Sonntag, 29. April 2018

Kirchenvertreter sind gegen KREUZE in Bayern!

Ist das nicht ein bisschen verkehrte Welt, was sich da gerade bezüglich der Diskus-
sion um Kreuze in Bayern abspielt?
Kirchenvertreter, die lauthals dagegen protestieren, dass ab 1. Juni in allen Behörden gut sichtbar im Eingangs-
bereich ein Kreuz angebracht sein muss, wie die CSU es durchgeboxt hat?!

In einem Kommentar dazu schreibt die "FAZ" aktuell, ausgerechnet "in einer Zeit, in der in vielen Ländern der Welt Christen verfolgt werden..., tun auch Kirchenvertreter so, als sei die Lage in Bayern nun am schlimmsten...
Aber man vernimmt von Kirchenvertretern doch eher moralinsaure Glückskeks-Floskeln denn christliche Glaubensbotschaften"
. ---> HIER !

"Müncher Weihbischof ätzt gegen Bayerns Ministerpräsident" - die Schlagzeile der "WELT" lässt schon Erstaunen und Unverständnis gegenüber solchen Kirchenvertretern erkennen. ---> HIER !
Eine grobe Zusammenfassung von Stellungnahmen gibt's bei "katho-
lisch.de"
, und spätestens da wird auch klar, dass es auch gute Gründe gibt, gegen die populistische Kreuz-Aktion zu Vorwahlkampf-Zeiten in Bayern zu sein, denn wer sich auf das Kreuz beruft, dem sollten auch die damit verknüpften Werte wichtig sein. Es sagt allerdings auch einiges aus, welches Foto von Söder man ausgewählt hat... ---> HIER !

Auch in meinem Blog gab's dazu schon Aufregung ---> HIER !
Etwas ganz eindeutig Positives hat die Kreuz-Einführung in Bayern auf jeden Fall: Die Handwerksbetriebe, die Kreuze herstellen, spüren schon deutliche Auftragssteigerungen! ---> HIER !   

Kommentare:

  1. War da nicht schon mal was mit einem bayrischen Bischof und seinem Bischofskreuz?

    AntwortenLöschen
  2. Trotz provozierender Überschrift eine recht gute
    Zusammenfassung in solch einem kurzen Artikel.
    Danke - und einen gesegneten Sonntag!

    AntwortenLöschen
  3. Die Kirchenvertreter haben mal wieder nichts Besseres zu tun
    als zu politisieren. Zur Christenverfolgung nur das Nötigste,
    aber sich über Kreuze in Bayern aufregen. Verrückt!

    AntwortenLöschen
  4. Die Sorgen solcher Kirchenverdreher - pardon: Kirchenverteter -
    möchte ich haben!
    Selbst Priester verstecken das Kreuz und weigern sich,
    die vorgeschriebene Priesterkleidung zu tragen,
    aber jetzt laut aufschreien, weil in Bayern noch mehr Kreuze
    aufgehängt werden als da übrigens schon lange hängen
    (Gerichte, Schulen, Kindergärten usw.).
    Ihr katholisch-verbeamteten Heuchler !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    AntwortenLöschen
  5. Kardinal Marx - der"Chef" von Weihbischof Bischof - hat in Jerusalem das Kreuz abgelegt, damit er auf den Tempelberg konnte. Manche sprechen hier, wohl nicht ganz zu Unrecht von einem Verrat am Kreuz. Ich habe deshalb große Zweifel, ob ein Vertreter des Münchner Bischofsstuhls überhaupt in der Lage ist, zur Bedeutung des Kreuzes und dessen Verwendung verbindliche und überzeugende Aussagen zu machen.

    AntwortenLöschen
  6. Dass ausgerechnet das Erzbistum München, dessen Kardinal
    in einem fürstlichen Palais wohnt und einen dicken BMW
    fährt, der CSU Unchristlichkeit vorwirft, ist schon dreist.
    Im eigenen Haushalt der Erzdiözese München waren z.B. 2015
    gerade mal 0,68 % der Gesamtsumme von 730 Millionen Euro
    für Flüchtlingsarbeit ausgegeben wurden, das sind ca. 5 Millionen Euro. Zur gleichen Zeit hat man in eine Villa in Rom, die als Gästehaus fungieren soll, satte 15 Millionen Euro investiert.

    AntwortenLöschen
  7. Söder: "Ich wundere mich, dass wir über Toleranz für andere Religionen reden, und uns nicht trauen, zu unseren eigenen Werten, zu unserer eigenen Religion zu stehen."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    AntwortenLöschen
  8. ein Priester (76 Jahre)29. April 2018 um 10:46

    Warum gehört das Kreuz in den öffentlichen Raum?

    Bischof Voderholzer: „Das Kreuz ist Inbegriff der abendländischen Kultur. Es ist Ausdruck einer Kultur der Liebe, des Erbarmens und der Lebensbejahung. Es gehört zu den Fundamenten Europas. Wenn wir zum Kreuz aufschauen, werden wir selber groß und werden wir erhoben aus Traurigkeit und Niedergeschlagenheit.

    Im Kreuz erkennen wir Hoffnung und Leben – beides errungen durch die Waffen der Liebe. Jede menschliche Gemeinschaft gewinnt Segen, Lebensfreude und Zukunft, die sich diesem Zeichen in seinem eigentlichen Sinne verpflichtet sieht.
    ...
    ...
    Interview mit Bischof Voderholzer
    Warum gehört das Kreuz in den öffentlichen Raum?

    http://www.bistum-regensburg.de/news/das-kreuz-ist-zeichen-einer-revolution-der-liebe-6020/

    Bischof Voderholzer: „Das Kreuz ist Inbegriff der abendländischen Kultur. Es ist Ausdruck einer Kultur der Liebe, des Erbarmens und der Lebensbejahung. Es gehört zu den Fundamenten Europas. Wenn wir zum Kreuz aufschauen, werden wir selber groß und werden wir erhoben aus Traurigkeit und Niedergeschlagenheit.

    Im Kreuz erkennen wir Hoffnung und Leben – beides errungen durch die Waffen der Liebe. Jede menschliche Gemeinschaft gewinnt Segen, Lebensfreude und Zukunft, die sich diesem Zeichen in seinem eigentlichen Sinne verpflichtet sieht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sein Chef scheint dem nicht viel abgewinnen zu können. (Aber der hat ja schon bei früherer Gelegenheit gezeigt, wieviel ihm das Kreuz bedeutet.)

      Löschen
  9. Natürlich kann man der CSU ankreiden, dass sie dies gerade jetzt vor dem Wahlkampf macht, weil der Verdacht naheliegt, der AfD Stimmen abjagen zu wollen.
    Dass sich aber die Kirchenvertreter zum großen Teil auf die Seite der KREUZ-GEGNER schlagen, tut mir in der Seele weh.
    Es geht um einen politischen "Coup" Söders, ja, zugegeben.
    Aber es geht eben auch um unsere christlichen Grundwerte,
    an die man unsere Bischöfe offenbar ERINNERN MUSS !

    AntwortenLöschen
  10. "Die Kirche muss sich nicht zu allem äußern...!"

    https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2018/04/28/norbert-lammert-die-kirche-muss-sich-nicht-zu-allem-aeussern/

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================