Montag, 12. Februar 2018

Weihbischof Laun gibt Kardinal Marx Contra: "Man kann Homo-Verbindung nicht segnen!"

Bei "kath.net" findet man heute einen langen Artikel des im vorigen Herbst mit 75 Jahren zurückgetretenen Salzburger Weihbischofs Andreas Laun.
Da man die Themenkreise kennt, für die "kath.net" Bischof Laun sprechen lässt, ist es keine Überraschung: Er gibt Kardinal Marx mächtig Contra, der ohne nähere Erklärung, wie das gehen könnte, kürzlich für die kirchliche Segnung von Homo-Paaren plädiert hat, in "Ausnahmefällen", versteht sich...

Man dürfe weder die Mafia segnen
noch eine sündhafte Verbindung, erklärt Bischof Laun...
---> HIER !

Weihbischof Laun war mehrfach heftig in Kritik geraten und sogar an-
gezeigt worden, doch die Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt;
man schaue ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Weihbischof Laun ist ein wichtiger Mahner,
    auch in der Lebensrechtsfrage,
    aber eben durch Einseitigkeiten auch ein umstrittener Bischof!
    Der Papst hat sein Rücktrittsersuchen im Herbst
    sehr zügig angenommen...

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  2. Ich bin einigermaßen erstaunt, wie differenziert der
    "Kreuzknappe" seinen Lesern Weihbischof Laun präsentiert,
    der doch immerhin eine der Ikonen der Tradis ist.
    Kompliment, da kann einer über den eigenen Tellerrand schauen!

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    1. Ja, das spricht eindeutig für den Kreuzknappen. Einer der (seltenen) Tradis, die nicht nur viel Humor haben, sondern sich auch mal neben sich stellen können! Laun ist einfach zu umstritten, als dass man da in blinder Gefolgschaft à la kath.net machen könnte.

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  3. Die Anzeige gegen Weihbischof Laun ist Ausdrucks derselben dämonischen Gesinnung, die sich auch in den Angriffen gegen alle anderen Katholiken manifestiert, die nicht bereit sind, den Primat des Zeitgeistes über die Katholische Kirche anzuerkennen.

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    1. Klaro. Andersdenkende müssen "dämonisch gesinnt" sein. Die gute alte UdSSR lässt grüßen, da hat man Dissidenten auch kurzerhand in psychiatrischen Anstalten verschwinden lassen, weil natürlich geisteskrank sein musste, wer den in sich logischen und absolut schlüssigen "wissenschaftlichen Marxismus-Leninismus" hinterfragte.

      Was einmal mehr zeigt, wie groß die Schnittmenge zwischen Rechts- und Linksextremen ist.

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    2. @Arminius:
      Was ist denn "der" Zeitgeist? Wie definieren Sie den?

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    3. Ist doch klar: Alles, was irgendwie "linksgrün" ist, ist "der Zeitgeist".

      Alles, was irgendwie rechts ist, ist der christliche Geist!

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    4. Das mag in diesem Blog, oder in der sog. Blogozoese "klar" sein.
      In der Mitte und Breite der katholische Kirche ist das alles andere als klar. Gottseidank!

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  4. Mir wäre Bischof Laun jedenfalls lieber
    als mein Ortsbischof als dieser kräftig gebaute
    Kardinal aus München...

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    1. Ja, ich hätte auch viel lieber einen Bischof, der praktizierende Homosexuelle mit einem KZ und mit schrecklichen Waffensystemen vergleicht, als diesen fülligen weichgespülten Zeitgeist-Kardinal aus München.

      (Ironiemodus aus!)

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    2. Der Beobachter schreibt mal wieder wirres Zeug.
      Nirgendwo hat Weihbischof Laun Homos mit einem
      KZ verglichen.
      Sie verdrehen ihm die Worte im Mund.
      Bei Ihrer nächsten Beichte sollten Sie daran denken.

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    3. Ich würde eher sagen, dass für Bischof Laun eine dringende Beichte angesagt ist...

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  5. Doch, werte "Rosenkranzmutti", eben das hat Seine Exzellenz getan. Ich habe nicht geschrieben, dass er "Homos" (schon dieser Ausdruck ist abwertend gemeint) mit einem KZ verglichen hat, sondern "praktizierende Homosexuelle". Also die, die von ihrer "Todsünde" nicht lassen.

