Sonntag, 15. April 2018

Höchste Ansteckungsgefahr: Hat Sie auch schon die grassierende PAPOLATRIE erwischt?

Zu Anfang mal wieder ein Hinweis zur Reduzierung fast zwangsläufiger Missverständ-
nisse mit eingebauter Empö-
rungsfunktion:
Hätte Jesus das Papsttum mit der Person des Petrus nicht selbst begründet -- es müsste heute glatt erfunden werden! Uns wird immer wieder an-
schaulich vorgeführt, wie wichtig der Papst als zen-
trale, einigende Figur für den Zusammenhalt der katholischen Kirche ist. Andere Konfessionen beneiden uns darum!

Doch alles hat seinen Preis, gerade im jetzigen Medienzeitalter, in dem offensichtlich nur das wirklich wichtig ist, was die herrschenden Journa-
listen freundlicherweise für wichtig halten.
Was den Papst betrifft: den halten sie für wichtig, sogar für sehr wichtig.
Er hat einen enorm hohen Aufmerksamkeitsfaktor und ist ein Quoten- oder Auflagenbringer. Selbst glaubensfeindliche Zeitungen kommen nicht daran vorbei, über Papst Franziskus zu berichten. 

Fast kann man schon von einer Medien-Hype sprechen, von einer über-
triebenen Begeisterung. Anders ausgedrückt: derzeit grassiert weltweit die Papolatrie, die übertriebene Beachtung oder gar Verehrung des Papstes. Der Journalist Hans Conrad Zander formulierte es etwas unfein bereits 2013 und auch mit Blick auf Papst Benedikt XVI. so:
"Wenn der Papst einen Furz tut, blickt alle Welt nach Rom." -
Nichts gegen das Papstamt, erklärt er in einem Artikel im "CICERO", denn Ordnung müsse nun mal sein, aber es gebe doch zu denken, dass dieses Thema vielen Heiligen ganz offensichtlich völlig egal gewesen sei.
Ein kleines Beispiel für grenzwertige Überschätzung des Papsttums schil-
dert der Kapuzinerpater Walter Ludin:  Als Papst Benedikt auf seiner Deutschlandreise ein Kind getauft habe, hätten die Eltern die dabei ge-
tragenen Windeln des Täuflings dem Papst-Museum in seinem Heimatort vermacht. Man ist sich nicht sicher, ob die Windeln dabei noch papstfrisch waren oder zwischenzeitlich gewaschen wurden...

CICERO-Artikel ---> KLICKEN !

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================