Mittwoch, 14. Februar 2018

Gefährliche China-Politik: Wissenschaftler, Anwälte und Menschenrechtler warnen den Vatikan vor neuem Kurs!

Es brodelt seit Wochen wegen des neuen Kurses des Vatikans gegenüber China.
Nicht nur Kardinal Zen fand mehrfach deutliche Worte... ---> HIER und HIER
und HIER !

Nun meldet sogar "VATICAN NEWS"         (das ist die Nachfolge-Internetseite von "Radio Vatikan"), dass die Warnungen und Proteste gegen den Vatikan zu-
nehmen; neuerdings zeigen sich Wissen-
schaftler, Anwälte und Menschenrechtler alarmiert... ---> HIER und HIER und HIER !

Spielt der Vatikan ein gefährliches Spiel? Hat Papst Franziskus vielleicht auf die falschen Berater gesetzt?

Kommentare:

  1. Leider nichts Neues: Papst Franziskus hört
    auf nur wenige Einflüsterer, und die informieren ihn
    offenbar sehr einseitig.

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  2. Da scheint nach der Papst-Blamage in CHILE
    der nächste große Patzer anzustehen.
    Da Papst Franziskus nur wenig Wert auf die Zusammenarbeit
    mit der römischen Kurie legt, wundert mich das nicht.

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    1. Ein ziemlich unerleuchteter Kommentar,
      der schon leicht ans Papstbashing schrammt.

      Dass der Papst die korrupte Kurie nicht mag,
      ändert nichts daran, dass die China-Politik von der Kurie gemacht wird, und zwar vom Außenamt der Kurie,
      also genau der zuständigen Stelle im Apparat.
      An dieser Stelle gibt es keine Reibungen zwischen Papst und Kurie. Nicht umsonst steht Staatssekretär Parolin im Zentrum der Kritik sowohl der chin. Hardliner als auch der konservativen Kurienschranzen.

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  3. Kardinal Zen hat gerade noch mal nachgelegt.
    Sehr deutliche Worte!

    http://www.kath.net/news/62752

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    1. Die Worte sagen eigtl. alles.

      Parolin verehre laut dem Kardinal die „Ostpolitik“ des Vatikans. Er verachte aber den genuinen Glauben „jener, die mit Festigkeit die von Christus auf den Aposteln gegründete Kirche vor jeder Einmischung durch die weltliche Macht“ verteidigen.

      Das sind Worte eines unbelehrbaren Fanatikers.
      Solche Leute gehören nicht in ein Amt mit irgendwelchen
      diplomatischen Ansprüchen. Menschenopfer sind keine Alternative, auch wenn Fanatiker aller Couleur sich gern daran aufgeilen.

      Selbst wenn Parolins Ausgleichpolitik angesichts des im digitalen Zeitalter immer bedrohlicher aufgestellten chinesischen Unterdrückungssystems viele verstören mag, trauen kann man ihm nach diese verstörenden Worten Zens sicherlich mehr als einem solchen unappetitlichen Falken.
      Religiöse Fanatiker sind unser Unglück, das gilt auch in China. Seine Ankündigung, ins Kloster zu gehen, beruhigt mich da nur teilweise.

      Die Chinapolitik unter Papst Benedikt (ein Werk Kdl. Bertones) ist übrigens komplett gescheitert, dass Zen sich auf diese Zeit beruft, beweist ebenfalls, dass er von Diplomatie nichts versteht und - was schlimmer ist - offenbar auch nicht verstehen will.

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    2. Jorge:
      Ein Angriff auf S.E. Kardinal Bertone ist ein Angriff auf unseren geliebten Papst Benedikt persönlich! Unglaublich, Sie sollten sich schämen!

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  4. Was hier wohlweislich keiner sagt:
    Kardinal Zen hat leicht und wohlfeil reden. Er sitzt (und saß immer) im bis vor 20 Jahren britischen Hongkong - dem einzigen Fleck in China, wo man relativ frri leben, denken und seine Meinung sagen kann, ohne befürchten zu müssen, danach ins Gefängnis geworfen zu werden. Da lässt es sich leicht kritische Reden schwingen.

    Ist ja interessant, dass niemand sonst unter den chinesischen Bischöfen sich kritisch gegen den Vatikan äußert.

    Es gibt viele Parallelen zwischen der Appeasement-Politik des heutigen Vatikans China gegenüber, und der Appeasement-Politik von Pius XII. dem Nazi-Regime gegenüber. Letztere wird in Tradi-Kreisen immer für klug befunden.

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  5. Der Vatikan hat sich völlig abhängig gemacht
    von den Machthabern in China.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/china-das-kreuz-mit-der-bischofsweihe-11811200.html

    Die dortigen Bischöfe ziehen den Schwanz ein (bildlich!)

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/06/18/china_katholischer_bischof_bekennt_sich_f6ffentlich_zur_kpv/1238239

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    1. Werter Herr Schneider,
      ich finde es überheblich, sich über Bischöfe im fernen China auszulassen, die, so Ihre unappetitliche Wortwahl, "den Schwanz einziehen". Was wissen wir denn, unter welchem staatlichen Druck die chinesischen Bischöfe stehen?!? Als Hirten tragen sie Verantwortung dafür, dass ihre Schafe den kath. Glauben halbwegs in äußerer Freiheit leben, jedenfalls sonntags die Messe feiern können.

      Genau so haben die deutschen Bischöfe zw. 33 und 45 auch gedacht und agiert, die werden jedenfals von "Konservativen" für ihre Zurückhaltung keineswegs kritisiert, sondern eher gelobt.

      Ein Kardinal Zen, der unter den Engländern Bischof gewesen ist und es sich im halbwegs freien Hongkong gut gehen lasst, kann da leicht vor sich hin dampfplaudern.

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