Freitag, 20. April 2018

Empfehlung für Samstag, 21. April: Nehmen Sie doch mal am "Tag der offenen Klöster" teil!

Die Vielfalt der klösterlichen Gemeinschaften ist faszinie-
rend, und ebenso interessant
ist es, am zum zweiten Mal stattfindenden "Tag der offenen Tür" eine oder meh-
rere Ordensgemeinschaften mal ganz persönlich kennenzuler-
nen, durch einen Besuch direkt vor Ort.
Am morgigen Samstag (21. April) stehen dafür mehr als 230 (!) Klöster und Ordensniederlassungen bereit; in der verlinkten Landkarte können Sie ganz gezielt für Ihren regionalen Bereich auf die Suche gehen.

Und nicht zu vergessen:  Das ist auch was für die ganze Familie und auch für pfarrliche Jugendgruppen, Ministrantengruppen usw.
Wir sollten nicht über zu wenig Ordensnachwuchs jammern, sondern über die Möglichkeiten informieren.

Und ein Gebet und ein Danke schaden auch nicht!
Man schaue --> HIER und Video HIER und YouTube-Liste HIER !

In Würzburg flog er wegen KZ-Witzen aus dem Priesterseminar: Jetzt wird der reumütige Kandidat in Eichstätt geweiht!

Darf ein Priesteramtskandiat nach einem Skandal eine zweite Chance bekommen? Oder ist das gut fünf Jahre zurücklie-
gende krasse Fehlverhalten in jedem Falle ein triftiger Ausschlussgrund als Priester?
Darüber gehen die Meinungen aus-
einander, und der Präsident des Zentral-
rats der Juden ist immer noch sehr er-
bost über die Entscheidung des Eich-
stätter Bischofs, den Kandidaten am morgigen Samstag zum Priester zu weihen.
Nach der Diakonweihe hatte es 2017
ein Treffen zwischem dem Vertreter
der jüdischen Gemeinden und Bischof Hanke gegeben, der ihm erklärt hat, nach ausführlichen Gesprächen mit
dem Betroffenen zu der sicheren Überzeugung gekommen zu sein, dass dieser sich definitiv geändert hat und seine KZ-Witze aufrichtig bereut,
die der Kandidat quasi als jugendliche Dummheit bezeichnete.

Ist die Änderung der Gesinnung glaubwürdig oder nicht? -
Oder anders rum: Gelten Verzeihung und Barmherzigkeit nicht für Priesteramtskandidaten?
Bischof Hanke jedenfalls sieht es so, dass die zweite Chance in diesem Falle berechtigt ist; die Kirche weihe "doch keine Heiligen"...

Gibt es Meinungen dazu?
Man schaue --> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Unerhört! - AfD ist gegen Christenverfolgung!

Wenn's mal wieder spät wird im Bundestag: Gestern Abend diskutierte man aufgeregt im Plenum über einen Antrag der AfD-Fraktion, die Verfolgung oder Diskri-
minierung von Christen mit Sanktionen zu belegen
. So solle man z.B. die Auszah-
lung von Entwicklungshilfe in solche Länder streichen, die Christen verfolgen und außerdem spezielle Flüchtlingskontingente (Antragstext ---> HIER !) für verfolgte Christen einrichten.
Das war den anderen Fraktionen denn doch zu arg: Der Hauptvorwurf gegen die AfD lautete, diese wolle das Thema doch nur hochspielen, um Stimmung gegen Muslime zu machen und um sich als vermeintlicher Retter des Christentums aufzuführen. Es gelte, die Menschenrechte aller
zu verteidigen und nicht nur diejenige von bestimmten Gruppierungen. Außerdem würden in den entsprechenden problematischen Ländern oft auch andere Religionsgemeinschaften unterdrückt und nicht nur die Christen.
Jedenfalls wurde es laut und emotional im Bundestag, was nicht allzu oft vorkommt. Die Provokation hat funktioniert, und nun ist das Thema erst mal vom Tisch. 

