Mittwoch, 14. Februar 2018

"katholisch.de" schreibt über die Geheimniskrämerei um die Höhe der Vatikanfinanzen!

Thomas Jansen, Chef vom Dienst (fast so was wie ein Chefredakteur) bei "katholisch.de", packt ein heißes Eisen an - die undurchsich-
tigen Finanzen des Vatikans!

Unter der Schlagzeile "Woher be-
kommt der Vatikan sein Geld?"
räumt der Autor ein, dass der Vatikan immer noch ein großes Geheimnis um seine Einnahmen und sein Vermögen macht.
Ganz anders als etwa die deutschen Diözesen spart man mit Zahlenan-
gaben; ein Haushalt mit Einnahmen und Ausgaben wird überhaupt nicht vorgelegt.
Die "neuesten" Zahlen über die Gesamteinnahmen des Vatikans stammten aus dem Jahre 2006 (!), erfährt der verblüffte Leser. Angaben über die Immobilienwerte und Wertpapiere im Besitz des Vatikans fehlten komplett, heißt es. Auch eine öffentliche Ver-
pflichtung, dass man nur "ethische" Investments berücksichtige, fehle immer noch.

Allerdings, so nicht nur die Einschätzung Jansens, könne der Vatikan sei-
ne hohen Ausgaben (z.B. für die ca. 4.000 Angestellten)  nicht selbst stemmen, da benötige man "Finanzspritzen" z.B. aus den deutschen Diözesen.

Offenbar reibt sich der "katholisch.de"-Redakteur selbst ein wenig un-
gläubig die Augen, dass das mit dieser Geheimniskrämerei immer noch gut geht; der "große Aufschrei, den es in Deutschland gäbe,
wenn ein Bistum so wenig transparent wäre, ist bislang ausgeblieben"
.   ---> HIER !

Auch hier gilt, dass ich Verlinkungen nicht automatisch inhaltlich zustimme, aber trotzdem gibt es interessante Ergänzungen zum Thema z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER und
HIER
und Video HIER !

Kommentare:

  1. Wie der letzte grüne Link des Kreuzknappen es dezent
    andeutet, ist da noch eine Menge Luft nach oben,
    was den Wert des Vatikanvermögens betrifft.
    So gehören dem Vatikan im Zentrum Roms etliche große
    Immobilien, die weit unter dem üblichen Mietpreis oder
    gar gratis an zummeist höhere Vatikanmitarbeiter und
    -gäste vergeben werden.
    Viele Auslandsgeschäfte werden über Zweit- und Drittfirmen
    abgewickelt, da tritt der Vatikan nicht in Erscheinung.
    Wirklich durchblicken kann da keiner!

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  2. Dass jetzt auch noch "katholisch.de" den Kirchenfeinden
    Argumente liefert, finde ich skandalös!
    Muss man das denn alles haarklein wissen?
    Wir wissen doch auch nicht, was der Chef von "katholisch.de"
    jeden Monat auf dem Konto hat!

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  3. Ich verstehe nicht, was der Kardinalsrat und die
    vielen von Papst Franziskus eingesetzten Kommissionen
    und Reformer dann die ganze Zeit gemacht haben.
    Immerhin ist dieser Papst jetzt schon FÜNF JAHRE im Amt,
    und immer noch dieser Chaosladen.

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  4. Wenn man sieht, wie kräftig der Vatikan investiert,
    so z.B. in teure Videos und in eine Fernsehtechnik,
    für die die Empfangsgeräte noch gar nicht geeignet sind,
    dann weiß man; da wird nicht gekleckert, sondern da wird
    so richtig geklotzt.
    Und auch der Papst selbst lässt es sich mit enormen Zusatz-
    kosten im vornehmen Gästehaus gutgehen, während seine große
    Dienstwohnung sei fünf Jahren (!) leersteht!

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  5. Kein Wunder, dass ein einzelner Mensch wie Papst Franziskus machtlos gegen diese Räuberhöhle ist, die luxusversessene hohe geistliche Herren aus dem Vatikan gemacht haben.

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  6. Schnappatmung und Unterstellungen bringen uns nicht weiter.
    Ob es klug vom Redakteur war, quasi hintenrum zum "Aufschrei"
    aufzufordern, lasse ich mal dahingestellt sein.
    Jeder kehre vor seiner eigenen Türe, gerade jetzt in der
    Fastenzeit.

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