    Das Originalzitat, gut nachzulesen im Netz, lautet wie folgt:
    "Aber jetzt zur Frage von Kardinal Marx und nicht wenigen Priestern. Die Antwort ist einfach: Den Segen Gottes kann man für Sünder, aber nicht für die Sünde erbitten. Also könnte man kein Bordell einweihen, kein KZ oder Waffen segnen, die nicht ausschließlich zur Jagd oder zur legitimen Verteidigung bestimmt sind. Darum ist klar, man darf auch nicht eine Verbindung segnen, die sündhaft ist, nicht die Mafia, keinen Segen für Vereinigungen oder Einrichtungen geben, die Abtreibung fördern und durchführen oder glaubensfeindliche Ideologien verbreiten."

    Der Vergleich einer "Verbindung" zweier Menschen gleichen Geschlechts mit einem KZ, mit einem Bordell, mit Waffen und der Mafia geht zumindest in die Nähe des Tatbestandes der Volksverhetzung. Vielleicht gibt es diesen im österreichischen Recht nicht.

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  6. "Beobachter",
    Sie schreiben aber nun wirklich juristischen Unsinn!

    "Segen heißt immer, dass etwas gedeihen soll", erklärte Laun. Segnenswert erscheinen Laun Autos, Tiere und Fabrikshallen. Homosexuelle Verbindungen kommen ihm dabei nicht in den Sinn. Als Beispiele für eine unmögliche Segnung nennt er unter anderem KZ, Waffen, Bordelle, die Mafia, Abtreibungseinrichtungen, Antisemitismus und anderes "rassenfeindliches Denken" und die "Verbindung homosexueller Männer oder lesbischer Frauen".
    - so das Zitat laut "kurier"
    https://kurier.at/chronik/oesterreich/weihbischof-laun-kein-segen-fuer-homosexualitaet-kz-und-mafia/310.654.335

    Jeder, der lesen kann, erkennt sofort,
    dass es sich hier um eine AUFZÄHLUNG von Punkten handelt,
    die eine Segnung nicht rechtfertigen.
    Sie könnten genauso behaupten, Weihbischof Laun habe
    Homos mit der Mafia verglichen.
    Man muss schon genau lesen!

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    1. Er HAT auch (wohlgemerkt: praktizierende!) Homosexuelle mit der Mafia verglichen. Der gemeinsame Vergleichspunkt dieser "Auzählung" ist eben, dass alles schwere Sünden (Todsünden?) sind, die unmöglich gesegnet werden dürfen.

      Wie immer man über praktizierende Homosexuelle denkt, ob man sie als schlimme Sünder qualifiziert oder nicht - aber dass die "Argumentation" dieses Bischofs ein No go ist, darüber sollte es eigentlich keine zwei Meinungen geben.

      (Inzwischen kann man auch lesen, dass der Rest der österreichischen Bischöfe mehr als sauer ist über diese Wortmeldung des Bischofs Laun.)

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  7. Zwar ist der offizielle Katechismus der kath. Kirche unerbittlich, was die Be- bzw. Verurteilung "praktizierter Homosexualität" als schwere Sünde betrifft. Zugleich aber sagt er sehr klar, dass man homosexuellen Menschen, und zwar egal ob sie "praktizieren" oder "keusch" leben, "mit Takt und Einfühlung" begegnen soll.

    Dagegen hat WB Laun, ob er nun "dogmatisch sauber" oder etwas schikllernd argumentiert (das bleibe mal dahingestellt), allerdings gröblich verstoßen mit seinen Vergleichspunkten. JEDER homosexuelle Mensch muss sich dadurch einmal mehr von der Kirche diskriminiert fühlen.

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  8. Ich gehe davon aus, dass Bischof Laun diese schlimme Entgleisung in einigen Tagen ähnlich leid tun wird wie Sigmar Gabriel sein übles Nachtreten gegen Martin Schulz.

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  9. Heute bei "kath.net":
    Weihbischof Laun stellt klar - ich missachte keinen Homo!

    http://www.kath.net/news/62741

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    1. ...dann bitte aber auch Klartext von
      Kardinal Schönborn hinzufügen,
      der die Ausdrucksweise Launs als "gänzlich unangemessen"
      bezeichnet hat:
      https://www.katholisch.at/aktuelles/2018/02/13/kardinal-kz-vergleich-von-laun-ist-inakzeptabel

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    2. kath.net berichtet über Kardinal Schönborns Kommentar wohlweislich nicht.