Vielleicht lässt sich irgendwann mal mit mehr Sachlichkeit darüber reden? Oder wie könnte man sich des Themas Christenverfolgung in
der Politik mal intensiver annehmen?

Man schaue ---> HIER und HIER und AfD-Redebeitrag HIER ! 

Liebe Leser, wenn Sie ergänzend zum Thema gute Linktipps haben - Bitte her damit! 

Bomben und Giftgas in Syrien: Was ist die Wahrheit, und was sind bloß Fake-News?

Das hier könnte ein Artikel werden,
mit dem ich mich mal wieder bei einigen Lesern sehr unbeliebt mache.                             Ich leiste mir den Luxus, politisch nicht korrekt zu sein und muss nicht aus Angst sämtliche Fettnäpfchen weiträumig umgehen. Wer den Text sachlich kritisieren will, ist aber herzlich dazu eingeladen!

Wenn man hierzulande Fernsehsendungen schaut, die sich mit dem Krieg in Syrien be-
fassen, dann erlebt man oft (so wie gestern Abend bei unserer Verteidigungsministerin ---> HIER !), dass so getan wird, als sei es doch sonnenklar und millionenfach be-
wiesen, wer da der Übeltäter ist, der die Leute rücksichtslos mordet und auch vor Giftgas überhaupt nicht zurückschreckt. 

Ist es wirklich so simpel, wie man uns das beibringen will -
sind es immer der böse Assad und die bösen Russen - und auf der anderen Seite der edle, gute Westen?

Ich  kenne die Wahrheit nicht, aber ich lese die Informationen aufmerk-
sam und ich frage mich, ob wirklich immer alles stimmt, was unsere Mainstream-Medien verkünden, oder ob es auch eine denkbare Mög-
lichkeit ist
, dass manche "Tatsache" in Wirklichkeit (noch) gar nicht bewiesen ist?!

Einfach mal ein paar Denkanregungen, ohne dass ich mich inhalt-
lich mit den Verlinkungen einverstanden erkläre - aber wie gesagt, Fra-
gen sollten erlaubt sein
, ob nicht auch westliche Medien manchmal "Fakenews" verbreiten...

Und unbestritten: Die Russen haben so ihre eigene Vorstellung darüber, was in Syrien die Wahrheit ist...
Zum Nachdenken ---> HIER (!) und HIER und HIER und HIER
und HIER und HIER und HIER  !

Image-Werbung: Wenn du so richtig Spaß haben willst, geh' ins Kloster!

Diesen Samstag (21. April) ist wieder einmal der empfehlens-
werte "Tag der offenen Klöster".
Darüber gibt's nachher noch einen Extra-Artikel, aber jetzt schon mal vorab der Hin-
weis, dass es einen Hang dazu gab und gibt, das Klosterleben für die interessierte Öffent-
lichkeit als locker-leicht und lustig darzustellen; im Jahr 2014 gab's dazu sogar ein "Image-Video" mit herumalbernden Schwestern, das den Vorgesetzten dann aber selbst so peinlich war, dass man es nachträglich löschen ließ... ---> HIER !

Keine Frage, im Kloster kann es durchaus mal lustig zugehen, und das hat einen möglichen Grund ja schon darin, dass die Klosterleute durch ihre lebenslange Verpflichtung auf eine besondere Art frei sind, für Gott und die Mitmenschen. Da darf man fröhlich sein... ---> HIER !
Es hat sich so ergeben, dass wir als Familie vor Jahren viele Kontakte zu indischen Ordensschwestern hatten, für die wir dann öfters Dinge erledig-
ten. Sie "revanchierten" sich ab und zu mit Essenseinladungen, die wir
mit ihnen in der Klausur einnehmen durften. Ich habe selten Mahlzeiten erlebt, bei denen so viel gekichert und gelacht wurde...

Aber bitte übertreibt es nicht mit der "lustigen" Werbung - die katholische Kirche muss die Waschmittel-Reklame nicht nachmachen,
und wir sollten Interessenten nicht täuschen!

