Montag, 30. April 2018

"Wie ich zum Glauben kam" - 60 persönliche Bekenntnisse in kurzen Videos!

Wie schön ist es doch, wenn man als katholischer Blogger die Amtskirche aus-
drücklich für etwas loben kann.
Das macht Freude und kommt nicht mehrmals täglich vor...! - Ein gelungener Beitrag zum "Jahr des Glau-
bens"
kam aus der Erzdiözese Wien60 engagierte Katholiken er-
zählten ihre ganz persönliche Geschichte, wie sie zum lebendigen Glauben gefunden haben, und zwar jeweils in einem separaten "Youtube"-Video von ca. vier bis sieben Minuten Dauer.
Es ist immer für das eigene Glaubensleben anregend, wenn man andere Christen erlebt, wie sie persönlich zu Gott gefunden haben.
Auch nach Abschluss der eigentlichen Aktion (2014) sind die Videos noch im Internet abrufbar. Man findet sie neben anderen Beiträgen im "You-
Tube"
-Kanal des Erzbistums. ---> KLICKEN !

              Ein Anschauungs-Beispiel möge hier genügen:


>                                    Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommunionfrage-Reisegesellschaft nach Rom: Bischof Vorderholzer darf am 3. Mai auch mit!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Diesen Mittwoch, 3. Mai, werden einige deutsche Bischöfe in Rom mit Vati-
kan-Vertretern über den umstrittenen Entwurf einer Arbeitshilfe zur Kommunion für Nichtkatholiken sprechen.
Man darf gespannt sein.

Näheres ---> HIER und HIER !
Interessant, dass jetzt noch jemand dazu-
gekommen ist: Bischof Voderholzer, neben Kardinal Woelki auch einer der Unterzeichner der eigentlich vertraulichen Anfrage nach Rom, deren überraschende Veröffentlichung im "Kölner Stadt-Anzeiger" durch Joachim Frank (---> HIER !) einiges ins Rollen gebracht hat.  -

Man lese auch meinen Artikel vom 26. April ---> HIER ! 
Ob die Herren wohl gemeinsam anreisen werden oder doch lieber getrennt...?

Provokation: Mitfahrt im Bus kategorisch verweigert (Fotobeweis)!

Momentan wird viel provoziert, oder zumindest sagen einige, sie fühlten sich so.
Wie dem auch sei: Da muss ich als "Kreuzknappe" (verdäch-
tiger, Unruhe bringender, spal-
terischer Name des Blogs, ich weiß)
selbstverständlich auch mitmischen.
Meine stundenlange Suche im Internet wurde belohnt: Nicht nur Kreuze, die man bald sehen kann, können jetzt schon pro-
vozierend sein. 
Es gibt, wie das Foto beweist, viele Beispiele für Provokationen im öffentlichen Bereich. Mein Beispielfoto zeigt, wie das skrupellose Personal eines Londoner Busses einem Fahrgast die Mitfahrt kategorisch verweigert! ---> HIER !

Klar, wir sind bei den Fundsachen des Tages, und da passt dieser Duschvorgang ganz gut dazu ---> HIER !
Für meine eigene Beerdigung sehe ich diesbezüglich schwarz.         Ich fühle mich provoziert! ---> HIER !

Auch Polarbären kriegen mal Hunger! ---> HIER ! 
... und zum Schluss: Das Sprichwort stimmt: "Beim Geld hört die Freundschaft auf!" ---> HIER !

Kardinal Marx und die millionenschwere Villa in Rom...

Seit Mai 2015 ist es fertig,
das Begegnungszentrum der Erzdiözese München - und das mitten im Herzen von Rom und nicht allzu weit vom Vatikan - eine umgebaute Villa.
Grundsätzlich sollte ein (Erz-)
Bistum mit seinem Geld verant-
wortlich umgehen, insbeson-
dere in Zeiten, in denen an der Kirchenbasis handfest gespart werden muss, manche Kirche kaum noch geheizt wird und beispielsweise die freiwilligen Putzfrauen z.T. auch noch gebeten werden, die Putzmittel aus ihrem privaten Haushalt zu spendieren.

Hinter so manche Entscheidungen deutscher Diözesen, auch wenn sie hundertmal genehmigt sind, darf man doch ein vorsichtiges Fragezeichen setzen.
Die Kirche kann so manches tun, aber sollte sie das auch tun?

Ein Beispiel: Die Erzdiözese München hat in bester Lage in Rom eine ehemalige Villa erworben, die zum Gästehaus der Erzdiözese umgebaut wurde. Kosten geschätzt fast 15 Millionen Euro. Alles genehmigt und o.k.

