Montag, 9. April 2018

Heutiges Papstschreiben "Gaudete et Exsultate": Der Text in voller Länge in deutscher Sprache!


So, nun kann es jeder selbst studieren, das brandneue Lehrschreiben des Papstes, das heute Mittag bekanntgegeben wurde. 
Den Text gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Herzlichen Dank für diesen schnellen Service!

    Ergänzend:
    http://www.vaticannews.va/de/papst/news/2018-04/papst-franziskus-schreiben-heiligkeit-exhortation-analyse.html

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  2. Da scheint der Papst doch tatsächlich Kardinal Marx zu zitieren, der von Verblödung durch Verbloggung sprach. Das sollten sich die katholischen Blogs und Nachrichtenportale, die gegen Flüchtlinge polemisieren, einmal in Ruhe zu Gemüte führen!

    "Auch der Konsum oberflächlicher Nachrichten und die Formen schneller virtueller Kommunikation können ein Faktor von Verblödung sein, der uns unsere ganze Zeit raubt und uns vom leidenden Fleisch der Brüder und Schwestern entfernt. Inmitten dieses aktuellen Trubels erschallt wieder das Evangelium, um uns ein anderes, gesünderes und glücklicheres Leben anzubieten."

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  3. Das ist ja furchtbar und ein Schlag des Papstes
    ins Gesicht aller kontemplativ lebenden Ordensangehörigen!
    Es stimmt tatsächlich, man lese Nr. 26
    im verlinkten Papstschreiben. Ich bin entsetzt!

    "26. Es ist nicht gesund, die Stille zu lieben und die Begegnung mit anderen zu meiden, Ruhe zu wünschen und Aktivität abzulehnen, das Gebet zu suchen und den Dienst zu verachten. Alles kann als Teil der eigenen Existenz in dieser Welt akzeptiert und integriert werden und sich in den Weg der Heiligung einfügen. Wir sind aufgerufen, die Kontemplation auch inmitten des Handelns zu leben, und wir heiligen uns in der verantwortlichen und großherzigen Ausübung der eigenen Sendung."

    Manchmal fragt man sich, ob dieser Papst das, was er sagt
    und schreibt, wirklich in aller Konsequenz zu Ende gedacht
    hat.
    Ich könnte heulen!

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    1. Ich glaube, so hat er das nicht gemeint.
      Zugegeben, das ist nicht sonderlich klar formuliert.
      Aber das sind ja alles alte Herren jenseits von Gut und Böse, die da für den Papst die Reden formulieren.
      Und er selbst gehört auch zur Generation Klaps auf den Po.
      Und so ist es auch hier: Er will nur sagen, dass man nicht heilig ist, wenn man sich einen Scheiß um die Mitmenschen kümmert und nur seine Gebete spricht.
      An Ordensangehörige hat er dabei sicher nicht gedacht.

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  4. Enttäuschend.

    Der deutsche Text ist in vielen Passagen scheußlich übersetzt und klingt entsetzlich schwerfällig und holprig, vielfach fast unverständlich und jedenfalls gar nicht angenehm zu lesen. Ich empfehle jedem, der das kann, auf jeden Fall das spanische Original zu lesen, wesentlich flüssiger und eingängiger geschrieben.

    Das trifft ganz besonders zu auf die Passagen, die hochwahrscheinlich auf Papst Franziskus persönlich zurückgehen, so etwa seine bekannte antifrömmlerische Parabel von den modernen Gnostikern und Pelagianern (die er schon lange vor der Papstwahl in "Über Himmel und Erde" benutzte).
    Das ist auf Deutsch (mglw. extra??) so schlecht übersetzt, dass es wie kaum verständliches, sinnfreies Gebrabbel klingt und den Verfasser als Stümper und Stammler dastehen lässt.

    In dem Zusammenhang nicht entgehen lassen sollte man sich die brilliant geschriebene, aber einen Tick zu bitterböse "Glosse", die uns der Sendener Stadtpfarrer Stephan Spiegel auf "kath.net" dazu beschert. Spiegel, der den Papst als "theologisches Fliegengewicht" bezeichnet, der "mehr über argentinische Rindersteaks Bescheid" wisse als über Theologiegeschichte, haut hier genau in diese Kerbe.
    http://www.kath.net/news/63336

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