Trierer Bischof Ackermann: Kommunion-Anfrage der sieben Bischöfe ist ein "negatives Zeichen" und macht Wertschätzung "kaputt"!

Es ist ihm gar nicht recht, dass seine bischöflichen Mitbrüder von Rom Klarheit haben wollen - worauf sogar Papst Franziskus reagiert hat mit "dem Wunsch", wie die DBK es vornehm formuliert, dass Kardinal Marx in Rom zum Gespräch erscheint. Doch Bischof Ackermann ist offenbar verärgert über Bischöfe, die es genau wissen wollen und die auch die Weltkirche mit ihrer Anfrage im Blick haben.
Bischof Ackermann sorgt sich dagegen nur, wie das denn bei konfessionsverschiedenen Paaren ankommt, die zur Kommunion gehen wollen. "Diese Diskussion (!) ist eine unselige Geschichte, da sie das Zeichen der Wertschätzung, das wir Bischöfe mit der geplanten Hand-
reichung geben wollten, kaputt macht"
, erklärte er in einer Gesprächs-
runde vor ein paar Ehepaaren, wie das Bistum Trier auf seiner Homepage meldet.
Es geht weiter mit seiner einseitigen Einschätzung: Das Schreiben nach Rom sei ein "negatives Zeichen", dass sich die Bischöfe nicht einig seien. - Offenbar hat Bischof Ackermann das Anliegen seiner Kollegen überhaupt nicht verstanden, oder aber er will es nicht verstehen.
Ob allerdings die "unselige Geschichte" dadurch besser wird, dass jetzt
dem jeweils andersdenkenden Bischof gleich nur  Übles unterstellt wird, bezweifle ich...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und ergän-
zend zu Bischof Ackermann
HIER und HIER und HIER und HIER !

Donnerstag, 19. April 2018

Umstrittenes Kommunion-Dokument: Papst Franziskus bittet Kardinal Marx zum Gespräch!

So, nun ist es also raus: Ausgerechnet in der kurzen Zeit, in der ich mit meinen Lieben in einer tollen Eisdiele in einem Nachbarort mein "Tartufo nero" (---> HIER !) schleckte, passiert digital was Wichtiges: Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, gibt offiziell auf der Seite der DBK zu:
Ja, es gibt erheblichen Gesprächsbedarf wegen der von der Mehrheit der deutschen Bischöfe abgesegneten pastoralen Handreichung zum Kommunion-
empfang für Nichtkatholiken. - Ferner erklärt Kopp, dass Kardinal Marx als DBK-Vorsitzender eine Nachricht von Papst Franziskus bekom-
men hat;
ihn habe "der Wunsch des Heiligen Vaters erreicht", ein Ge-
spräch in Rom zu führen.
Das ahnte heute früh schon das Kölner "domradio", und man vermutet auch, dass Kardinal Woelki ebenfalls an dieser ganz speziellen Gesprächs-
runde in Rom teilnehmen soll.

Und zum Schluss noch der kleine Seitenhieb auf "kath.net": Kopp er-
klärt: "Meldungen, wonach die Handreichungen im Vatikan... abgelehnt worden seien, sind falsch."

Man lese bei der DBK ---> HIER !
Jetzt bin ich bloß mal gespannt, wie lange Journalist Joachim Frank braucht, um sich von diesem Schrecken zu erholen. Wir erinnern uns, wie heftig er einseitig gegen Kardinal Woelki zu Felde gezogen war... ---> HIER und HIER !
Immerhin ist jetzt sogar ganz offiziell klar, dass auch der Vatikan der Meinung ist, dass das DBK-Dokument so brisant ist, dass dringender Gesprächsbedarf auf höchster Ebene besteht...

Papst Franziskus geht's heute geradezu blendend. Dieses Foto beweist es!


Es ist immer interessant, wenn man
Fotos ausgraben kann, deren Zeit-
punkt einige Jährchen zurückliegt.
Solche gibt's auch von Papst Franziskus.
Als ich das Foto von 1992 sah, als er Weihbischof von Buenos Aires wurde,
habe ich mich wegen seiner Gesundheit etwas erschreckt.
Da schaut er heute doch wesentlich
besser aus, geradezu blendend, oder...?
Bitte ---> KLICKEN !

Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) will in jeder Behörde ein KREUZ aufhängen lassen!

In Bayern sind am 14. Oktober Landtagswahlen, und da wird es für die CSU schon etwas spannend, nachdem man bei der Bundestagswahl 2017 Stimmen eingebüsst (---> HIER !) und bereits bei der Landtagswahl 2013 die absolute Mehrheit verloren (-> HIER !) hatte, sicher nicht zuletzt auch durch die AfD, die 2017 in Bayern 10,5 % erreichte. - Der neue Ministerpräsident Söder zeigt in vielen Bereichen "harte Kante", sicher auch, um die AfD zu dämpfen
und die absolute Mehrheit wieder anzupeilen.
In der gestrigen Regierungserklärung setzte er dementsprechend "starke" Signale ---> HIER und HIER, wozu auch sicher die Ankündi-
gung
gehört, in jeder bayerischen Behörde ein Kreuz aufhängen zu wollen. ---> HIER !

Predigt und Linktipps zum 4. Sonntag der Osterzeit B --- 22.4.2018

Kurz und bündig:
Die detaillierten Linktipps zum direkten Anklicken finden Sie wie gewohnt auf der Fortsetzungsseite  ----->> HIER !
.
Die Predigtgedanken zum Download gibt es wie immer schon hier auf der Hauptseite:

Die PDF-Datei finden Sie weiter unten bei "YUMPU" !
:

Predigt-Dateien herunterladen?
Dafür gibt's...

-- die WORD-Datei >> HIER!
-- die Ambo-Version >> HIER !
... und die Kurzfassung >> HIER ! :
..

(Im NOTFALL, wenn das nicht klappt, schicke ich Ihnen alle vier Datei-Versionen als "Gesamtpaket" gerne per E-Mail zu.)
.
Die nachfolgende Umblätter-Datei von  "YUMPU"  kann übrigens auch ausgedruckt und als pdf-Datei gespeichert werden (in der Abbildung die Symbole unten beachten)!


>

Unfassbar: Beim Theater in Konstanz am 20. April freier Eintritt für HAKENKREUZ-Träger!

      Hinweis:   Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit ist heute Nachmittag online!
.
Als "geschmacklos, bizarr und nicht akzeptabel" bezeichnet die Deutsch-Israelische Gesell-
schaft das Vorhaben des Thea-
ters in Konstanz, anlässlich der Premiere der Satire "Mein Kampf" solchen Leuten freien Eintritt zu gewähren, die mit einer Hakenkreuz-Armbinde erscheinen. Inzwischen hagelt es Proteste - und eine Entschuldigung... ---> HIER !

Wir sind bei den zumeist unerfreulichen Fundsachen des Tages, und da passt leider das in Berlin Geschehene dazu: Weil sie die jüdische Kopfbedeckung "Kippa" trugen, wurden zwei Männer angegriffen.
Es sollte nur ein Experiment sein, erklärte einer nachher; er sei gar kein Jude...  ---> HIER und HIER !

Wenn in Brandenburg heute Landtagswahlen wären, dann bekäme die AfD 22 Prozent, meint eine Umfrage ---> HIER !
Deutsche Papiere sind für einreisende Flüchtlinge sehr attraktiv. Man kann sie offenbar kaufen - von anderen Flüchtlingen. ---> HIER !

... und zum Schluss:  Ein Foto aus einer Abtreibungsklinik in Rio, und weil sowas "sensibel" ist, kann man das Bild nur sehen, wenn man unter dem einleitenden Text auf "anzeigen" klickt. - Sowas soll schließlich nicht jeder sehen!  ---> HIER ! 

UPDATE: Lehnt der Papst das Kommunion-Dokument der DBK wirklich ab?