So werden den Gästen also 13 Doppelzimmer, 3 Appartements, 2 Einzel-
zimmer, Kapelle usw. in der "Casa Santa Maria" zur Verfügung stehen, dem "Haus der Begegnung", z.B. für die Leitung der Erzdiözese, für
die Herren des Domkapitels, für Mitarbeiter des Ordinariates, für Mitglie-
der der Laienräte und für kleine Pilgergruppen, für Stipendiaten usw. -
 

Warum auch nicht?
Ob es aber für diese Gruppen wirklich erforderlich ist, für einen Rom-Aufenthalt solch ein Quartier zu haben?
Es gibt immerhin zahlreiche Gästehäuser, auch von Ordensschwestern geleitet, wo man ab 60 Euro gut versorgt unterkommt.
Was gerne unter den Tisch fällt, sind die laufenden Kosten: Das Erzbistum muss also die Ausgaben für den laufenden Betrieb des Hauses übernehmen (bzw. eine Stiftung mit entsprechendem Kapitaleinsatz dafür gründen), von der Kö-
chin bis zum Gärtner, vom Wassergeld bis zu den Steuern.
Da wäre es interessant zu erfahren, zu welchen finanziellen Konditionen da übernachtet werden darf. Was zahlt ein Mitglied des Domkapitels, und was zahlt ein Pilger?
Die Begründung für die Notwendigkeit des Hauses ist etwas schwammig: So könne man besser einer römischen Partner-
gemeinde begegnen, man könne durch Kontakte das gegenseitige Verstän-
dnis fördern, man könne sich begegnen und miteinander reden usw.
Das alles ist ja richtig, aber das könnte man in einem von Schwestern geführten Gästehaus auch.
Ja, man sieht seitens des Erzbistums einen Bedarf, und solch eine Ein-
richtung ist angenehm und hat ihre Vorteile.
Aber darf man alles reali-
sieren, was einem praktisch und angenehm erscheint?
Auch wir Normalchristen müssen sparen und Kompromisse eingehen.
Das würde einer Erzdiözese auch gut anstehen, zumal das dadurch frei werdende Geld in Millionenhöhe woanders konkrete Not lindern könnte, bis hin zu wesentlich größeren finanziellen Anreizen an Familien, sich für ein weiteres Kind zu entscheiden und nicht gegen es.
Also etwa: Wenn die Erzdiözese statt der Millionen für das Haus in Rom Schwangeren in Not für ihr Kind 2.000 Euro als Hilfe geben könnten, da würde das Geld lange reichen...
Nun gut, es ist wie es ist, jetzt lässt Kardinal Marx die Macht des Faktischen sprechen.
Das Haus ist für Besucher bereit, nun sollte man es auch nutzen. Begeisterung sieht bei mir allerdings anders aus...
                                           Beispiel eines schönen, relativ preiswerten Pilgerquartiers bei den Pallottinerinnen ---> HIER !
Anmeldeseite der "Casa Santa Maria"
---> HIER !                                              Kritischer Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" ---> HIER !

Vorstellungsvideo des Hauses ---> HIER !

Böse Provokation: Stadt Hamburg hat ein KREUZ in ihrem Wappen!

Auweia, wenn Kardinal Marx das sieht! - In Ham-
burg treiben sie es mit den Spaltereien und Diskriminie-
rungen großer Teile der Bevölkerung auf die Spitze, denn dort sieht man ein (vermutlich nicht kirchlich genehmigtes) Kreuz im Wappen der Stadt. -
Jetzt aber nix wie ran an die Empörung! ---> HIER !

Philosoph zur Kreuz-Debatte: "Warum Söder Recht hat" und nicht seine "einfältigen Kritiker"

Die öffentliche Diskussion über die Bedeutung des Kreuzes in heutiger Zeit ist erst ein-
mal gut, finde ich.
Die Meinungen gehen auffal-
lend weit auseinander, wobei
es zumindest auf den ersten Blick etwas kurios ist, dass sich ausgerechnet Kirchenver-
treter GEGEN das Kreuz
   in öffentlichen Gebäuden aus-
sprechen. 

Zwei Stimmen, die sich auf
die Seite Söders und der CSU schlagen, seien hier genannt: Die "TAGESPOST" kann die "zur Schau gestellte Solidarisierung einiger kirchlicher Amtsträger..". mit den Kreuzverächtern nicht nachvollziehen und findet, das Verhalten solcher Kirchenvertreter grenze an "Selbstaufgabe"... ---> HIER !

Deutlich differenzierter und auf die wichtige Funktion religiöser Symbole gerade in der heutigen modernen Gesellschaft abhebend schreibt der Phi-
losoph und Wissenschaftsjournalist Dr. Alexander Grau im "CIERO" aktuell darüber, "Warum Söder Recht hat" und nennt dessen Kritiker "mitunter etwas einfältig"... ---> HIER !

Ist Kardinal Marx gegen das Aufhängen von Kreuzen in öffentlichen Gebäuden?

Da haben sich die beiden Freunde schlecht abgesprochen: Während EKD-Bischof Bedford-Strohm sich darüber freut,
dass noch mehr Kreuze (---> HIER !) öffentlich sichtbar aufgehängt werden,
hat sich Kardinal Marx gestern mit einer Kampfansage an die CSU und Minister-
präsident Söder in die Kreuz-Debatte eingeschaltet. 

Marx erklärte im Gespräch mit der "Süd-
deutschen Zeitung"
, dass die für Bayern ab 1. Juni wirksame Kreuz-Aktion (in jeder Behörde ist gut sichtbar im Eingangsbereich ein Kreuz anzubringen) "Spaltung, Un-
ruhe, Gegeneinander"
auslöse. Wer das Kreuz in Namen des Staates als kulturelles Symbol ansehe, der enteigne das christliche Kreuz. ---> HIER !

