Dienstag, 10. April 2018

USA: Ein Theologieprofessor hält Fußwaschung Jesu für eine erotisch verführerische Aktion eines Transvestiten...

Der zuständige Bischof und aufgeregte Studenten scheinen das ganz und gar nicht witzig
zu finden, was  - wenn ich das richtig verstehe! -  ein amerika-
nischer Theologie-Professor da über Jesus vom Stapel gelassen hat. Der sei ein Transvestit, und die Fußwaschung sei z.B. als eine erotische Aktion zu verstehen.
Aber wer weiß, vielleicht darf man solchen groben Unfug nicht allzu ernst nehmen - oder sollte nun disziplinarisch gegen den Theologen vorgegangen werden?!

Gibt es Leute, die Näheres wissen?
Man lese ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER
und
HIER !

Kommentare:

  1. Ich kann die Entspanntheit des "Kreuzknappen"
    absolut nicht nachvollziehen.
    Wenn ein Theologieprofessor solch einen Schwachsinn
    von sich gibt, verwirrt er die Studenten und entfernt sich
    von der katholischen Lehre.
    Das ist nicht zu dulden, unverantwortlich und muss mit
    diszilinären Maßnahmen unterbunden werden!

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    1. Jorge Sensenbrenner10. April 2018 um 10:40

      Freiheit der Forschung scheint es im Universum des Thuriferars für Theologen nicht zu geben. Ob die Forschung sich oder andere "von der katholischen Lehre entfernt", ist höchstens für die Lehre selbst von Bedeutung, die sich dem Forschungsstand entsprechend anpassen muss, weil sie an die Wahrheit gebunden ist und kein frei fabulierendes Raumschiff. Gerade darin besteht doch der Sinn freier Forschung, die Wahrheitsbindung der Lehre abzusichern.
      Wenn man da "disziplinär" eingreift, liefe das Lehramt ja Gefahr, sich selbst eine Pseudo-Wahrheit zu basteln und mit dem Realitätsbezug dann auch Christus zu verlieren, der bekanntlich die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist.

      Ich begreife nicht, wie ultrakonservative Gläubige, die doch immer so viel Wert auf die eine und unumstößliche Wahrheit legen, dieses fundamentale Prinzip im Verhältnis von theologischer Wissenschaft und Glaubenslehre derartig verkennen können. Das Lehramt bindet nicht die freie Forschung, sondern die seriöse Forschung bindet das Lehramt, weil das Lehramt wahr sein muss und sonst nichts taugt.

      Inwieweit Professor Liews die seriöse Forschung repräsentiert oder Unsinn verzapft, ist eine ganz andere Frage. Das muss sich aber im wissenschaftlichen Diskurs erweisen und kann nicht durch kirchliche "Maßnahmen unterbunden werden". Wie naiv oder böswillig muss man sein, um das nicht zu begreifen?

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    2. Hat Jorge zur Kenntnis genommen,
      was der verlinkte zuständige Bischof dazu sagt?
      Forschung ja, aber nicht jeder Käse!

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    3. Jorge Sensenbrenner10. April 2018 um 13:13

      Erstens hat eine Jesuitenuniversität keinen "zuständigen Bischof".

      Zweitens ist jeder Forscher frei, sich vor der Community zu blamieren. George Weigel z.B. hat ja reagiert (rechter oranger Link).

      Drittens ist dieses fast 10 Jahre alte Paper, das mit der aktuellen akademischen Lehre des Mannes wohl gar nichts zu tun hat, offenbar sowieso nur ein etwas provokativ überspitzter Versuch gewesen, der von Vornherein nicht ganz ernstzunehmen war.

      Viertens wurde das von bösartigen Traditionalisten offb. jetzt nur deswegen hervorgekramt, weil man den Jesuiten schaden und damit Papst Franziskus treffen möchte.

      Der "Käse" ist also eher auf der Seite der Kritiker zu suchen und stinkt nach bösewilliger Schmutzkampagne.

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  2. Es gibt Zehntausende an Theolgieprofessoren weltweit. Wenn "Rom" da bei allem, was (tatsächlich oder nur scheinbar) "gegen die geltende Lehre" ist, "disziplinäre Maßnahmen" ergreifen würde, dann gäbe es bald nur noch ein paar 100...

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  3. Es kommt immer darauf an,
    was ein Professor sagt. Wenn er was Unsinniges über
    Jesus sagt, ist das nicht tragisch.
    Wenn er dagegen etwas gegen Papst Franziskus sagt,
    muss er mit seiner Entlassung rechnen:

    http://corjesu.info/wordpress/?p=3392

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