Das war ja ein echter Knaller gestern, als "kath.net" gehört haben wollte, der Vatikan habe die pastorale Handrseichung der deutschen Bischofs-Mehrheit mit ausdrücklicher Zustimmung des Papstes abgeschmettert ---> HIER !
Der Nebel lichtet sich diesbezüglich nur sehr, sehr langsam, weil die wirklichen Insider sich noch bedeckt halten, und auch "katholisch.de" hielt sich bislang zurück.
Das Kölner "domradio" hingegen hält ganz aktuell recht interessante neue Informationen bereit, die im Grunde zeigen, was man vermuten konnte: Ganz so einfach wird es nicht sein, denn der Vatikan ist klug und will dafür sorgen, dass alle Bischöfe in Deutschland das Gesicht wah-
ren und sich irgendwie arrangieren können, und wir Normalsterblichen müssen uns noch etwas in Geduld üben...

Man lese beim Kölner "domradio" ---> HIER !

Nichts gelernt? - ... und wieder jede Menge Politiker als Redner beim Katholikentag...!

Beim letzten Katholikentag in Leipzig sah es so aus, dass die Hallen z.T. nur zur Hälfte mit Zuhörern gefüllt waren, wenn Politiker dort ihre Reden schwangen. Das fiel überall auf, sogar beim ZdK selbst, und man merkte selbstkritisch an, dass man über dieses Polit-Konzept doch nachdenken müsse, da es ganz offensichtlich schlecht angenommen wurde. Sogar Kar-
dinal Lehmann befand angesichts derart leerer Hallen, "man wird das sorgfältig untersuchen müssen".

Doch Leipzig ist lange her, und so wird es auch diesmal so sein, dass die Polit-Prominenz sich und die Politik ihrer Partei vor den Katholikentags-
teilnehmern präsentieren darf. - Mich würde nur mal interessieren, ob die Politiker dafür Geld vom ZdK bekommen - und wenn ja, wie viel das ist.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Mittwoch, 18. April 2018

Zeitung regt sich auf, weil in der Betzdorfer Kirche der Priestersitz jetzt richtig steht!

Betzdorf an der Sieg
(---> HIER !) im Norden von Rheinland-Pfalz (Bistum Trier) ist geschichtlich als Eisenbah-
ner-Städtchen bekannt. Heutzutage kann man aller-
dings dort auch bekannt werden, wenn man als katholischer Pfarrer korrekt handelt:
Eine örtliche Zeitung gab nämlich kürzlich regelrechten Schnappatmungsalarm, weil der Pfarrer von St. Ignatius es gewagt hatte, die Position des Priestersitzes im Altarraum endlich an die geltenden Richtlinien der Kirche anzupassen.
Diese besagen, dass der Priestersitz so auszurichten ist, dass der Leiter des Gottesdienstes sowohl auf den Tabernakel schauen kann als auch auf die mitfeiernde Gemeinde. - Wenn der Sitz jedoch so steht, dass der Priester dem Herrn des Hauses, also Jesus Christus im Tabernakel, den priesterlichen Allerwertesten zuwendet, dann ist das verwerflich und zu ändern.

So weit, so gut, und das leuchtet eigentlich auch fast jedem ein, aber eben nur fast jedem. Denn es gibt immer welche, die etwas zu meckern haben - und sei es auch eine Mitarbeiterin der Zeitung.
Etwas vereinfacht gesagt: Der Pfarrgemeinderat hat viele Rechte, und das ist auch gut so, jedoch die Entscheidung über spezielle liturgische Fragen und festgelegte Richtlinien der Gesamtkirche steht ihm nicht zu.
Man fragt sich als Außenstehender also, was wirklich hinter dieser Stimmungsmache gegen den dortigen Pastor steckt...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Im Pfarrbrief hat der angegriffene Pfarrer bereits dazu kurz erklärt,
dass der Artikel der Zeitung "übertrieben" ist und dass es eine Frage der Ehrfurcht ist, Christus nicht den Rücken zuzuwenden. Und dann weist er darauf hin, dass der ganze Presse-Aufreger darauf fußt, dass der Priester-
sitz um gerade mal einen Meter (!) verschoben wurde...