      So viel zur journalistischen Redlichkeit dieses "katholischen Nachrichtenportals".

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    3. Ob die "lieben Mitglieder der LGBT Community" von solchen Zeilen erreicht werden? Man darf skeptisch sein. Letztlich ist es weniger eine Entschuldigung als eine, diesmal immerhin in der Sprache annehmbare Apologie von dem, was er gestern geschrieben hat. Aber immerhin. Ein Bekannter aus Salzburg berichtete mir, dass Laun wohl unter starken innerkirchlichen Druck geraten war, eine öffentliche Aussage des Bedauerns nachzuschieben.

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  10. Wie kommt es eigentlich,
    dass Homosexuelle so leicht beleidigt sind
    und Kritik nicht vertragen können?

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    1. Für Frau Wagner sind Menschen, die verletzt sind, wenn ihr Tun mit dem Tun von KZ-Betreibern verglichen wird, also Mimosen.

      Wenn das die "katholische Sicht" auf homosexuelle Menschen sein sollte, dann braucht sich wirklich niemand über den totalen Ansehens- und Bedeutungsverlust der Kirche bei uns zu wundern.

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  11. Homosexuelle Handlungen sind himmelschreiende Todsünden. Wer in einer solchen Todsünde stirbt, d.h. ohne diese Todsünde bereut zu haben, kann nicht in den Himmel kommen, sondern wird für immer verloren sein.
    Jeder, der das bestreitet, auch wenn er sich Bischof nennt, kann keine Gemeinschaft mit Christus haben.
    Das ist und bleibt katholische Lehre!!!

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    1. Ich bitte um detaillierte Belege!

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    2. Semper Catholicus13. Februar 2018 um 22:51

      Im Buch Leviticus (3. Mose) heißt es Klipp und klar, dass die "Sünde Sodoms", also die Hs., dem Herrn ein Gräuel ist, welches zum Himmel schreit. Und was das biblische Gesetz als Konsequenz Vorsicht, steht auch klar da...

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    3. Catholicus:
      dann sagen Sie's doch nicht nur so genussvoll anmurmelnd, sondern "klipp und klar":

      Ddas biblische Heiligkeitsgesetz in Leviticus sieht in der Tat vor, dass Homosexuelle mit dem Tode bestraft werden müssen.

      Dann wissen immerhin alle, was hs. Menschen erwartet, wenn Traditionalisten irgendwann mal einen "katholischen Staat" errichten. Der kath. Bischof Vitus Huonder hat vor wenigen Jahren beim Fuldaer Kongress "Freude am Glauben" immerhin explizit an dieses biblische Gebot erinnert...

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  12. Nicht nur Kardinal Schönborn, auch der Erzbischof von Salzburg, Lackner, distanziert sich klar:

    "Es ist und bleibt unverständlich, wie man systematische Verbrechen gegen die Menschheit in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit gleichgeschlechtlichen Lebensformen bringen kann."


    Und weiter in der betr. Meldung:
    "So der Erzbischof, der darauf hinwies, dass er das Gespräch mit Weihbischof Laun gesucht habe. Laun habe ihm gegenüber versichert, die Menschen nicht verletzen zu wollen. 'Aber gerade so geschehen Verletzungen. Daher habe ich ihn ausdrücklich gebeten, sich für dieses undifferenzierte Nebeneinanderstellen zu entschuldigen', so Lackner.

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    1. @Ottaviani:
      Die theologische Bildung dieses hochwürdigen Herrn Erzbischof scheint, wie bei so vielen Bischöfen, dürftig zu sein. Nach der Lehre der Kirche ist widernatürliches Handeln, das gegen das unwandelbare Sittengesetz und Gottes Gebote und Schöpferwillen gerichtet ist, ein Verbrechen gegen die Menschheit. Das hat die Kirche immer gelehrt.

      WB Laun gebührt der Dank aller wirklich Gläubigen, dass er so mutig die unwandelbare Wahrheit verkündet und dafür Hinrichtungen der "öffentlichen Meinung" unerschrocken im Kauf nimmt
      Das kann nur, wer weiß, dass Gott und damit die Wahrheit auf seiner Seite sind.

