschen, er wäre doch besser in Haft ge-
blieben, allerdings nicht!

Ja, Deniz Yücel hat die Meinungsfreiheit zuweilen arg strapaziert, und es gab offizielle Rügen deswegen und auch eine ge-
richtlich verordnete Entschädigungszahlung von 20.000 Euro an Thilo Sarrazin. - Man muss ihn nicht mögen, diesen Journalisten, aber auch rechte Schreihälse sollten nicht vergessen, dass es um die sonst auch bei ihnen selbst so vielbeschworene Pressefreiheit geht, und die gilt es zu verteidigen!

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
:
Anmerkung:  Beleidigende und/oder anonyme Leserbriefe haben in diesem Blog keine Chance. Das gilt generell und auch in diesem spe-
ziellen Fall...!

Unglaublich dreist: Schläge und Tritte gegen einen Priester, um etwas Geld zu bekommen!

Es gibt sie immer wieder, die Überfälle auf Pfarrbüros und auf Priester. Dieser hier ist auch ziemlich dreist: Der 70-jährige Priester einer Pfarrgemeinde
in der Nähe des italienischen Brescias wurde von hinten niedergeschlagen und getreten, um an ein paar Euro zu kom-
men. - Weil der Priester den Täter aus dem Ort kannte, wollte er barmherzig sein und zeigte ihn nicht an. Schon ein paar Tage später tauchte der Kerl erneut beim Pfarrer auf und forderte wieder Geld...

Man lese ---> HIER und HIER !
Es ist schwierig abzuwägen, aber offenbar ist "Barmherzigkeit" nicht
in jedem Falle angebracht...

Freitag, 16. Februar 2018

Papst Franziskus: Fasten muss anderen irgendwie helfen, sonst ist es falsches Fasten!

"VATICAN NEWS" zitiert Papst Franziskus, der in der Frühmesse im Gästehaus des Vatikans heute über wahres Fasten gesprochen hat.
Es gebe ein "geräuschvolles Fasten", warnte er und er-
innerte damit an ein Jesuswort über das Fasten, aber das Fasten müsse immer die Mitmenschen im Blick haben: "Hilft mein Fasten in irgendeiner Weise den anderen? Wenn nicht, dann ist es falsch..."

Man lese ---> HIER !
Frage in die Runde: Ist das wirklich so? Muss das Fasten in jedem Falle ein "soziales" Fasten sein, von dem ein Mitmensch einen konkreten Nutzen hat? 

Theologe: Die hohe Rücklagenbildung der deutschen Bistümer ist so mit der Lehre der Kirche nicht vereinbar!

Er ist als Sozialethiker bekannt, der katholische Theologie-Professor Dr. Joachim Wiemeyer.
Was er aktuell über die hohe Rücklagenbildung der deut-
schen Bistümer sagt, das würde man in moderner Sprache wohl als eine "Klatsche" für die Bischöfe bezeichnen: Dies sei mit der Lehre der Kirche nicht vereinbar!

Dementsprechend wird er in einem längeren Artikel bei "katholisch.de" zitiert. Die Bistümer erklären, die enormen Summen an Rücklagen und Investitionen auf dem Kapitalmarkt dienten dem Gebäudeerhalt und vor allem der Alterssicherung der Priester und Angestellten der Kirche.
Sie berufen sich dabei auch auf rechtliche Regelungen, die "für die Pen-
sionslasten eine volle Kapitaldeckung"
verlangen.
Dies führe jedoch dazu, so der Professor, dass die Kirchen mit dem vie-
len Geld auch arbeiten müssten, sprich: Es wird in Fonds usw. angelegt. Dabei werde aber übertrieben: "Aber es kann nicht sein, dass so ein Vielfaches und teils das Zehnfache ihres Jahreshaushaltes" in den Kapitalmarkt gegeben werde. Das widerspreche der Lehre der Kirche, wonach "das Kirchengut vor allem für die Armen bestimmt" sei, statt es immer weiter anzuhäufen. Man könne es sinnvollerweise lieber in Schulen und Kindergärten stecken.

Hat der Professor Recht - oder ist das zu simpel gedacht?
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und das Video HIER !

BITTE BEACHTEN: Während der Heiligen Messe nicht auf den Boden ausspucken!

Wir sind bei den Fundsachen des Tages. Bekanntlich war früher auch nicht alles Gold, was glänzt, auch in der Kirche. Hinweis an Messbe-
sucher
... ---> HIER !
MISEREOR ist unter die Brauer gegangen und verkauft nun auch  alkoholfreies Bier ---> HIER !
Damenbekleidung: Mehr geht nicht...  ---> HIER !

Video: ... im Gänsemarsch durch die Stadt ---> HIER !
... und zum Schluss:  Du selbst bestimmst, ob das heute ein guter Tag für Dich wird oder nicht! ---> HIER !