Was mir aber bei der Lektüre nicht ganz klar geworden ist: Ist Marx nun gegen Kreuze im öffentlichen Raum - oder nicht? - Ist er dann auch ggf. gegen die bereits vielfach (nicht nur in Bayern) aufgehängten Kreuze in Gerichtssälen, Schulklassen usw? - Und wenn Bürger irgendwo ein Wege-
kreuz errichtet haben, ist das dann spalterisch und stiftet Unruhe?

Und ironisch weitergefragt:  Wie steht es dann mit bereits existie-
renden christlichen Regelungen und Bräuchen? Sollte man dann nicht auch konsequenterweise auf das Glockenläuten vor dem Gottesdienst verzichten, weil dies auch einige Mitbürger verärgert? - Und was ist mit der vom Staat (Kurfürst Maximilian) errichteten Mariensäule mitten in München - ist sie nicht eine Provokation für Mitbürger anderen Glaubens?

Sonntag, 29. April 2018

Unfeines Nachtreten auf katholisch? - Nach Hinweis der Würzburger Bistumsspitze sagt Kardinal Koch Teilnahme am Fatimatag wegen Neupriester ab!

Das kann man sicher so oder
so sehen. Die Teilnahme des prominenten Besuchers aus Rom war fest vereinbart, aber nun hat Kardinal Koch seine Teilnahme am Fatimatag in Retzbach (Bistum Würzburg) nach einem entsprechenden Hinweis des Diözesan-Administrators Weihbischof Ulrich Boom abgesagt. - Seine Begründung: Daran nehme auch jener Jungpriester teil und spende den Primizsegen, der wegen seiner jetzt von ihm bereuten Vergangenheit (judenfeindliche Witze vor fünf Jahren im Priesterseminar Würzburg  ---> HIER !) in die Kritik geraten ist.

Der Diözesan-Administrator habe dem Kardinal einen Tipp gegeben,
heißt es, dass ein gemeinsamer Auftritt mit dem umstrittenen Neupriester "ein Problem" für Koch sein könne, und der hat prompt angebissen und  wegen des Verhältnisses zum Judentum lieber abgesagt.
Der Präsident des Zentralrats der Juden hatte in den Medien die Weihe
des Kandidaten durch den Eichstätter Bischof Hanke kritisiert und erklärt, er nehme dem jungen Mann seine geistige Umkehr nicht ab (obwohl das wohl eine Ferndiagnose sein dürfte)...

Das Bistum Würzburg war ziemlich pikiert, als es kürzlich von
der Priesterweihe dieses Mannes erfuhr, denn in Würzburg war er aus
dem Seminar rausgeflogen.

Das scheint ja mal wieder ziemlich unglücklich gelaufen zu sein.
Ist es gar ein katholisches Nachtreten des Nachbarbistums, das im Grunde Bischof Hanke treffen soll?

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Bin ich eigentlich noch normal?

"Irre - Wir behandeln die Falschen:
Unser Problem sind die Normalen"
behauptet Dr. Manfred Lütz in seiner "heiteren Seelenkunde" -> KLICKEN !

Als Chef einer psychiatrischen Klinik hat
er so seine Erfahrungen gesammelt, was Normale und weniger Normale betrifft.
Aber was ist schon normal?

Oder ganz grundsätzlich: Sind wir Christen normal? - Entsprechen Katholiken dem Normalmaß, der Norm?
Oder andersherum: Wäre es nicht schon
fast eine Beleidigung für einen engagierten Christen, wenn man ihn angesichts der Zustände und gängigen Meinungen in unserer Gesellschaft als normal bezeichnen würde?

Mit diesen auch nur beinahe philosophischen Gedanken wünsche ich Ihnen noch einen schönen Restsonntag...!

.

>                                  Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !


Presse: Große Mehrheit der Deutschen ist gegen Kreuze in Bayern - Was man aber verschweigt!

Wenn man die Richtigkeit seiner Meinung noch mal besonders betonen will, greift man als Politiker und auch als Medienmacher gerne auf eine Umfrage zurück, die einen bestätigen soll. So ist es natürlich auch bei
der aktuellen Debatte darüber, ob öffentlich aufgehängte Kreuze
in Bayern gut sind oder nicht. 

Wie nicht anders zu erwarten: Laut Umfrage im Auftrage der "BILD"-Zeitung lehnen in der derzeit aufgeheizten Stimmung ca. 64 % der Deutschen Kreuze in Be-
hörden und Ämtern ab, knapp 30 %  sind aber dafür.
Bitte ---> HIER !

Nun wird in den Medien, auch katholischen, gerne darauf verwiesen, was auch o.k. ist. - Was man aber verschweigt: Umfra-
gen sind so eine Sache,
und zu fast jeder Umfrage gibt's zum Vergleich auch andere Umfragen, die einem vielleicht nicht so angenehm sind.
Ein paar Beispiele: Zwei Drittel der Deutschen sind der Meinung, die Religion sollte deutlich weniger Einfluss auf die Politik haben, und die klare Mehrheit der Deutschen lehnt den konfessionellen Religions-
unterricht an Schulen ab. 
Und - ganz unrepräsentativ - war die klare Mehrheit bei einer online-Umfrage des HERDER-Verlages gegen den Diakonat der Frau.

