Donnerstag, 12. April 2018

Falls Sie für den Festgottesdienst an Pfingsten einen Altar-Tanz einstudieren wollen...

      Predigt und Linktipps zum 3. Sonntag der Osterzeit:  Heute Nachmittag online!
.
In diesem Blog gibt's des öfteren ganz handfeste, praktische Tipps.
Nicht alle davon werden Sie für sich und in Ihrem Wirkungsbereich auch umsetzen wollen.
Bei den beiden heutigen tänzerischen Anregungen könnte das durchaus auch so sein.
Sakraler Tanz oder Kirchentanz ist dabei m.E. nicht automatisch negativ zu bewerten. Man muss auch nicht, wenn man davon an-
getan ist, jedes Mal den vor der Bundeslade tanzenden König David wieder ausgraben.
Neben grundsätzlichen Über-
legungen, ob es sein muss, die Heilige Messe mit (fast) allen denkbaren und möglichen Elementen vollzupacken, scheint mir die Kern-
frage
zu sein: Wozu dient der Tanz im jeweils ganz konkreten Fall?  Ist er ein netter "Gag", um bei den Leuten Eindruck zu machen, oder führt er die Teilnehmer der Heiligen Messe tiefer ins Verständnis der Feier?  Oder etwas platt ausgedrückt:
Werde ich durch allerlei "Show-Einlagen" eher abgelenkt oder hilft es mir, im besten Sinne "fromm" die Eucharistie mitzufeiern ("Tut dies zu meinem Gedächtnis")? 
Und schließlich schadet es auch nicht, wenn man überlegt, ob Elemente, die in einem Gruppengottesdienst angebracht sein können, dies auch in der sonntäglichen Heiligen Messe der ganzen Gemeinde sind.

Oder sehe ich das mal wieder einfach zu eng?
Man schaue die beiden Videos  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. semper reformanda12. April 2018 um 08:47

    Ich finde den Tanz schön. Punkt.
    Muss ja nicht jeden begeistern, dafür gibt es die Möglichkeit,
    an Pfingsten eine andere Kirche aufzusuchen.

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    1. Nun können wir alle bekunden,
      ob wir das "schön" finden oder nicht.
      Das ist aber nicht die Frage!
      Der Tanz wirkt wie ein Fremdkörper in der Liturgie
      und wird manchem gefallen, manchem aber auch nicht.
      Ein Pfarrer ist gut beraten, wenn er auf solche
      Experimente verzichtet.
      Im übrigen kann man im Internet leicht feststellen,
      dass der Pfarrer des GELBEN Links solche Drehtänze
      öfter macht. Mit Pfingsten hat das also nix zu tun,
      auch von den unpassenden Bewegungen her.
      Ganz im Gegenteil: An Pfingsten dreht sich eben NICHT
      alles immer im gleichen Kreis!

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    2. Der Tanz wirkt nicht wie ein Fremdkörper, er ist ein Fremdkörper. Wenn ich tanzen will, finde ich andere Orte als ein Gotteshaus.

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