      Gott segne und schütze Sie, Eure Exzellenz! Wir schauen in Deutschland wehmütig auf solche Hirten. Österreich, du hast es besser!

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    2. Es gehe "jedenfalls nicht an, den Wert gleichgeschlechtlicher Beziehungen in einem Atemzug mit der Mafia oder KZs zu nennen, wie dies leider gerade geschehen ist", erklärte der Wiener Erzbischof am Dienstag in einer Stellungnahme gegenüber Kathpress ...

      Laun ist hier das leichtere Opfer, weil ihn sowieso keiner für voll nimmt.
      Kardinal Cordes, der innerkirchlich viel mehr Macht besaß und über lange Zeit das gesamte Spektrum der "neuen geistlichen Bewegungen" unter seiner Kontrolle hatte, hat aber gerade erst ein paar Tage zuvor (und ebenfalls gegenüber kath.net) auch schon Homosexuelle mit der Mafia parallelisiert (und auch der Knappe hatte das aufgegriffen).

      Schönborns Verdikt trifft ihn also ganz genauso.

      Es ist gut, dass die homophobe Mannschaft sich durch sowas jetzt selber ins Aus schießt und die angebliche "Lehre" vom "hasse die Sünde und liebe den Sünder" als vorgeschobene Ausrede entlarvt, mit der bloß schwulenfeindliche Gefühle kaschiert werden.
      Augustin sprach über Häretiker, nicht Homosexuelle. Homosexualität ist nach aktueller kath. Lehre keine "Sünde". Das muss aber wohl noch in die Hirne einsickern, auch diejenigen der Großprälaten.

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    3. Ein Münchner auf Erden14. Februar 2018 um 04:57

      "Jorge" verbreitet mal wieder FAKENEWS:
      Homosexualität sei keine Sünde.
      Das ist so, als wenn er sagen würde:
      Trinken ist keine Sünde.
      So völlig pauschal verschleiert das aber das Problem.
      Jorge zur Lektüre empfohlen:
      http://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-franziskus-der-argentinier-1.1623961-2

      http://www.kath-info.de/homo.html

      https://stjosef.at/dokumente/kirche_und_homosexualitaet_moralhistorisch.htm

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    4. Wenn ich Kommentare wie den etwas weiter oben von "Tradidi" lese, wird mir schlecht.

      Der einzige Trost ist, dass diese Form des Katholizismus in Wahrheit ein fast sektiererisches Randphänomen ist, auch wenn man in vielen rechtsgerichteten Internet-Blogs den Eindruck gewinnen könnte, diese Leute beherrschten die Kirche.

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    5. Die aktuelle Lehre der kath. Kirche zur Bewertung der Hs. wurde ja nun von Kdl. Schönborn höchstpersönlich (und in enger Abstimmung mit Kdl. Ratzinger) verfasst und in den KKK geschrieben.
      Weder die idiotische Einlassung @Tradidis (die "theologische Bildung" des Kdls. in Frage stellend) noch der Einwurf des @Müncheners kommen dagegen an.

      Selbstverständlich ist Homosexualität als solche und unabhängig von der Art, wie mann sie auslebt (Frauen sind da sowieso nicht betroffen), nach kath. Auffassung der Gegenwart keine "Sünde" (sondern allenfalls ein "Defekt" oder eine Ordnungswidrigkeit).

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    6. Es spricht für sich,
      dass "Jorge" Leser anderer Meinung gleich
      als "IDIOTEN" beschimpft.
      Das hilft bei der Einschätzung der Katholizität
      und bei der Einschätzung seines Geisteszustandes.

      Sachlich hat er nichts zu bieten,
      da versucht er es mit übelsten Beleidigungen.

      https://www.wochenblatt.de/news-stream/regensburg/artikel/97068/kardinal-mueller-homosexualitaet-ist-widernatuerlich-und-suende

      http://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-franziskus-der-argentinier-1.1623961-2

      https://www.youtube.com/watch?v=gk883jPZ3h0

      http://www.eaec-de.org/Homosexualitaet2.html

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    7. @Jorge: Sind "Lesben" etwa keine Homosexuelle???

      Die "Sünde Sodoms" bleibt keineswegs auf den Mann beschränkt. Lesbische Frauen, wenn sie nicht enthaltsam bleiben, schreien genauso zum Himmel.