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Masturbieren lernen für Frauen - Lehrgang an der Uni Bielefeld...

Zum Schmunzeln oder zum Aufregen? - Das können Sie gefälligst selbst entscheiden, liebe Leser.
Wir beginnen die heutigen Fundsachen jedenfalls mit diesem theoretischen und praktischen Kurs in Bielefeld Bitte ---> HIER !
Liebe Leser, können Sie das eigentlich noch lesen? Für mich (68 Jahre) kein Problem ---> HIER !

Bösartige Bemerkung über das Fernsehen ---> HIER
Das ist keine Zeitungsente, sondern wahr! ---> HIER !
... und zum Schluss: Kennen Sie das vielleicht auch noch aus Ihrer Kindheit? ---> HIER ! 

Kirchenvertreter sind gegen KREUZE in Bayern!

Ist das nicht ein bisschen verkehrte Welt, was sich da gerade bezüglich der Diskus-
sion um Kreuze in Bayern abspielt?
Kirchenvertreter, die lauthals dagegen protestieren, dass ab 1. Juni in allen Behörden gut sichtbar im Eingangs-
bereich ein Kreuz angebracht sein muss, wie die CSU es durchgeboxt hat?!

In einem Kommentar dazu schreibt die "FAZ" aktuell, ausgerechnet "in einer Zeit, in der in vielen Ländern der Welt Christen verfolgt werden..., tun auch Kirchenvertreter so, als sei die Lage in Bayern nun am schlimmsten...
Aber man vernimmt von Kirchenvertretern doch eher moralinsaure Glückskeks-Floskeln denn christliche Glaubensbotschaften"
. ---> HIER !

"Müncher Weihbischof ätzt gegen Bayerns Ministerpräsident" - die Schlagzeile der "WELT" lässt schon Erstaunen und Unverständnis gegenüber solchen Kirchenvertretern erkennen. ---> HIER !
Eine grobe Zusammenfassung von Stellungnahmen gibt's bei "katho-
lisch.de"
, und spätestens da wird auch klar, dass es auch gute Gründe gibt, gegen die populistische Kreuz-Aktion zu Vorwahlkampf-Zeiten in Bayern zu sein, denn wer sich auf das Kreuz beruft, dem sollten auch die damit verknüpften Werte wichtig sein. Es sagt allerdings auch einiges aus, welches Foto von Söder man ausgewählt hat... ---> HIER !

Auch in meinem Blog gab's dazu schon Aufregung ---> HIER !
Etwas ganz eindeutig Positives hat die Kreuz-Einführung in Bayern auf jeden Fall: Die Handwerksbetriebe, die Kreuze herstellen, spüren schon deutliche Auftragssteigerungen! ---> HIER !   

Samstag, 28. April 2018

Endlich alles klar: Die "Verkehrsregeln" für den Einsatz von Weihrauch im Gottesdienst!

Wenn's feierlich wird: Wann und wie darf man eigentlich Weih-
rauch einsetzen?
Da herrscht durchaus eine gewisse Unsi-
cherheit, und man-
chem Priester (und Bischof) wird von einigen  Katholiken sogar vorgeworfen,
es mit der Beweih-
räucherung zu über-
treiben.
Ein Leser bat daher schon vor einiger Zeit den Experten um Rat, und die sehr ausführliche Antwort kann man beim Katholischen Nachrichtendienst "ZENIT" nachlesen ---> KLICKEN !

(Obiges Foto stammt aus dem nicht für alle zugänglichen Blog "Politisch Unpolitisches". Danke!)

Vorwurf eines Philosophen: Statt Glauben bietet die Kirche vor allem Politisierung!

Die Kirche stelle nicht mehr Glaubensinhalte in den Mittelpunkt, sondern man entwickele sich zu Politisierern und Moralpredigern; daran habe auch Papst Franziskus mit seiner Art Anteil.
Man suche Ersatzthemen wie den Umweltschutz,
weil man hoffe, dadurch noch bei den Menschen anzukommen, die man eigentlich längst verloren habe.
Kann man dem zustimmen, oder ist das übertrieben, was Dr. Alexander Grau schon vor einigen Monaten beanstandete?

Man lese das Interview mit dem "Deutschlandfunk" ---> HIER !
Sein Buch darüber ---> HIER !
Sein Buch über Religion ---> HIER !
Da hat schon ein anderer Blogger drüber geschrieben ---> HIER !

Rassismus und Ausländerfeindlichkeit - ausgerechnet in der katholischen Kirche!

Urlaubszeit, Vertretungszeit.
So manche Pfarrgemeinde bekommt
jetzt für ein paar Wochen einen Priester zugeteilt, der eigentlich z.B. noch in Rom weiterstudiert und sich durch die Ferien-
vertretung etwas für die Finanzierung von Studium und Unterkunft hinzuverdienen will. Oft sind das junge Priester aus Indien oder Afrika.