Ach so: Papst em. Benedikt XVI. hat keine Nervenkrankheit, die er sowieso nicht hat!

Manchmal ist es schon kurios, was an Meldungen in den Medien, auch den katholischen, so alles herumschwirrt.
Sogar "VATICAN NEWS"       sah sich gestern genötigt, eine Nachricht zu dementieren, die man kürzlich selbst aus Agen-
turmeldungen übernommen hatte.
Angeblich leide Papst em. Benedikt nach Aussagen seines Bruders Georg an einer Nerven-
krankheit, die ihm zunehmend zu schaffen mache. Der Vatikan dementiert nun die Korrektheit dieser Behauptung ---> HIER !

Der Gag ist allerdings, dass der Papstbruder das anscheinend überhaupt nicht behauptet hat, denn man kann z.B. im "FOCUS" nachlesen, von einem Nervenleiden... könne keine Rede sein.        "Das ist reine Fantasie", so Georg Ratzinger ---> HIER !
Da ist man wohl auf eine - na sagen wir mal - "Interpretation" einer einzelnen Zeitschrift hereingefallen... ---> HIER !

Der neue Bischof von Würzburg heißt...

Heute um 12 Uhr mittags wird es,
den Traditionen entsprechend, zeitgleich vom Vatikan und vom zuständigen Bistum bekanntgegeben: Der neue Bischof von Würzburg heißt... (den Namen kann ich
erst nach 12 Uhr einsetzen)
---> HIER !

--> Hier ist er... ---> KLICKEN !
Das ging jedenfalls erstaunlich schnell,
denn erst im September 2017 war Bischof Friedhelm Hofmann altersbedingt zurück-
getreten. ---> HIER !

Dem "Neuen" jedenfalls auch von hier aus herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!
Es kann auch schon mal zwei ganze Jahre dauern, bis... ---> HIER !

Eigenmächtige Liturgie-Bastler: Lustobjekt Priesterkommunion!

Sie kennen vielleicht das Schild an manchen Kirchentüren in Touristen-Hochburgen: „Herz-
lich willkommen! - Wir möch-
ten aber darauf hinweisen, dass in der Kirche keine Gelegenheit zum Schwimmen gegeben ist. Daher bitten wir Sie, die Kirche nicht in Strandbekleidung zu betreten.“

Ja, da herrscht bei praktizierenden Katholiken gleich gemeinschaftliches Aufstöhnen: Unglaublich, was sich die Leute so alles in der Kirche leisten, vom klingelnden Handy bis zur Mitnahme der hl. Hostie.
Doch es ist nicht nur das Kirchenvolk, bei dem man ins Grübeln kommt, sondern mittlerweile auch bei den Priestern selbst. Es scheint, als gäbe es da eine Art Seuche, die sich immer weiter ausbreitet, die offenbar hoch-
ansteckend ist. Offiziell hat sie keinen Namen. So nenne ich sie mal „privates Liturgie-Design“.
Besucht man die Heilige Messe, muss man entsetzt zur Kenntnis nehmen, was da mittlerweile an verschiedenen Orten alles im Angebot der litur-
gischen Heimwerker-Priester ist.
Im heutigen Artikel geht es um die Priesterkommunion, genauer: um deren Zeitpunkt innerhalb der Heiligen Messe. Immer öfter verfallen Priester im deutschen Sprachraum auf die Idee, selbst erst dann zu kommunizieren, wenn bereits alle anderen Gläubigen den Leib des Herrn empfangen haben. Was die meisten Gläubigen natürlich nicht wissen: es gibt eine ganz klare Verordnung aus Rom, die genau dies verbietet!

Bereits 2003 hat Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika „Ecclesia de Eucha-
ristia“
einen eindringlichen Appell ausgesprochen, die verbindlichen liturgischen Normen treu zu befolgen.
Das eucharistische Opfer ist „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“, erinnert bereits das Zweite Vatikanische Konzil.
Es geht also nicht um Randprobleme oder gestalterischen Kleinkram, wenn an der Feier der Eucharistie herumgebastelt wird. Die Art der Feier des Altarsakramentes ist wie ein Seismograph: ganz empfindlich wird hier angezeigt, wie weit der Kern unseres Glaubens schon von Erschütterungen erfasst wird, aus denen später ein Erdbeben entstehen kann. 

