Sonntag, 1. April 2018

Humorvoller Praxistipp: Wie man wirklich effektiv zum Besuch der Heiligen Messe einlädt!


Na klar wissen wir, wie man zur Heiligen Messe einlädt: Da werden Pfarrbriefe gedruckt, es steht vielleicht sogar in der Zeitung, und möglicher-
weise gibt es sogar Handzettel dafür (pardon: heute sagt man ja "Flyer" dazu) zum Verteilen.
Ein witziges amerikanisches Video macht die Verantwortlichen in den Pfarrgemeinden und die regelmäßigen Gottesdienstbesucher darauf aufmerk-
sam, dass es da noch eine viel effek-
tivere Methode gibt, die man bereits
in der frühen Kirche so ähnlich prak-
tiziert hat.
Aber sehen und schmunzeln Sie selbst:


                                  Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Marlies B., Pfarrgemeinderatsvorsitzende1. April 2018 um 16:36

    Da steckt viel Wahrheit drin!
    Man erlebt es in der Seelsorge immer wieder, wie wichtig
    die persönliche Ansprache ist.
    Beispiel: Nach einem Brief an die Eltern, man möge bitte
    daran denken, das Kind ggf. zum Erstkommunionunterricht zu
    melden, falls es zur Erstkommunion gehen solle,
    meldeten sich in unserer Pfarrei gerade mal 6 von 21 Eltern.
    Nach einem Anruf des Pfarrers kamen noch 5 hinzu,
    und als er einigen einen Besuch abstattete, weitere fünf.
    Endergebnis: Statt 6 haben wir dieses Jahr 16 Erstkommunion-
    kinder gehabt!

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  2. Verena Haubrich1. April 2018 um 16:47

    Diese direkte Methode erklärt auch den Erfolg von Sekten.
    Ich habe es ganz traurig im eigenen Verwandtenkreis erlebt.
    Als der Mann unserer Küsterin schwer krank und bettlägerig
    wurde, hielten sich die Seelsorger der Pfarrei sehr zurück.
    Man brachte es gerade mal auf einen einzigen Anstandsbesuch.
    Die Küsterin legte enttäuscht ihr Amt nieder.
    Da kamen die Zeugen Jehovas, boten ihr ganz konkrete Hilfe
    an, unterstützten sie sogar bei der Pflege bzw. Beaufsichti-
    gung ihres Mannes, sodass sie in Ruhe einkaufen fahren konn-
    te, und nach zwei Jahren wurde sie selbst Mitglied bei den
    Zeugen Jehovas.
    Leider wohnte ich 600 km entfernt, um wirklich helfen zu
    können, aber ich habe heute noch im Ohr, wie sie sich auch
    am Telefon bitter über die Kirche beklagt hat.
    In der Not war niemand für sie da.

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  3. Ja, das ist leider ein gewaltiger Unterschied zwischen den trägen, verfetteten Volkskirchen und den Freikirchen. Dort kümmert man sich wirklich menschennah umeinander. In den Großkirchen sehen sich viele Geistliche als von den Niederungen des Lebens enthobene Religionsbeamte. Es kann eigentlich niemanden wundern, dass die Großkirchen immer mehr Mitglieder verlieren und die Freikirchen dagegen boomen.

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  4. Meine Rede. Der RundumdieUhreinsatz für die unbedingte Einhaltung der “unverfälschten Lehre der Kirche“ und das Sich-beschweren über den PGR oder das jammern darüber was man doch alles von seiner Gemeinde an den Kopf geworfen bekommt,hält manche Geistliche vom wahren Dienst am Menschen ab, da sie zu sehr damit beschäftigt sind, sich selbst zu bemitleiden. Das ist mehr als abschreckend.

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