"kath.net" (möglicherweise) mit Sensation: Papst lehnt Kommunion-Text der DBK ab!

Ob's stimmt?
Vor wenigen Minuten meldete "kath.net" in einem relativ kurzen Artikel, dass man "aus gut informierten Vatikan-
quellen"
erfahren habe, dass
es nicht gut aussieht für die pastorale Handreichung zum Kommunionempfang, wie ihn die Mehrheit der deutschen Bischöfe vor wenigen Wochen beschlossen hat.
Man will ferner erfahren haben, dass das Papier an die DBK - sprich Kar-
dinal Marx
- zurückgeschickt worden sei, was wohl heißen soll: So geht das nicht, bitte überarbeitet das!  ---> HIER !

Wenn jemand was darüber weiß, wäre ich für einen Hinweis dankbar!

Bischof Oster - Das ständige Schwätzen vor der Hl. Messe - und die Kirchenkrise in Europa!

Bischof Stefan Oster schilderte 2016 in seinem Blog ein Erlebnis, das er bei einem Ferienauf-
enthalt in Italien hatte: Die entspannte Plauder-Atmosphäre war nicht nur draußen, sondern auch in der Kirche vor der Heiligen Messe der Normal-
zustand, und "man unterhält sich, bis der Pfarrer kommt". - Und als die Predigtlänge acht Minuten erreichte, wurden die Leute "sichtlich unruhig" und schüttelten sogar den Kopf deswegen...

Doch wer nun vermutet, der Bischof wolle die italienische Kirche durch den Kakao ziehen, der irrt. Ihm geht es anhand des Anschauungsbeispieles um Grundsätzliches: Sind sich die Gläubigen überhaupt noch bewusst, dass sie "dem Heiligen begegnen"? - Bereiten sie sich überhaupt noch innerlich auf die Mitfeier der Heiligen Messe vor?
Er wolle nicht anklagen, betont Bischof Oster, sondern sein sehr ausführlicher Artikel ist eine Zustandsbeschreibung und eine Anfrage - dieser Gottesdienstvollzug sei "für viele katholische Kirchen in Europa exemplarisch"
Und dann kommt er zum Hauptteil, zur Krise der Kirche in Europa, in Deutschland... - Leseempfehlung! ---> HIER !

Ein Foto beweist es: Papst Franziskus hat auch schon mal Probleme beim Küssen!

Papst Franziskus wäre sicher auch ein guter Opa geworden. Jedenfalls sieht man ihm an, dass er Kinder für ein großes Gottesgeschenk hält, und dementsprechend herzlich begrüßt er sie bei allen mög-
lichen Gelegenheiten, wie z.B. auch häufig vor den General-
audienzen. 
Ein Schnappschuss belegt aber, dass die Gegenseite manch-
mal doch noch etwas skeptisch ist, was das päpstliche Küsschen betrifft. - Schön ist das Foto trotzdem... ---> KLICKEN !

Fernsehen weiß es jetzt schon: Vatikan will verheiratete Männer als Gottesdienst-Leiter!

Da gibt es für die Fernsehfilm-Macher            nicht die geringsten Bedenken: Das ist offenbar jetzt schon so sicher wie das Amen in der Kirche, dass Papst Franziskus verheiratete Männer als Leiter von Gottesdiensten will.             So jedenfalls verkündet es
der Vorab-Text jetzt schon
mal für eine Sendung, die am kommenden Montag, 23. April, ganz spät um 23.30 Uhr von der ARD ausgestrahlt wird:
"Kirche ohne Priester?"
heißt der vielsagende Titel, und da erfährt man, was Rom uns Gläubigen offenbar bösartig verheimlicht, im Text
der Filmbeschreibung wörtlich, man zeige aus der Schweiz "Frauen am Altar" und "im Amazonasgebiet, in dem mit dem Segen aus Rom künftig verheiratete Männer die Gottesdienste leiten sollen" - der Priester kommt für die Fernseh-Experten demnach schon gar nicht mehr vor...  ---> HIER !