.
                    Klare Anweisung in Vatikan-Instruktion!
In einer Instruktion „Das Sakrament der Erlösung“ bzw. „Redemptionis sacramentum“ zur erwähnten Enzyklika wird in acht Kapiteln detailliert erläutert, wie eine Heilige Messe gefeiert wird. Dabei werden keine neuen Vorschriften erlassen, sondern nur die bereits geltenden Richtlinien an einem einzigen Ort zusammengefasst. Manche dieser weltweit geltenden Klarstellungen zielen eher auf Missbräuche in anderen Teilen der Erde, viele aber auch auf die Kirche hier. Immer wieder kommt dabei das An-
liegen zum Ausdruck, die Eucharistie vor Übergriffen und Gedanken-
losigkeiten zu schützen.
In diesem Zusammenhang wird über die Kommunion der Priester im 4.Kapitel unter Punkt 3 wörtlich ausgeführt:„ „97. Sooft der Priester die heilige Messe zelebriert, muß er am Altar zu dem vom Meßbuch festge-
setzten Zeitpunkt kommunizieren, die Konzelebranten aber, bevor sie
zur Kommunionausteilung gehen. Niemals darf der zelebrierende oder konzelebrierende Priester bis zum Ende der Kommunion des Volkes warten, bevor er selbst kommuniziert.“
  (Vgl. II. Vat. Ökum. Konzil, Konst. über die hl. Liturgie Sacrosanctum Concilium, Nr. 55; Missale Romanum, Institutio Generalis, Nrn. 158-160; 243-244; 246.) 

.
                 Ein Ärgernis für andere Priester und Gläubige
Wenn die heimischen Liturgie-Bastler dies bewusst ignorieren, liefern sie den Gläubigen nicht nur ein schlechtes Beispiel, was das Einhalten von kirchlichen Regeln betrifft. Sie demonstrieren damit nicht nur, dass ihnen eigentlich schnurzegal ist, was allgemein gültig und beschlossen ist.
Sie liefern nicht nur all denen Argumente, die ebenfalls machen, was sie wollen, also z.B. unwürdig zur Kommunion gehen. Nein, sie stoßen damit auch ihre Priesterkollegen und ihren Bischof vor den Kopf, denn in dessen Verantwortung liegt die Einhaltung der liturgischen Normen in seinem Bistum.
Wie soll er darauf reagieren? - Die meisten Bischöfe halten sich be-
deckt. Ob bei ihnen überhaupt der Wille besteht, auf die Einhaltung von gültigen Regeln zu drängen, weiß ich nicht. Im außerkirchlichen Bereich hätte es bei solch einem Verhalten mit Sicherheit jede Menge Abmahnun-
gen für die Bastler gegeben.
Im Internet findet sich meines Wissens lediglich 2005 eine klare Anwei-
sung des Bischofs von Speyer im Amtsblatt: „…Es geht nicht um Gänge-
lung oder Rubrizismus, sondern um das rechte Verständnis dessen, was
die Kirche tut und feiert. Wir feiern die Liturgie der Kirche, nicht die der Gemeinde oder des jeweiligen Pfarrers… Alle Bemühungen und Ermah-
nungen bleiben jedoch folgenlos, wenn eine Mentalität vorhanden ist,
die alles aus Rom Kommende sofort als Störung von außen abwehrt oder
es überhaupt nicht zur Kenntnis nimmt; (wenn) – sich der Einzelne über die liturgische Tradition und den Vollzug der Kirche verfügungsberechtigt fühlt und seine jeweiligen liturgischen Veränderungen, Streichungen oder Ergänzungen als gleichwertig betrachtet…“
.
                Hier kommen wir zum eigentlichen Problem!
Der Priester hat möglicherweise gar nicht gründlich nachgedacht.
Vielleicht will er mit der späten Priesterkommunion nur besondere
Demut demonstrieren, indem er den anderen den Vortritt lässt?
Vielleicht hat er gar nicht verstanden, dass nicht er selbst im Mittelpunkt steht, sondern Christus! Wie will er in der Kommunion weiterschenken, was er nicht selbst zuvor empfangen hat?
Die Kirchenväter haben sich schon etwas dabei gedacht, wenn der Priester, der die feiernde Gemeinde vor Christus repräsentiert, selbst zuerst die Kommunion als Stärkung empfängt! Die Priesterkommunion gehört ih-
rem Wesen nach zum absoluten Muss der Heiligen Messe, die der Gläubi-
gen aber nicht. Sie können im Gegensatz zum Priester den Leib Christi empfangen oder auch nicht.
So bleibt es bei Lichte betrachtet eigentlich nur Ahnungslosigkeit oder aber Selbstdarstellung und Wichtigtuerei, wenn ein Priester sich seine Messe selbst zurechtzimmert.
Das ist in jedem Falle nicht nur bedauerlich, sondern eines Priesters unwürdig, der bei seiner Weihe hoch und heilig gelobt hat, ein gehorsamer Diener Christi und der Kirche zu sein. Die Heilige Messe ist doch keine Theater-Aufführung!

Instruktion "Redemptionis sacramentum" ---> KLICKEN !
.
Hinweis in eigener Sache:  Langjährige Leser meines Blogs werden sich vielleicht erinnern, dass dieser Artikel früher schon mal erschien.
Die Wiederholung von Blog-Artikeln hat einen guten Grund: Es kommen immer neue Leser hinzu, die auch informiert sein sollten, wie ich finde.