Dabei kann man immer wieder erleben, wie ganz offen oder auch hinter vorgehaltener Hand in Pfarrgemeinden tüchtig gemeckert wird. "Den versteht ja keiner. Der soll erst mal richtig Deutsch lernen" -- so oder so ähnlich lauten die Sprüche insbesondere von manchen zumeist älteren Gottesdienstteilnehmern.
Zugegeben, denke ich mir dann, das ist durchaus nicht ganz einfach, und zwar für alle Beteiligten. Sollte da aber nicht doch ein wenig mehr Toleranz und Geduld miteinander möglich sein...?
Und wenn der aus dem Ausland stammende Priester sich auch noch in die politische Debatte einmischt, dann sind auch Morddrohungen durchaus drin...  ---> HIER
                                 Wie man sieht, geht es auch so:
>                    Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommunion-Debatte: Muss Papst Franziskus nun Farbe bekennen, wo's denn lang geht?

                      Predigt und Linktipps zum 5. Sonntag der Osterzeit ---> HIER !
.
Ich vermute, das ganze Dutzend an Artikeln über den Kommunionstreit innerhalb und außerhalb der deutschen Bischofskonferenz ist hier im Blog bald erreicht, doch ein Ende ist nicht absehbar.
Aktuell greift der Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA), Ludwig Ring-Eifel mit einem Beitrag
bei "katholisch.de" in die Debatte ein. 

"Papst Franziskus steht vor einer Bewährungsprobe" - so die Schlagzeile. Beim in Kürze anstehenden Treffen einiger deutscher Bischöfe mit der Glaubenskon-
gregation in Rom gehe es nicht nur darum, wieder Frieden in die zerstrittene Deutsche Bischofskonferenz (DBK)
zu bringen. Es muss auch eine Vereinbarung herbei, die praktikabel ist "und auch von den Gläubigen verstanden wird", schreibt der KNA-Chef.
Die Prognose von Ludwig Ring-Eifel ist eher düster: "Ob beides gelingt,
ist fraglich".
 

Das Ganze sei für den Papst jedenfalls "mehr als ein belangloses Theolo-
gengezänk"
, vielmehr sei dieser handfeste Streit auch eine Bewährungs-
probe
für den Reformkurs des Papstes. Dazu reiche es eben nicht, wenn der Papst die Kirche zu einem "Öffnungskurs" ermuntere; er müsse jetzt konkret werden und "auch eine Idee für das entwicklen, was danach kommt"...  ---> HIER !

Weitere interessante Artikel ---> HIER und HIER !

Alfie Evans ist gestorben!


Heute Nacht starb der zweijährige
Alfie Evans in jenem Krankenhaus,
das aufgrund der harschen Reaktionen der Ärzte auf Hilfsangebote weltweit ins Gerede gekommen ist.
Herr, erbarme dich des kleinen Alfie Evans und aller leidenden Kinder dieser Welt!

Man schaue ---> HIER und HIER !

Kirchliche Einladung zum Sommerfest für Kinderinnen und Kinder jeden Alters!

Wir sind bei den Fundsachen des Tages, gesammelt aus den Abgründen des Internets. Da wäre zuerst mal eine (über)eif-
rige Kirchengemeinde, die "Kinderinnen und Kinder" herzlich zu ihrem Sommerfest einlädt. - Oder ist das etwa ein "Fake"? ---> HIER !

Da verkauft jemand angeblich eine Tarnjacke! --> HIER !
Nicht erlaubter Nebenverdienst... ---> HIER !

Das ist Geschmackssache: Ungewöhnliches "Großer Gott, wir loben dich" ---> Video HIER !
... und zum Schluss zum Schmunzeln: Kurzer Verkehrsunfall mit Bienen! ---> HIER !

MAIANDACHTEN - Anregungen und Linktipps

Dieser Artikel ist als hilfreiche Ergänzung zum gestrigen Grundsatzartikel über den Sinn von Marienverehrung und Mai-
andachten gedacht, den ich sehr empfehle ---> KLICKEN !

(Nebenstehendes Foto zeigt die Mariensäule in München ---> KLICKEN !)
Heute geht es ausschließlich um anregende Linktipps zum Thema:
Apostolisches Schreiben über die Marienverehrung
>> BITTE KLICKEN !
Mai-Andacht zum Herunterladen (pdf)

 >> BITTE KLICKEN !
Impulse für Maiandachten, mehrere Links
>> BITTE KLICKEN !

Maiandacht mit Gotteslob-Texten (pdf) 
>> BITTE KLICKEN ! 
Anleitung zum Rosenkranzgebet
>> BITTE KLICKEN !
Enzykika „REDEMPTORIS MATER“
>> BITTE KLICKEN !

Predigt: „Marienverehrung ist keine Erfindung der Kirche“
>> BITTE KLICKEN !
Häufig gestellte Fragen zu Maria
>> BITTE KLICKEN !

Maria aus evangelischer Sicht
>> BITTE KLICKEN !
Evangelische Meinung: Unbiblischer Marienkult (pdf)
>> BITTE KLICKEN !

Mehrere Mai-Andachten zum Herunterladen
>> BITTE KLICKEN !
Mai – ein besonderer Marienmonat
>> BITTE KLICKEN ! 

Helmut Loder’s Marienimpulse
>> BITTE KLICKEN !
Buchtipp**): Josef Treutlein: „Maiandachten – Modelle und Anregungen“ >> BITTE KLICKEN !
Buchtipp**): Werner Eizinger: „Mit Maria glauben, hoffen, lieben…“
>> BITTE KLICKEN !
Maria in Darstellungen der Kunst
>> BITTE KLICKEN !