      Auch wenn Männer dies gerne verniedlichen. Das sind die wirklichen "Machos"!

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    8. zu JORGE um 10.50 Uhr:
      Soso, Frauen sind also von Homosexualität nicht
      betroffen.
      Darf ich fragen, von wo aus Sie schreiben?

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    9. Jorge meint wahrscheinlich, dass der "eheliche Akt" nach kirchlicher Lehre ja prinzipiell auf die Fortplanzung "hingeordnet" sein muss. Männer, die es miteinander treiben, vergeuden das für die Fortpflanzung unabdingbare Sperma, was (wie die Masturbation) katholischerseits eine schwere Sünde ist.

      Bei Frauen, wenn die es miteinander treiben, passiert das nicht. Insofern ist das möglicherweise (bin kein Theologe) zumindest als weniger sündhaft zu bewerten.

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    10. Dieser "Thread" gerät immer mehr zur Realsatire.
      Aber sehr erheiternd mitzulesen. :-)

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    11. Was es nicht alles gibt!14. Februar 2018 um 17:03

      Ich "treibe" es, angeregt durch den Leser "Damasus" jetzt mal mit meiner Gattin.

      Also alles im grünen gut katholischen Bereich. :-)

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    12. @Damasus II., bin auch kein Theologe, eine solche Herleitung ist mir aber dennoch viel zu verkrampft.

      Es ist viel einfacher und bedarf keiner solchen Denkverrenkungen. Von weiblicher Hs. ist in Bibel und kirchl. Tradition schlicht nirgends auch nur andeutungsweise die Rede. Sowas gab es in den Augen der Kirchenleute gar nicht, von daher gibt es dafür auch bis heute keinerlei Regeln außer den allgemeinen Anstandsregeln. Und Frauen, die zu zweit auftreten und sich nicht mit Männern einlassen, waren in den Augen der kirchlichen Moralaufsicht eigtl. immer anständig.

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    13. Heißt das, dass dann z.B. zwei Frauen, die, wie das inzwischen ja rechtlich erlaubt ist, einander geheiratet haben, also öffentlich ein Paar sind, die Kommunion empfangen düfen?

      Kann ich mir nicht vorstellen.

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    14. Na, wer sollte es ihnen denn verbieten?

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    15. Na, die Kirche natürlich. Weil sie durch ihre Unzucht nicht im Stand der Gnade sind.

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  13. Weihbischof Laun hat die falschen Worte gefunden,
    aber in der Sache hat er natürlich recht:
    DIE AUSGELEBTE HOMOSEXUALITÄT IST EINE SCHWERE SÜNDE !
    Da ist sogar Papst Franziskus seiner Meinung!

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-franziskus-der-argentinier-1.1623961-2

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    1. Papst Franziskus ist bez. der Homosexualität vor allem dieser berühmten Meinung: "Wer bin ich, hier zu urteilen?!"

      Eine Aussage, die die (ver)urteilsbesessenen Traditionalisten bis heute zutiefst empört.

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    2. Davon steht in dem verlinkten Artikel nichts.

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  14. Laun scheint sich unter enormem innerbischöflichen Druck gebracht zu haben. Heute erscheint auf seiner Hauspostille schon wieder ein Text von ihm zum "Unterleibsthema", diesmal für seine Verhältnise äußerst zurückgenommen im Ton und um Differenziertheit bemüht, das kennt man gar nicht von ihm. Sogar die Sünde des "katholischen Rigorismus" hat er wortreich analysiert, vermutlich zum ersten Mal...

    http://www.kath.net/news/62727

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  15. Ist eigentlich was bekannt über nähere Verbindungen zwischen Laun und dem Opus Dei?
    Nahelegen würde es sich bei dem beiderseitigen Moral-Rigorismus ja.

    Jorge, übernehmen Sie! :-)

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    1. Natürlich ist das bekannt.
      Wbf. Laun hat mit Gudrun Kugler die "Heiratsplattform" kathtreff.org gegründet.
      https://www.news.at/a/wien-wahl-katholiken-kugler
      Kugler hat dann bekanntlich den eh. Opus-Dei-Chef von Österreich geheiratet, der deswegen allerdings austreten musste, aber immer noch auf kath.net schreibt, z.B. über den Valentinstag.
      http://www.kath.net/news/62584

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