Mittwoch, 11. April 2018

Papst hat die Liturgie vergessen: KRITIK am Heiligkeits-Schreiben - heute bei "katholisch.de"

Ich will fair bleiben: Nicht alles, was bei "katholisch.de" online geht, muss unbe-
dingt auch identisch sein mit der Meinung der kompletten Redaktion. Das gilt insbe-
sondere für gekennzeichnete Meinungs-
artikel
, die unter der Rubrik "Stand-
punkt"
dort veröffentlicht werden. 

Heute liest man dort eine deutliche Kritik am neuen Lehrschreiben "GAUDETE ET EXSULTATE"  von Papst Franziskus:
Autor Benjamin Leven, seines Zeichens Redakteur der "Herder Korrespondenz", stößt sich daran, dass die Liturgie im päpstlichen Dokument viel zu kurz kommt.
Die Liturgie werde darin nur ein einziges mal erwähnt, und dann auch noch negativ mit der Bemerkung vom "Zurschaustellen der Sorge für die Liturgie". In seinem Schreiben habe der Papst ausdrücklich erklärt, soziale Taten seien wichtiger als "Akte des Gottesdienstes".

Sooo geht's nicht, findet Benjamin Leven. Schon Mönchsvater Benedikt habe daran erinnert, dass dem Gottesdienst nichts vorgezogen werden dürfe.
Ein bedenkenswerter Artikel, finde ich - und Kritik am Papst darf sein, wenn sie nicht gehässig und im Ton verletzend ist. ---> HIER !

Kommentare:

  1. ein Münchner auf Erden11. April 2018 um 11:40

    "katholisch.de" wird mutig, man staunt.
    Andererseits war man schlau genug, die Papstkritik nicht
    selbst zu formulieren, sondern das an einen "Externen"
    zu delegieren.
    Da ist jetzt auch Kardinal Marx machtlos und lässt die Finger
    vom Telefon.

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  2. Eine sehr ausführliche und gut begründete Kritik
    am Lehrschreiben findet sich auch bei "katholisches.info"

    https://www.katholisches.info/2018/04/gaudete-et-exsultate-wenig-freude-viele-schmaehungen/

    Auch hier wird der eingeengte Blickwinkel dieses Papstes
    deutlich, der von den "Frommen" eigentlich immer nur ver-
    ächtlich spricht.

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    1. Wer auf das klerikalfaschistische Hass-Portal "katholisches.info" verlinkt, wo Leserkommentare gerne mal zum Gebet für das baldige Ableben des Papstes aufrufen, kommentiert sich selbst.

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    2. Günther Hammer,
      Ihre Sprechblasen in Ehren,
      aber was die Verantwortung von Redaktionen für
      Leserbriefmeinungen betrifft, so sollten Sie doch
      wohl presserechtlich informniert sein?!
      Ich kann bei Bedarf auch gerne mal ein paar Leser-
      zuschriften bei "katholisch.de" zitieren...

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  3. Ich gebe dem Papst in seiner Ausrichtung Recht. Jesus hat niemanden aufgefordert Reich Gottes hinter mauern zu leben, im engen, auserwählten Kreis, er hat uns aufgefordert es draußen in der Welt zu leben und zu vergrößern.

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    1. Jo,
      Jesus hat auch niemand aufgefordert,
      Auto zu fahren oder ins Kino zu gehen!
      Und noch ein Tipp:
      Wer Liturgie feiert, tut das mit Millionen von
      Menschen in aller Welt.
      Das sind mehr als bei den Fußballspielen.

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    2. Selten dämlicher Einwand! Er hat uns aufgefordert das Reich Gottes in die Welt zu tragen!!! Das geht nicht in der Kirche! Er hat uns nicht aufgetragen, in der Kirche zu sitzen!

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    3. @Jo
      Vorbildlicher Tonfall, bravo! (Ironie off)
      Daß der Herr selbst sich aber häufig zum Gebet zurückgezogen hat und andere zum Gebet aufgefordert hat, ist derzeit wohl eine unerwünschte Randnotiz.

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  4. Bemerkenswert auch einige Leserkommentare im verlinkten
    Artikel bei "katholisch.de", wo der "aggressive Ton" von
    Papst Franziskus gegenüber gläubigen Katholiken bemängelt
    wird.
    Etwas überzogen könnte man bei diesem Papst von einer
    "Klerikalphobie" sprechen.

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    1. Etwas überzogen könnte man bei diesem Psychologen von einem "Küchenklempner" sprechen.

      Nix für ungut, Spaß muss sein!
      ;-)

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  5. Ich finde es beschämend, dass "katholisch.de"
    sich jetzt auch schon dazu herablässt, die Hetze der Tradis
    gegen diesen segensreichen Papst zu unterstützen. PFUI !!!

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    1. Und die Tradis müssen jetzt das eigentlich dauerbekämpfte "katholisch.de" loben. Wie lustig!

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    2. Naja, als "Hetze der Tradis" kann man diesen kritischen Kommentar nun wirklich nicht bezeichnen. Warum soll man das Schreiben in dem Punkt nicht kritisieren dürfen?

      Allerdings macht Leven einen Fehler in seinem Bsp. mit Mutter Teresa, denn "zwei Stunden Anbetung" hat mit "Zurschaustellen der Sorge für die Liturgie" gar nichts und auch mit Liturgie selbst nur ganz am Rande zu tun. Da geht es einfach um ein Leben aus dem Gebet, liturgisch gibt es bei den weißblauen Schwestern nicht viel zu holen.

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  6. Übrigens steht B. Leven einer ganz bestimmten geistlichen Geheimorganisation nahe oder gehört ihr an :-)

    Ja, die sitzen (natürlich) auch bei der Herder Korrespondenz.
    https://www.herder-korrespondenz.de/heftarchiv/71-jahrgang-2017/heft-3-2017/portraet-fernando-ocariz-der-praelat

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    1. Davon steht im Link kein Wort.
      Fieberphantasien?

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    2. Ja, ich weiß. Bei Einig liegt der Fall sicher etwas klarer. Aber auch hier gilt, dass OD-Themen bevorzugt von Insidern bearbeitet werden, auch in der HK.

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