„kath-info.de“: Maria im Heilsplan Gottes
>> BITTE KLICKEN !

Kolping: Praxismappe Maiandacht (45 S. pdf)
>> BITTE KLICKEN !
Maiandachten Katholischer Männerbewegung 
>> BITTE KLICKEN ! 
Maiandachten der Redemptoristen 
>> BITTE KLICKEN ! 
.

**) = Die Bücher können Sie kurzfristig über jede Buchhandlung beziehen.

Freitag, 27. April 2018

Fast alle dürfen Priester werden und auch die Kirchenspaltung ist nicht schlimm: Führender Jesuit mit "tollen" Vorschlägen!

Er war Provinzial der deutschen Jesuiten, und nun ist er Schriftleiter der "Stimmen der Zeit", und als solcher hat Pater Stefan Kiechle einen "grandiosen" Vorschlag zu machen:
Lasst doch fast alle Priester werden, also verheiratete Männer und auch verheiratete Frauen! - Mag ja sein, räumt der Ex-Jesuitenchef ein, dass dies zur Kir-
chenspaltung führt
, aber ein bisschen Schwund ist ja immer: "Das gab es in der Kirche öfters, und wäre dies wirklich so gravierend?", fragt er offenbar ernsthaft, und das in einem Land, in dem die Kirchenspaltung zwischen katholisch und evangelisch vielen so großen Kummer macht.

Das fällt eindeutig unter die Rubrik "Sowas kommentiere ich lieber nicht"... ---> HIER !

"Kein Geld, kein Sex..."

Das muss man den Steyler Missionaren schon lassen: Sie wissen, wie man Aufmerksamkeit erreicht
(ich übrigens auch).
In der ersten Sekunde des verlinkten Videos taucht die Schlagzeile auf "Kein Geld, kein Sex, gehorsam sein - Ordensgelübde heute" -
Man schaue ---> HIER !

Und wo wir gerade (vielleicht auch ein wenig augenzwinkernd) beim Thema Ordensgemeinschaften sind, gibt's als Zugabe noch ein paar Ordensleute, die sportlich-musikalisch ungewöhnlich aktiv sind.                       Warnung: Das mag nicht jeder!
.
                                   Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

In acht Semestern an der Uni Dortmund: "Flüchtlingshelfer kann man jetzt studieren!"

Sollte das ein Aufreger werden, als der "SPIEGEL" gestern die Schlagzeile schrieb "Flüchtlingshelfer kann man jetzt studieren" ?
Ich finde, wenn man sich das Angebot der Uni Dortmund anschaut, das ist plausibel und fundiert, und Bedarf besteht bekanntlich auch... ---> HIER und HIER !

Wir sind bei den heutigen Fundsachen, und da folgt als Nächstes: Denken Sie daran, liebe Leser, viele von uns werden wahr-
scheinlich beobachtet!
---> HIER !
So handeln wahre Tierfreunde!
Bitte ---> HIER !

Hier geht's um die Wurst! ---> HIER
... und zum Schluss: Nehmen Sie sich vor Radarfallen bloß in Acht! ---> Video HIER !

Wussten Sie schon, dass Papst Franziskus nebenbei auch Landwirt ist...?!

Naja, so ein richtiger Nebenerwerbslandwirt ist Papst Franziskus natürlich nicht. Aber als Papst ist er tatsächlich wie seine Vorgänger auch Besitzer eines Bio-Bauernhofes. Papst Pius XI. hatte vor etwa 80 Jahren die Entscheidung getroffen, einen Teil des sehr großen Parkgeländes der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo landwirtschaftlich zu nutzen.
Und so kann der Vatikan sich glücklich schätzen, über frische Eier, frische Milch, Honig, eigenes Olivenöl, verschiedene Obstsorten und erntefrisches Gemüse zu verfügen.
Die Tatsache, dass dort z.B. etwa 300 Hühner leben und 25 Kühe, ver-
deutlicht die Größenordnung des Betriebes. Die Produkte gehen nicht nur an den Papst und sein Umfeld, sondern werden auch im Supermarkt auf dem Gelände des Vatikanstaates für die Vatikanangestellten angeboten
und finden reißenden Absatz.

Zum Tierbestand des Bauernhofes gehören übrigens auch Schweine und Esel, wodurch man immerhin eindeutig lokalisieren kann, wo genau im Vatikanstaat sich die Esel befinden...!
Auch originell:  Der päpstliche Bauernhof in Castel Gandolfo ist von der Flächengröße her sogar etwas größer als der Vatikan in Rom. Es versteht sich übrigens von selbst, dass Papst em. Benedikt XVI. automatisch vom Bauernhof mitbeliefert wird. 
.
>                                       Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Alfie Evans: Ein todkrankes Kind - vom Krankenhaus als Geisel genommen?

Das Schicksal des schwerstkranken zweijährigen Alfie Evans und seiner leidgeprüften Eltern macht mich ebenso traurig wie wütend, wie meine bisherigen Artikel zeigen, z.B. --> HIER und HIER !
Ärzte und Richter spielen Gott und ent-
scheiden, dass dieses Kind die angebotene kostenlose Behandlung im Kinderkranken-
haus des Vatikans
nicht als Chance nutzen darf; da kommt einem schon der Begriff "als Geisel gehalten" in den Sinn.