Ein Todesfall vor laufenden Kameras: Papst Franziskus und der weinende Junge in Rom...

Pater Hagenkord vom "Radio Vatikan Blog" bekommt auch irgendwie Bauchweh, wenn er die öffentliche Vermarktung solcher Bilder sieht: Die meisten von uns wissen, was ich meine: Beim Papstbesuch in einer Stadtrand-Pfarrei in Rom, in deren Hochhaus-Siedlungen es viele soziale Probleme gibt, wurden auch einige Kinder von der Veranstaltungs-"Regie" ausgewählt, damit sie dem Papst vor laufenden Kameras eine Frage stellen durften, schön einstudiert, wie sich das gehört.
Pater Hagenkord schreibt in seinem Blogbeitrag "Der Junge und der Papst", das sei zwar eine "fantastische Geschichte", aber er habe sich da-
für entschieden, das in der deutschsprachigen Ausgabe von "VATICAN NEWS" nicht zu erzählen; das sei ihm angesichts des Leids des Jungen doch "zu übergriffig" vorgekommen.
Der offensichtlich "traumatisierte" Junge sei  regelrecht vor die Kame-
ras "geschoben" worden
. Es ging immerhin um den kürzlichen Tod des Vaters dieses traurigen Jungen, und das "Vorführen von Trauma und Leid" hinterlasse bei ihm, Hagenkord, doch "einen schalen Beige-
schmack"
... ---> HIER !

Danke, Pater Hagenkord, für diese ehrlichen Worte!
Damit Sie noch besser im Bilde sind, liebe Leser, dazu noch ein paar Verlinkungen in Wort und Bild... ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Ganz klar: Das hat Papst Franziskus als Seelsorger wirklich gut gemacht! - Und dennoch geht es mir ähnlich wie Pater Hagenkord, wenn ich immer mal wieder solche ergreifenden Szenen bei Papstbesuchen sehe. Da frage ich mich auch: Muss das immer so hautnah präsentiert werden, die Kameras im Zentimeter-Abstand vom Leid?
Und zu gerne hätte ich gewusst, ob es bei dieser einen medial in Szene gesetzten Begegnung geblieben ist; also im Falle des so traurigen Jungen: Gibt es danach noch etwas, wenn die Kameras ihre Bilder im Kasten haben? Bekommt der Junge vom Vatikan oder von wem auch immer konkrete Hilfe, z.B. finanzielle und psychologische Betreuung?
Oder zieht die Presse-Karawane einfach weiter - bis zum nächsten Kamera-Ereignis mit Papst Franziskus?

Zeitung fragt nach Kommunion-Debatte: "Steht (Kardinal) Marx mit dem Rücken zur Wand?"

Eigentlich war Joachim Frank vom "Kölner Stadt-Anzeiger" schneller; am Montag verwies ich schon auf seinen Kriegsaus-
bruch in der Bischofskonferenz mit einem "tobenden Macht-
kampf"
bei den deutschen Bischöfen ---> HIER !

Nun hat der "Merkur" aus München das dankbare Thema in seiner journalistischen Brisanz erkannt - da lässt sich doch was draus machen: Wenn alle (!) bayerischen Bischöfe in einer wichtigen Sachfrage wie dem Kommunionempfang für Nichtkatholiken anders denken als Marx, dann kann das doch nur bedeuten, dass Marx "mit dem Rücken zur Wand" steht, was immer das bedeuten könnte.
Auch die schwammige Andeutung "Für Marx könnte es eng werden" ist nebulös und angesichts seiner körperlichen Dimensionen fast schon ein wenig komisch. - Der "Merkur" gibt auch schon dem Papst eine Richtung vor, was die (eventuelle) Beantwortung des Schreibens der sieben Bischöfe betrifft: "Weist er die Bischofskonferenz und deren Vorsitzenden Kardinal Marx zurecht?" -- Dazu kommentiere ich lediglich: Liebe Journalisten, euren Humor möchte ich haben...!   ---> HIER !