Es ist richtig, dass Gerichte und Krankenhäuser nicht beliebigen Ideen von Angehörigen nach-
geben dürfen, wie mit Schwerstkranken zu verfahren ist, die selbst nicht (mehr) entscheidungsfähig sind. Dass die britischen Ärzte sich in der Einschätzung der Lage geirrt haben, zeigt aber schon die Tatsache, dass der kleine Alfie entgegen den Mediziner-Erwar-
tungen auch ohne Beatmungsgerät atmen und weiterleben kann. 

Und nun setzt das Krankenhaus offenbar noch eine Dreistigkeit obendrauf, indem es allem Anschein nach den Vater des Jungen unter Druck setzt, man werde nur mit ihm reden, wenn er beruhigend auf die Öffentlichkeit einwirke. Vertreter des römischen Kinderkrankenhauses hat man einfach stehen lassen und nicht zum Gespräch empfangen. - Das Krankenhaus wird übrigens schwer bewacht...
Einige neuere Linktipps dazu ---> HIER und HIER und HIER

Warum Maiandachten? - Mit MARIA Gott loben!

In den meisten katholischen Kirchen fin-
den wir ihn bald wieder: den „Maialtar“, also einen besonders schönen Blumen-
und Kerzenschmuck für die Marienstatue. Während im Oktober der Rosenkranz im Mittelpunkt steht, ehren wir im Mai be-
sonders Maria als Gottesmutter.

Mittlerweile gibt es sogar schon ökume-
nische Maiandachten, denn  „Maria ist nicht nur katholisch, sie ist auch evange-
lisch. Protestanten vergessen das leicht.“
(Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S.392)

Im theologischen Dialog sind beim Thema schon erfreuliche Fortschritte erzielt worden, doch in den Köpfen vieler evangelischer Christen ist immer noch eine deutliche Abwehrhaltung vor-
handen. Häufig werfen Protestanten den Katholiken vor, Maria zu Gott zu machen; man betreibe katholischerseits „Götzendienst“, denn nur Jesus Christus sei der Weg zum Heil.

Daher der Eindeutigkeit halber nicht nur für evangelische Leser:
Wir Katholiken wissen, dass wir uns im Gebet direkt an Gott wenden können. So geschieht es auch in der Regel, z.B. in jeder Heiligen Messe,
im Vaterunser usw.

Wir wissen aber auch, dass wir (wie in unserem alltäglichen Leben auch so oft) Hilfe in Anspruch nehmen dürfen, auch die von Maria. Dabei ist Maria nie eine Konkurrenz für Gott. Ihn allein beten wir an. Der Mond ist auch keine Konkurrenz für die Sonne -  so wie der Mond „leuchtet“ Maria nicht aus eigener Kraft, sondern sie empfängt ihr „Licht“ direkt von Gott.

 
Allen Aussagen über Maria liegt der Kerngedanke zugrunde:
Gott handelt konkret in der Weltgeschichte, er ist kein Theoretiker.              Die Menschen sind von ihm eingeladen und berufen, im Rahmen ihrer Kräfte und Möglichkeiten an seinem Heilswerk mitzuwirken.                    Wirkliche Marienverehrung ist nicht kurzfristiger Überschwang der Ge-
fühle, sondern sie zeigt sich im weiteren konkreten Verlauf des Lebens des betreffenden Christen. So ist es z.B. sehr aufschlussreich, dass nirgendwo so viel gebeichtet wird und ehrliche Lebensumkehr geschieht wie gerade in Marien-Wallfahrtsorten.

Es kommt eben darauf an, sich wirklich an Maria auszurichten, an ihr zu orientieren auf dem Weg zu Gott. Maria, die Mutter, ist besorgt um uns.
Sie sieht die schlimme Lage der Welt,  die Gottferne und die zunehmende Menschenverachtung.  

Wenn wir Maria  im Gebet um Hilfe für uns und alle bitten, dann heißt das: wir wollen ihr gestatten, dass sie uns an der Hand nimmt und zu Gott führt. Was wir dafür brauchen, ist nicht viel: nur Vertrauen, wirkliches Vertrauen!

Was Maria bei der Hochzeit zu Kana den Dienern bei den leeren Wein-
fässern sagte, das gilt auch für uns: „Was er euch sagt, das tut!“ – Maria nimmt unsere Notsituationen ganz feinfühlig wahr und handelt, indem sie ihren Sohn um Hilfe bittet. Heute würde man mit einem modernen Aus-
druck dazu sagen: Maria arbeitet lösungsorientiert! ...

Maria erlebt aber nicht nur Schönes, sondern auch die Abgründe des menschlichen Tuns, zum Beispiel den Leidensweg und die Kreuzigung ihres Sohnes. Gott ist durch die Ankündigung des Engels geradezu in ihr Leben hineingeplatzt, plötzlich und unvorbereitet.
Unerwartete Situationen gibt es in jedem Menschenleben mehr als genug. Maria jedenfalls ist entschlussfreudig, zaudert nicht und sagt auch nicht: vielleicht, mal sehen…!  Sie lässt ihre eigenen Lebenspläne durchkreuzen, auch wenn die Leute wer weiß was über sie erzählen…
Maria gibt sich ganz in Gottes Hand. Sie fragt nur kurz nach:  „Wie soll das geschehen?“ - Dann sagt sie JA zu ihrer Berufung, egal, was kommen mag, egal, was Gott sich da ausgedacht hat.
Ihr JA ist bedingungslos, ohne Hintertürchen, ohne doppelten Boden:
„Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort.“
(Lk 1,38) - So ist Maria unser mutiges Vorbild: Sag auch du „JA“ zu Gottes Ruf, sei auch du mutig! - Wenn Gott dir etwas zutraut, schenke du ihm auch dein Vertrauen!
Haben wir noch nie jemand in Schutz genommen?
Ganz sicher haben wir unser eigenes Kind mal gegen Angriffe verteidigt, ganz sicher haben wir schon mal ein Familienmitglied gegen einen unbe-
rechtigten Vorwurf in Schutz genommen! – Und selbst haben wir das sicher auch schon erlebt, dass uns jemand in der Not zur Seite gestanden hat, als wir in der Klemme waren. Das machen sogar die primitivsten Menschen. Man lässt ein Mitglied der Sippe nicht im Stich.
Aber Maria soll seelenruhig zusehen, wie die Menschheit im Sumpf ver-
sinkt, ohne dass sie ihren Sohn darauf anspricht und uns schützen will? Eine seltsame Vorstellung von einer liebenden Mutter…!
Gott hatte offenbar da mehr Vertrauen in Maria als so mancher Christ heute. Maria ist Jesu Mutter, weil Gott es so wollte, und weil er gerade sie ausgesucht und gefragt hat. Gott hat sich für Maria entschieden. Die Ini-
tiative ging nicht von ihr aus, sondern von Gott.
Wenn wir Maria verehren, loben wir Gott wegen seines liebenden Beschlusses zum Heil aller Menschen. Das wusste auch schon Maria in ihrer Zeit auf Erden. „Denn siehe, von nun an werden mich preisen selig  alle Geschlechter“ (Lk 1,48), jubelt Maria über das große Erbarmen des Herrn. Maria selig preisen – das dürfen wir also nicht nur, sondern das ist eine eigene Feststellung Mariens.
Ja, so ist es, selig preisen werden sie alle Geschlechter! - Und wir hier  und heute sind mittendrin dabei!

Ein nachdenklicher Scherz, den Pater Pio gerne erzählte: Eines Tages wollte Petrus dem Herrn den Schlüssel für das Himmelstor zurückgeben. Auf die Frage nach der Ursache dafür sagte dieser:
"Du hast mir doch die Himmelspforte anvertraut, und täglich muss ich viele abweisen. Doch kaum habe ich die Tür geschlossen, da lässt Deine Mutter sie zum Seitenfenster doch noch rein."

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Hinweis: Morgen gibt's übrigens hier in diesem Blog einige Linktipps zum Thema Maiandachten und Marienverehrung!

Donnerstag, 26. April 2018

Der "katholisch.de"-Redakteur Kilian Martin widerspricht seinem Chef: "Berufungen sind ein Geschenk Gottes!"

Das finde ich gut:
Innerhalb einer Redaktion müssen nicht alle im Gleich-
schritt schreiben.
Da darf auch selbst gedacht werden, und so verlinke ich heute auch auf einen "Gegen-
artikel"
beim online-Portal "katholisch.de", der eine Antwort darstellt auf den Text von Thomas Jansen.
Dieser befand gestern zum Ärger mancher Leser: "Wer Priester will, braucht keine Beru-
fungen..."
---> HIER !

Sein Kollege Kilian Martin sieht das deutlich anders und widerspricht ihm heute: "Berufungen sind ein Geschenk Gottes!". - Lesetipp!  ---> HIER !
Schade nur, wenn's das schon gewesen sein sollte. Ich finde, das Thema sollte noch vertiefender behandelt werden, vielleicht auch mit Hinweisen auf gute Bücher usw. dazu, und vielleicht sogar mit Statements von Klosterleuten und Priestern, die aus ihrer Berufung heraus leben ?!

Predigt und Linktipps zum 5. Sonntag der Osterzeit B --- 29.4.2018

Kurz und bündig:
Die detaillierten Linktipps zum direkten Anklicken finden Sie wie gewohnt auf der Fortsetzungsseite  ----->> HIER !
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Die Predigtgedanken zum Download gibt es wie immer schon hier auf der Hauptseite:

Die PDF-Datei finden Sie weiter unten bei "YUMPU" !
:

Predigt-Dateien herunterladen?
Dafür gibt's...

-- die WORD-Datei >> HIER!
-- die Ambo-Version >> HIER !
... und die Kurzfassung >> HIER ! :
..

(Im NOTFALL, wenn das nicht klappt, schicke ich Ihnen alle vier Datei-Versionen als "Gesamtpaket" gerne per E-Mail zu.)
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Die nachfolgende Umblätter-Datei von  "YUMPU"  kann übrigens auch ausgedruckt und als pdf-Datei gespeichert werden (in der Abbildung die Symbole unten beachten)!


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